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… oder gar ein Samariter?

Joh.8:48
Da gaben ihm die Juden zur Antwort: »Sagen wir nicht mit Recht, daß du ein Samariter und von einem bösen Geist besessen bist?«

 

Ist es nicht schrecklich, dass sein Leben, wie es uns in der Bibel beschrieben wird, so fragwürdig ist und so wenig Klarheit beinhaltet? Sogar der Begriff „Nazaräer“ soll sich angeblich nicht von Nazareth (Nanzarether, Nazaräner), sondern von einer Sekte diesen Namens herleiten, die es schon lange vor Jesus gegeben haben soll, während der Ort Nazareth damals eben noch nicht existiert haben soll.


Für Christen, die meinen, immer noch die Tora halten zu müssen, ist klar, dass Jesus Jude gewesen sein muss. Und schließlich wird er ja auch mit den jüdischen Messiasprophezeihungen in Zusammenhang gebracht, vorausgesetzt diese Bibelaussagen stimmen denn auch.

 

Für Christen, die das AT, die hebräische Bibel und den Rache- und Feuergott Jahwe ablehnen und der Ansicht sind, dass Jesus mit dem nichts zu tun hatte, ist es von Vorteil, wenn er kein Jude gewesen wäre.

 

Und für Christen, die einfach nur nach der Wahrheit suchen und dafür erst einmal trotzdem die Bibel hernehmen, ist Jesus tatsächlich Galiläer, jüdischer Proselyt aber auch an manchen Stellen dann doch wieder Jude, weil – wie solls auch anders sein- die Bibel sich auch in dieser Sache mal wieder nicht einig ist.

 

Christen, die an die Jungfrauengeburt und damit an die Gottheit Jesu glauben, ist es klar, dass er Jude sein muss, denn das sagte ja der Engel, das er aus dem Stamm Davids kommen würde und alle Jünger wiederholten diese Aussage. Was nun?

 

Ich würde meinen, sie sagten es zwar alle und Jesus widersprach auch nicht, aber dennoch verrieten ihn und seine Jünger eindeutig ihr galiläischer Akzent. Und außerdem predigte Jesus ja auch überwiegend in Galiläa am See Genezareth und er wohnte in Nazareth, kam nur zur Geburt und zum Sterben nach Jerusalem – so stehts jedenfalls geschrieben.

 

 

Was für Menschen wohnten denn in Galiläa überhaupt?

 

Die Einwohner Galiläas waren überwiegend nicht-jüdischer Herkunft. Sie stammten größtenteils von den im Jahre 721 v.Chr. durch den assyrischen König Sargon II. aus den Ländern auf der anderen Seite des Euphrat nach Galiläa und Samaria umgesiedelten Völkerschaften ab. Die ursprünglichen israelischen Bewohner Nordpalästinas, welche aus den „zehn Stämmen“ bestand waren zur gleichen Zeit als Gefangene nach Assyrien und Persien verschleppt worden. 2.Kö.17:24

 

Die Juden nannten die Galiläer Heiden, denn obwohl sie den jüdischen Gott angenommen hatten, verehrten sie auch weiterhin ihre ursprünglichen Götter, was aus 2.Kön.17:33,41 hervor geht und durch Jesaja in 9:1 bestätigt wird. Auch das NT bezeugt es:

 

Mat.4:15
»Das Land Sebulon und das Land Naphthali, das nach dem See zu liegt, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden

 

Die galiläische Mundart Jesu und seine Redewendungen wurden mehrfach in Judaä missverstanden, wenn er mit den dortigen Juden sprach, denn er hatte eben nicht, wie man das von einem angeblichen Juden annehmen sollte, auch ihre Sprache, sondern einen nordaramäischen Slang.

 

Diese historischen Tatsachen haben mich doch sehr erstaunt, denn in der Folge war Jesus noch nicht einmal ein Semit, vielleicht gerade noch so ein Mischling Asyrersemit? Schon komisch, sich eine solche Option auch nur einzugestehen. Das will man einfach nicht wahrhaben, denn schon wieder kommt man sich soooo belogen vor. Und das soll nun meine Religion, meine Glaubensgrundlage sein, die an jeder Ecke durch Verlogenheit nur so strotzt?!

Auf meiner Suche im Internet nach mehr Fakten fand ich dann dieses ältere Buch ….

Vieles, was in diesem Buch steht, kann ich nicht nachvollziehen, denn der Autor versucht Jesus vom Judentum abzukoppeln und ihm einen völlig anderen Gott unterzuschieben, womit er das Christentum als Liebesevangelium noch retten kann. Nun gut, das wird einigen in ihrem eigenen Verständnis derzeit vielleicht sogar entgegen kommen – bis wir alle hin gelangen zur vollen Erkenntnis der Wahrheit und Einheit des Glaubens. Möge uns der wahre Schöpfer beistehen!

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit

Maggie D.

 

 

Aus dem Buch „Die große Täuschung“

 

„Jesus war jüdischer Proselyt, also überhaupt nicht jüdischen Ursprungs? Ganz gewiß nicht. Aus historischen und noch mehr aus sachlichen Gründen  

 

Der Galiläer

 

Aus historischen .

Schon der assyrische König Tiglathpileser III. oder Pul

war es, der ganz Galiläa samt dessen Nachbargebieten

im Jahre 732 zu Assyrien schlug und ihre Bewohner ver-

pflanzte, ebenhierdurch aber im Verein mit Sargon II.,

der die Bewohner Samarias und des Reiches Israel in die

assyrische Gefangenschaft wegführte, für jenes Mischvolk

der Galiläer und Samaritaner Platz schuf, das im 8. und

7. Jahrhundert v. Chr. durch Dorthinverpflanzung fremder

Völkerschaften, obenan von Bewohnern babylonischer

Städte: Babel, Kutha, Erech, entstand. Gemäß 2 Kö 17^*

siedelte der König von Assur (gemeint ist Sargon II.)

in den Städten Samariens „an Stelle der Israeliten“ Volk

aus Babel und Kutha und ‚Iwwa und Hamath und Sephar-

waim an, während Ezra 4* unter den von Asnappar (das

ist Asurbanpal) nach Samarien und dem übrigen Trans-

euphratien verpflanzten Völkerschaften neben wahrschein-

lich arischen Stämmen und neben Susianern, das ist

Elamiten, ebenfalls Bewohner von Erech und Babel ge-

nannt sind.

 

Der Grundstock dieses Mischvolkes war und

blieb aber in dem Grade babylonisch, daß der Talmud

an zahlreichen Stellen die Samariter geradezu „Kuthäer“

nennt nach der babylonischen Stadt Kutha, und daß die

galiläisch-aramäische Mundart mit ihrer spezifisch baby-

lonischen Vereinerleiung der Kehllaute^ noch zur Zeit

Jesu sofort den Galiläer verriet.

 

Gerade der Umstand, daß sich Jesus, der „Galiläer“
(Matth 26^‘ Mark 14′“), gewiß

ebenso durch seinen galiläischen Dialekt als An-

gehörigen des Mischvolkes der Galiläer verriet, wie dies

von Simon Petrus, dem galiläischen Fischer (Marki^‘),

ausdrücklich berichtet wird (Matth 26’^), macht die An-

nahme, daß Jesu Vorfahren irgendwelcher zeitweiligen

jüdischen Diaspora in Galiläa angehört hätten, unmöglich.

 

Die kleine vorübergehende jüdische Diaspora, die

in der Makkabäerzeit sich in Galiläa befand, aber schon

vom Makkabäer Simon um 165 v. Chr. wieder nach

Judäa zurückgebracht wurde (i Makks^‘), kommt ohne-

hin nicht in Betracht.

 

Jesu Vorfahren können nur Angehörige des damaligen

Ituräerreiches (vgl. Lukß^) gewesen sein,

dessen Bewohner Aristobul I. etwa 100 Jahre

vor Jesu Geburt zwang, die Beschneidung anzunehmen

und nach jüdischem Gesetze zu leben (Josephus, Alter-

tümer XIII, II, 3). Sie waren also nach geschichtlicher

Beglaubigung jüdische Proselyten bzw. gewaltsam judai-

sierte Galiläer – Galiläer, die um 100 v. Chr. dem Juden-

tum zwangsweise zugeführt“ worden waren. ^

 

Als Angehörige des galiläischen Mischvolkes waren aber Jesu

Vorfahren, selbst wenn sie Babylonier waren, keine reinen

Semiten, sondern Nachkommen des aus Sumerern und

Akkadern verschmolzenen babylonischen Volkes. Sie

könnten natürlich auch Abkömmlinge einer der dem

assyrischen Reiche einverleibten arischen Völkerschaften

gewesen sein, doch wird sich dies mit historischen Gründen

schwerlich jemals beweisen lassen.

 

Den jüdischen Zeitgenossen Jesu galt dieser in dem Grade

als Galiläer, als Abkömmling des galiläischen Mischvolks,

daß sie ihn gelegentlich sogar als „Samariter“ schmähten
(Joh 8^^).^

 

 

Daß aber Jesu Vorfahren und Eltern, also auch Jesus

selbst, nicht jüdischen Geblütes waren, sondern nur zu

den „Jaho Fürchtenden“ (Ps 115″ 118* 135 2°, vgl. auch

Jes 56^), das heißt zu den jüdischen Proselyten gehörten,

lehrt die ganze Geistesverfassung Jesu, die der jüdischen

diametral entgegengesetzt war, dergestalt, daß „die

Religion Jesu auf jüdischem Boden (so wenig wie auf

semitischem Boden überhaupt) keine Wurzel hat fassen

können“.

 

http://www.archive.org/stream/diegrossetusch00deli/diegrossetusch00deli_djvu.txt

 

 

 

Jesus als Messias nicht notwendig Davids Sohn ????

 

Joh.7:42
Hat nicht die Schrift gesagt (2.Sam 7,12; Mi 5,1), daß Christus aus dem Samen (= der Nachkommenschaft) Davids und aus der Ortschaft Bethlehem, wo David gewohnt hat, kommen soll?«

 

….., aber niemals bezeichnete er sich als Sohn oder Abkömmling Davids.

 

Aber er widersprach auch nicht, wenn man ihn so nannte:

 

Matt.20:30
Da saßen dort zwei Blinde am Wege; als diese hörten, daß Jesus vorüberziehe, riefen sie laut: »Herr, erbarme dich unser, Sohn Davids!« 31 Die Volksmenge rief ihnen drohend zu, sie sollten still sein; sie aber schrien nur noch lauter: »Herr, erbarme dich unser, Sohn Davids!«

21 9 und die Scharen, die im Zuge vor ihm her gingen und die, welche ihm nachfolgten, riefen laut: »Hosianna dem Sohne Davids! Gepriesen (oder: gesegnet) sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna in den Himmelshöhen!« 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und (hörten) wie die Kinder im Tempel laut riefen: »Hosianna dem Sohne Davids!«, wurden sie unwillig

 

Mark.10
Als dieser hörte, es sei Jesus von Nazareth, begann er laut zu rufen: »Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!« 48 Viele riefen ihm drohend zu, er solle still sein; doch er rief nur noch lauter: »Sohn Davids, erbarme dich meiner!« 49 Da blieb Jesus stehen und sagte: »Ruft ihn her!« So riefen sie denn den Blinden und sagten zu ihm: »Sei guten Mutes, stehe auf: er ruft dich!«

 

 

Daß die Evangelisten

den Messias „aus dem Hause und Geschlechte Davids“

stammen und „in der Stadt Davids“ geboren sein ließen

(Luk 2*- ^^), dabei vor den gewagtesten Genealogieen

(Matth I ^’^‘ Luk 3 ^^^®) nicht zurückschreckend; daß der

Mann aus dem Volke sich den Messias nur als Sohn Davids

vorstellen konnte (Mark 10*‘ ‚), für Petrus und Paulus

der Messias „Frucht der Lende Davids“ (Acta 2^“) bzw.

ein „Nachkomme Davids nach dem Fleisch“ (Rom i^)

sein mußte, versteht sich von selbst. Wenn aber von

christlich-theologischer Seite immer und immer wieder be-

hauptet wird, daß „Jesus sich selbst für einen echten

Juden gehalten habe“, da er ja als Messias aufgetreten

sei, von seinen Anhängern als Messias sich habe feiern

lassen und infolgedessen „davidischer Abkunft gewesen

sein müsse“, ^ so vergißt man über allen diesen Trug-

schlüssen, in wie wundersam feiner Weise Jesus selbst

die Annahme, daß der Messias, als welcher er selbst sich

berufen fühlte, notwendig davidischen Geblüts sein müsse,

zurückwies, um nicht zu sagen, persiflierte. Siehe

Matth 22*1-*« (vgl. Mark 12 35″- Luk 20*1-**): „Da aber

die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus: Was

dünket euch von dem Christus (= Messias)? wessen Sohn

ist er? Sagen sie zu ihm: Davids. Sagt er zu ihnen: wie

kann ihn dann David im Geiste Herr nennen in den

Worten (Psiio^): der Herr (Jaho) sprach zu meinem

(Davids) Herrn: setze dich zu meiner Rechten, bis ich lege

deine Feinde unter deine Füße? Wenn ihn David Herr

nennt, wie soll er sein Sohn sein? Und niemand konnte

ihm ein Wort erwidern, noch wagte ihn einer von diesem

Tage an weiter zu fragen“.

 

 

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