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Spätestens seit der Entdeckung der Tempelanlagen von Göbekli Tepe im Süden der Türkei im Jahr 1994 wird klar wie widersprüchlich unser Bild der Geschichte ist.

Robert Stein wirft in seinem Vortrag einen kritischen Blick auf unsere Vorstellung der Menschwerdung und stellt die entscheidenden Fragen:

Woher kommt der Mensch?
Warum sind wir hier?

 

 

Göbekli Tepe: Die Geburt der Götter

Andrew Collins

Collins geht mehrfach auf die Bibel ein und auf Henoch, Adam und das Paradies, siehe unten. Deshalb mache ich euch auf den Beitrag aufmerksam.

Copyright by Kopp-Verlag – Lies selbst dort den Anfang des Beitrages

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/verbotene-archaeologie/
andrew-collins/goebekli-tepe-die-geburt-der-goetter.html

 

 

Kosmisches Know-how

 

Wo immer man in Göbekli Tepe hinschaut, erkennt man, dass die Erbauer ein Gespür für die Verbindung mit dem Kosmos hatten. Es gibt zahlreiche beeindruckende Hinweise darauf, dass diese 11 000 Jahre alten Tempel den Einfluss der Himmelsmächte widerspiegeln – von den seltsamen Glyphen und Ideogrammen an den Steinen, darunter Symbolen, die den Buchstaben C und H ähneln, bis zu den in Zwölfereinheiten eingeteilten Steinen in jeder Anlage. ……..

 

Endgültige Aufgabe des Ortes

 

Im Laufe von etwa 1500 Jahren wurden innerhalb des nach und nach wachsenden Hügels Göbekli Tepe mindestens 20 große Anlagen errichtet. Alte Anlagen wurden regelmäßig stillgelegt, entweiht und zugeschüttet, sozusagen am Ende ihrer Gebrauchsdauer »getötet«. Neue Strukturen ersetzten sie, doch im Lauf der Zeit wurden sie immer kleiner, bis die zellenähnlichen Bauten schließlich nur noch so groß wie ein Familien-Whirlpool und die Säulen nur noch eineinhalb Meter hoch waren. Irgendwie hatte die Welt sich verändert, und der Drang, riesige Steintempel mit gewaltigen Zwillingsmonolithen im Zentrum zu errichten, war Vergangenheit.

 

Irgendwann um 8000 v. Chr. wurden die übrig gebliebenen Anlagen mit herangeschaffter Erde, Splitt und Abfällen zugeschüttet, und die Stätte wurde den Elementen überlassen. Es blieb nur ein gewaltiger, bauchiger Hügel, der zum perfekten Zeugnis der Tatsache wurde, dass die Steinkreise ursprünglich nicht nur als Sternentore in eine andere Welt, sondern auch als Mutterschoß-ähnliche Kammern galten, wo die Seelen der Schamanen – oder die Geister der Toten – im wahrsten Sinn zur Quelle der Schöpfung reisen konnten, die irgendwo im Bereich des Sternbilds Cygnus zu finden war. An diese Vorstellung erinnert auch dunkel der Name »Göbekli Tepe«, türkisch für »bauchiger Hügel« oder »Nabelhügel«.

 

Schlangenköpfige Menschen

 

Auch nachdem der Göbekli Tepe verlassen worden war, bestand die Erinnerung daran und an die herrschende Elite hinter seiner Errichtung unter den Halaf- und Obed-Völkern weiter, die in der zweiten Hälfte der Jungsteinzeit, etwa 6000 bis 4100 v. Chr., lebten. Wie ihre Vorfahren kontrollierten sie den überaus wichtigen Obsidianhandel, beispielsweise in den Bingöl-Bergen und am Nemrut Dağ in der Nähe des Van-Sees. Ihre Anführer, die wohl aus besonderen Familiengruppen stammten, deformierten absichtlich ihre schon von Natur aus lang gezogenen Köpfe, um damit ihren gesellschaftlichen Status anzuzeigen, wohl aber auch, um das vermeintliche Aussehen großer Ahnen nachzuahmen, die anscheinend extrem lange Köpfe und Gesichter hatten. Die Vermutung liegt nahe, dass die schlangen- oder reptilienköpfigen Tonfiguren, die man in mehreren Obed-Gräbern fand, jene großen Vorfahren repräsentierten.

 

Der Aufstieg der Anunnaki

 

Die Oberschichten der Halaf und Obed waren vermutlich die Vorgänger der Gottkönige, die die ersten Stadtstaaten auf der mesopotamischen Ebene regierten, aus denen sich die ersten Zivilisationen von Sumer, Akkad, Assyrien und Babylon entwickelten. Ihre Schreiber erzählten in Keilschrifttexten von der mythischen Geschichte ihrer Dynastien, in der die Gründer der neolithischen Revolution »Anunnaki«, Götter des Himmels und der Erde, genannt werden. Ihre Geburtsstätte soll Duku gewesen sein, ein urzeitlicher Hügel auf dem Gipfel eines Weltenbergs namens »Kharsag« oder »Hursag«, der heute sowohl mit dem Göbekli Tepe als auch mit dem Bingöl-Berg gleichgesetzt wird. Dort sollen die Anunnaki der Menschheit erstmals Schafe und Getreide übergeben haben. Dies kennzeichnet mit großer Wahrscheinlichkeit den Anfang der Viehzucht und des Ackerbaus in der Zeit der neolithischen Revolution, die um 9000 bis 8000 v. Chr. in der Region um Göbekli Tepe stattfand. Zuweilen werden die Anunnaki mit Schlangen assoziiert, was sich im schlangenähnlichen Aussehen von Göbekli Tepes herrschender Elite sowie im Erscheinungsbild der späteren Halaf- und Obed-Kulturen widerspiegelt.

 

Das Aufkommen der Wächter

 

Kommen wir nun zum Einfluss, den Göbekli Tepe auf die frühesten semitischen Völker im Norden Mesopotamiens hatte. Deren mündliche Überlieferungen sollten eines Tages von den ersten Israeliten ins Land Kanaan getragen werden und fanden Einlass in religiöse Werke wie das Buch Henoch und das Buch der Riesen. In den sogenannten Henochischen Texten werden die wichtigsten Triebkräfte hinter der Errichtung von Göbekli Tepe und der nachfolgenden neolithischen Revolution als menschliche Engel geschildert, die »Wächter« genannt wurden und sehr groß waren, Mäntel aus Federn trugen und Gesichter wie Nattern (das heißt besonders lange Gesichter) hatten. Manchmal werden sie sogar als Schlangen beschrieben (tatsächlich wird ein Wächter als die Schlange benannt, die Eva im Garten Eden verführte). 200 Wächter sollen zu den Menschen herabgestiegen und sterbliche Ehefrauen genommen haben, die riesige Nachkommen gebaren, die wiederum »Nephilim« genannt wurden.

 

Laut dem Buch Henoch vertrauten die menschlichen Engel ihren Frauen die geheimen Künste des Himmels an, von denen viele den Neuerungen entsprachen, die im Zuge der neolithischen Revolution in Südwestasien erstmals aufkamen. Sind die Wächter eine Erinnerung an das Erscheinen von Swiderien-Gruppen im Südosten Anatoliens, deren auffälliges Äußeres zur anschaulichen Schilderung der Wächter in der Henochischen Literatur passt? Falls dem so ist, kann man dann annehmen, dass das seltsame Aussehen sowohl der Wächter als auch der Anunnaki mit ihren schlangenähnlichen Gesichtern zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass sie Neandertaler-Homo-sapiens-Mischwesen waren? Waren sie die wahren Begründer der Zivilisation?

 

Die Paradiesflüsse

 

Eine weitere Erinnerung an diese entscheidende Epoche in der Entwicklung der Menschheit ist vermutlich in den Geschichten um Adam und Eva im Garten Eden erhalten. Laut dem Buch Genesis lag dieser Garten an der Quelle der vier Paradiesflüsse. Drei davon sind leicht zu identifizieren: Euphrat, Tigris und Aras (»Gihon« in der Bibel), die alle im östlichen Anatolien entspringen. Die Quellen von Euphrat und Aras lagen sogar in der Nähe des Bingöl-Bergs, eines der wichtigsten Obsidian-Fundorte und nur 325 Kilometer von Göbekli Tepe entfernt.

 

Die lokale Tradition beteuert zudem, dass auch der vierte Paradiesfluss, Pischon, im Bingöl-Gebirge entsprang, während antike Schreiber davon berichten, dass auch die wahre Quelle des Tigris in diesem Gebiet lag. In Armenien heißt es zudem, dass der Bingöl-Berg Wohnort der Götter und der Gipfel der Welt sei, von dem vier große Flüsse ausgehen, die das Wasser des Lebens an jeden Platz der Welt brächten. Alles deutet darauf hin, dass der Bingöl-Berg nicht nur »Geburtsort« der Anunnaki war, sondern auch der Paradiesberg und laut dem Buch Henoch Heimat der Wächter.

 

Adams Offenbarungen

 

Gnostische Schriften wie etwa die verschiedenen Texte, die 1945 in einer Höhle bei Nag Hammadi in Ägypten gefunden wurden, sprechen immer wieder von den sogenannten Offenbarungen des Adam, die er vor seinem Tod seinem Sohn Seth verkündete. Seth soll sie entweder in Buchform oder auf Tafeln oder Stelen aufgeschrieben haben. Die Texte wurden in oder auf einem heiligen Berg in der Nähe des irdischen Paradieses versteckt und überstanden so möglicherweise eine spätere Katastrophe mit Feuersbrünsten und Überschwemmungen (sehr wahrscheinlich der Kometeneinschlag in der Jüngeren Dryaszeit). Der Berg, manchmal »Charaxio«, manchmal auch »Seir« genannt, wird in frühchristlichen Überlieferungen mit dem Ort in Verbindung gebracht, an dem nach der Vertreibung des ersten Paares aus dem Paradies Adams Nachkommen lebten.

 

Was also sind Adams Offenbarungen, und wo könnten sie heute zu finden sein? Entsprachen sie derselben Geisteshaltung, mit der Göbekli Tepe errichtet wurde, um die Katastrophobie der indigenen Bevölkerung in der Region angesichts des drohenden Kometeneinschlags zu beschwichtigen? War diese Information an die hiesigen Jäger und Sammler von Swiderien-Menschen herangetragen worden, deren lang gezogene Köpfe und lange Ahnenfolge mit ihren Ursprüngen als Neandertaler-Homo-sapiens-Mischwesen assoziiert wurden? Waren ihre Taten zu den Geschichten der menschlichen Engel namens »Wächter« im Buch Henoch und der Anunnaki-Götter der mesopotamischen Legenden mythologisiert worden?

 

Werden wir wieder zu Engeln

 

Wo genau lag Charaxio oder der Berg Seir, in oder auf dem die Bücher des Seth mit den Offenbarungen Adams auf ihre Entdeckung warten? Dies ist die Frage, der ich im zweiten Teil von Göbekli Tepe: Die Geburt der Götter nachgehe. Sie resultiert in der Entdeckung eines verlassenen armenischen Klosters im östlichen Taurusgebirge, das den legendären Schauplatz des Garten Eden überblickt. Vor seiner Zerstörung zur Zeit des Völkermords an den Armeniern im Jahr 1915 bewahrten hier die Mönche archaische Überlieferungen bezüglich des Gartens Eden und eine heilige Reliquie von unschätzbarem religiösem Wert. Bestätigungen, dass sich die heilige Reliquie in diesem Kloster befand (das im 7. Jahrhundert ein besonderes Nicht-Angriffs-Dekret, unterschrieben vom Propheten Mohammed persönlich, erhalten hatte), weisen darauf hin, wie Adams schlussendliche Offenbarung lauten könnte: die Art und Weise, wie wir als Sterbliche ins Paradies zurückkehren und selbst wieder wie einstmals engelgleich werden. Es ist eine Geschichte der Entdeckungen, die ich Ihnen erzählen möchte.

 

 

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