Aktuelle Beiträge

 

Ich könnte es nicht besser, daher ein ein Fremdbeitrag mit Dank an und

von Bernd Freytag.

Vorab noch ein passendes Video, leider ein wenig schwermütig musikalisch hinterlegt:

 

 

 

Die Ankündigung

Noah und die Arche

Die Flut

Die Reue

Die sumerische Variante

Auszüge zum sumerischen Flutbericht

 

 

 Im folgenden Aufsatz will ich weitere Argumente bringen, die zeigen, dass die Bibel oder zumindest Teile von ihr, Konstruktionen späterer Zeiten sind. Danach dürfte ein großer Teil des ATs wohl aus der Zeit um 500 v. stammen.

 

 Ein Vergleich des biblischen Sintflutberichts mit dem aus den sumerisch/akkadischen Quellen, zeigt, dass der biblische Flutbericht weit weniger ausführlich ist.

 

 Man könnte also den Verdacht hegen, dass die ausführlicheren Quellen dem Original näher stehen. Wer hat von wem abgeschrieben, und ggf. den Bericht etwas ausgeschmückt?

 

 Nun, die Bibel gilt bei orthodox eingestellten Christen als das Maß aller Dinge; als das Original; als die einzige wirklich göttliche Quelle. Sei’s drum, die Fakten sprechen eindeutig dagegen. (Weil ich immer wieder auf neue Fakten stieß, habe ich dieser Thematik inzwischen mehrere Aufsätze gewidmet.)

 

 

 

Abgekupfert

 

Selbst wenn man mir einige Bibelzitate an den Kopf werfen würde, die mich als Lügner abstempelten, (2Tim 3,16 und weitere) behaupte ich dennoch:

 

Die Schreiber der Genesis haben sich bei den Babyloniern bzw. bei den Ägyptern entsprechendes Material ausgeliehen und es dann als das Ihrige ausgegeben. Sie haben aber nicht einfach abgekupfert; nein, sie änderten den Bericht gemäß ihrem eigenen Verständnis, bzw. schrieben ihn neu.

 

 

 

Quellschriften auch fehlerhaft

 

Ich will nicht behaupten, die Sumerer hätten nichts als die Wahrheit auf ihren Tontafeln verewigt. Diese Schriften sind durchaus auch einseitig und nur gemäß ihrem Verständnis erstellt worden. Teilweise sind einige ihrer Aussagen auch widersprüchlich. Festzuhalten bleibt aber, dass jene Schriften (möglicherweise auch solche, die wir heutzutage nicht mehr zur Hand haben) zu Quellschriften der Genesis wurden. Bestenfalls haben Boten Gottes noch dies und das richtig gestellt. (Das bleibt aber nur Spekulation).

 

 

 

Unterschiede der Flutberichte

 

Nun zu einigen markanten Aussagen, in denen sich die biblische Sintflutvariante von den sumerischen (Gilgameschepos, Atra Hasis) unterscheidet.

 

 

 

Alles einem Gott zugeschrieben

 

Da die Bibel nur den einen Gott kennt, (zumindest oberflächlich monotheistisch ausgerichtet ist), haben mehrere Götter hier nichts zu suchen. Man hat offensichtlich die Aktionen ganz unterschiedlicher Gottheiten ausschließlich dem „Einen“ zugeschrieben.

 

 

 

Durch solch ein Vorgehen wird man der Wahrheitsfindung bestimmt nicht näher kommen, selbst wenn man dabei guter Absicht gewesen ist. Man hätte vielmehr die Fremdquellen verwenden sollen, sie als solche kenntlich machen und dann solche Passagen anmerken sollen, die so nicht stimmen können. Das wäre zumindest vom Hergang her korrekt und würde späteren Generationen die Wahrheitssuche wesentlich erleichtern.

 

 

 

——-:——-

 

Der biblische Flutbericht

 

In Folge nun der biblische Flutbericht. Passagen in denen „Gott“ eine Aktion zugeschrieben wird, sind von mir jeweils mit einem Zusatz versehen, der auf die entsprechende Gottheit schließen lässt, die uns vergleichbare sumerische Quellen vermitteln würden.

 

Auszüge jener sumerischen Quellen sind im Anhang.

 

 

 

 

 

Die Ankündigung

 

1Mo 6 (Luther)

 

1 Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden,

 

2 da sahen die Gottessöhne, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten.

 

 

 

In Folge kam es also zu einer weiteren Rasse, einer Hybridenrasse. Diese Hybriden waren großwüchsig und wurden Nephilim genannt. Sie waren hauptverantwortlich für die großen baulichen Leistungen in jener Frühzeit der menschlichen Geschichte.

 

 

 

3 Da sprach der HERR(Enlil): Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre.

 

4 Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne(ein nichtirdisches Menschengeschlecht)  zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten.

 

5 Als aber der HERR(Enlil) sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar,

 

6 da reute es ihn(Enlil), daß er(eigentlich: mein Bruder)die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn(Enlil) in seinem Herzen,

 

7 und er(Enlil) sprach: Ich(Enlil) will die Menschen, die ich(eigentlich: mein Bruder)geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich(Enlil), daß ich(eigentlich: mein Bruder) sie gemacht habe.

 

 

 

Es sind nicht die riesenwüchsigen Bastarde, die hier auf der Anklagebank sitzen, noch sind es die Gottessöhne, welche die Regeln nicht hielten; nein, es sind die eigentlichen Erdlinge, die nicht ganz im Sinne ihrer Schöpfer geraten sind. Sie sollen beseitigt werden. Ein ganz klarer Widerspruch in der biblischen Argumentation.

 

Nochmals: Das Bastardgeschlecht wird verurteilt, dafür sollen aber die Menschen ausgelöscht werden. Paradox nicht wahr?

 

 

 

 

 

Noah und die Arche

 

8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN(Enki).

 

 

11 Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voller Frevel.

 

12 Da sah Gott(Enlil) auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.

 

13 Da sprach Gott(Enki) zu Noah: Das Ende allen Fleisches ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voller Frevel von ihnen; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.

 

14 Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen.

 

 

17 Denn siehe, ich(genauer, die Götter lassen es zu, dass …) will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.

 

18 Aber mit dir will ich(Enki) meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne.

 

19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, daß sie leben bleiben mit dir.

 

 

Die Sintflut steht hier für ein Naturereignis kosmischen Ausmaßes, welches absehbar über die Erde kommt. Dieses Ereignis würde die Erdbevölkerung drastisch dezimieren ggf. sogar gänzlich vernichten. Das kam den Schaffern ganz gelegen, denn so konnten sie sich der Menschen entledigen, ohne selbst Hand anlegen zu müssen.

 

Ein Vorwurf muss aber stehen bleiben: Wenn ein Gott / oder auch mehrere eine neue Rasse schaffen, dann sind sie für diese verantwortlich. Ihre Vernichtung ist nicht die Lösung. Ihre Aufgabe wäre es, dieses Geschlecht zur Reife zu erziehen und ihm solange zur Seite zu stehen, bis es seine Lektionen gelernt hat. Wenn sie eine Rasse schaffen, die nicht ihren Vorstellungen entspricht, dann verstehen sie ihr Handwerk nicht und sie sollten lieber die Hände davon lassen. Und wenn nicht, sind sie zumindest mit schuldig und mit verantwortlich für das, was sie da ins Leben gerufen haben.

 

 

 

 

 

Die Flut

 

1Mo 7 (Luther)

 

 

4 Denn von heute an in sieben Tagen will ich(genauer: wird ein kosmisches Ereignis gewaltige Fluten auslösen) regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem Erdboden alles Lebendige, das ich(Enki) gemacht habe.

 

 

19 Und die Wasser nahmen überhand und wuchsen so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden.

 

20 Fünfzehn Ellen hoch gingen die Wasser über die Berge, so daß sie ganz bedeckt wurden.

 

21 Da ging alles Fleisch unter, das sich auf Erden regte, an Vögeln, an Vieh, an wildem Getier und an allem, was da wimmelte auf Erden, und alle Menschen.

 

22 Alles, was Odem des Lebens hatte auf dem Trockenen, das starb.

 

 

 

 

Die Reue

 

1Mo 8 (Luther)

 

1 Da gedachte Gott(Enki) an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen.

 

2 Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt.

 

3 Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertundfünfzig Tagen.

 

 

13 Im sechshundertundersten Lebensjahr Noahs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden. Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, daß der Erdboden trocken war.

 

14 Und am siebenundzwanzigsten Tage des zweiten Monats war die Erde ganz trocken.

 

15 Da redete Gott(Enki) mit Noah und sprach:

 

16 Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir.

 

17 Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleisch, an Vögeln, an Vieh und allem Gewürm, das auf Erden kriecht, das gehe heraus mit dir, daß sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden.

 

 

20 Noah aber baute dem HERRN(den Göttern wie Enlil u. Enki) einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar.

 

21 Und der HERR(Enlil) roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich(Enlil) will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich(Enlil, keine Vorsorge getroffen habe) getan habe.

 

 

1Mo 9 (Luther)

 

11 Und ich(Enlil) richte meinen Bund so mit euch auf, daß hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.

 

 

 

Gott schließt einen Bund mit den Überlebenden. Offenbar hat er in Verbindung mit dieser Katastrophe seine unterlassene Hilfe erkannt und will, dass sich so etwas nicht wiederholt.

 

Die Geschichte, wie sie in der Bibel erzählt wird, geht in einigen Dingen sehr ins Detail; wie z.B. die Anzahl der Regentage und wie hoch das Wasser steigt, doch andere wesentliche Details werden uns verschwiegen, so dass wir ein völlig falsches Bild von dieser Katastrophe übermittelt bekommen.

 

Das hat u.a. damit zu tun, dass irgendwann die „Eingottideologie“ propagiert wurde.

 

 

 

 

 

Die sumerische Variante

 

Die sumerischen Schriften (auch diese wurden zensiert) geben uns einen ganz anderen Einblick auf das, was sich hinter den Kulissen abspielte. Danach handelte es sich nämlich um zwei Götter (genauer Halbbrüder), die als Hauptakteure in Erscheinung treten:

 

·        Enlil (der rechtmäßige Sohn des Vaters), dem die Verantwortung über die Erde übertragen wurde. Er wollte schon lange die Vernichtung des Menschengeschlechtes. (Siehe auch einen eigenen Aufsatz dazu)

 

·        Enki, (der erstgeborene Sohn des Vaters, der Sohn einer anderen Gottesfrau), der Schöpfer des Menschengeschlechtes, wollte zumindest gewährleisten, dass die (seine) Spezies überlebt. So setzte er sich eigenmächtig über den Rat der Götter (dieser bestand nicht nur aus dem Brüderpaar) hinweg und sorgte für Überlebende der menschlichen Rasse.

 

 

 

Begrifflichkeiten

 

Die Begriffswahl (Gottes) in der Genesis lässt leider keine genauere Zuordnung erkennen. Beide, sowohl Enlil, als auch Enki, werden in der Übersetzung mit „Gott“, mit „ich“, und auch mit „HERR“ (JHWH) tituliert. Daher ist eine Identifizierung nur vom Inhalt her möglich.

 

 

 

Verfälschte Geschichte

 

Der biblische Sintflutbericht ist reine Irreführung. In der vorliegenden Form werden wesentliche Geschehnisse vertuscht!

 

 

·        Mehrere Götter waren in das Geschehen verwickelt.

 

·        Diese Götter wollten sich des Menschengeschlechtes entledigen (um sich so ihrer Verantwortung zu entziehen) oder sie wollten das menschliche Geschlecht einer gezielten Selektion unterziehen, um mit ausgesuchtem und hochwertigerem menschlichem Genmaterial ein neues, höherwertiges Menschengeschlecht zu schaffen. 

 

·        Die Götter waren sehr unterschiedlicher Meinung in Bezug auf das Menschengeschlecht.

 

— Durch weitere Quellen werden diese Behauptungen ebenfalls gestützt. —

 

 

 

Die Flut war ganz anders

 

Das, was wir als Sintflut kennen, kann ansatzweise konkretisiert werden. Diese „Legende“ bekommt Gestalt; allerdings nicht ganz so, wie es uns die christliche Lehre vermittelt hat.

 

·        Da wäre besonders zu vermerken, dass die Flut nicht direkt auf das Wirken der Götter zurück zu führen war, sondern eher ein kosmisches Ereignis (z.B. der nahe Vorbeizug eines größeren Himmelskörpers). In Folge wurden die Kräfte der Erde durcheinander gebracht (Polwende?). Tsunamis, Wolkenbrüche, Erdveränderungen, … mögen die Folge gewesen sein und zwar in solch einem Ausmaß, dass ein Überleben auf der Erde so gut wie unmöglich gewesen wäre.

 

·        Ich räume ein, dass andere auslösende Faktoren ebenfalls denkbar wären. Mir sind auch solche Informationen zugegangen.

 

·        Wo liegt die Wahrheit??? Nichts als Widersprüche! Einige „Informationen“ klingen etwas plausibler, andere weniger. Dies zeigt einmal mehr, dass die Übermittler solcher „Wahrheiten“ sich oftmals eng an dem Glaubensmuster der Empfangspersonen orientieren. Sind sie sehr Bibel orientiert, wird die Information meist in Richtung Bibel umgebogen. Und die meisten Himmelsboten folgen zudem noch der Regel:

 

 

! nicht mehr verraten als unbedingt notwendig und keinesfalls mehr verraten als erlaubt.

 

 

 

Zu dieser Thematik siehe auch das Thema: Vorsagen verboten

 

Weiteres zur Sintflut: in einer kleinen eigenen   Themenreihe

 

Die Sintflut war nur eine von mehrerenMenschheitsvernichtungen (Eigene Themenreihe)

 

 

 

Auszüge zum sumerischen Flutbericht

 

Wie ich bereits erwähnte, ist der Flutbericht in einigen sumerischen Quellen recht ausführlich.

 

Ausführlichere Zitate siehe unter:

 

Atra Hasis

 

Gilgamesch

 

 

Gilgamesch (Auszug)

 

Doch Enlil soll nicht kommen zum Schüttopfer,

 

Weil er unüberlegt die Sintflut machte

 

Und meine Menschen dem Verderben anheimgab!<

 

Sobald wie Enlil herzugekommen,

 

Sah das Schiff und ergrimmte Enlil,

 

 

 

Atra Hasis (Auszug)

355

und durch ihren Lärm fühlte sich der Gott belästigt. Enlil hörte ihr Geschrei

 

und sprach zu den großen Göttern:

 

»Das Geschrei der Menschen ist mir lästig.

 

Durch ihren Lärm finde ich keinen Schlaf

 

40

 

Atra-hasis tat seinen Mund auf

 

und redete die Ältesten an:

 

»Mein Gott ist mit eurem Gott nicht einer Meinung. Enki und Enlil sind böse aufeinander.

Sie haben mich von zu Hause (?) vertrieben.

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