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Der (das) Göttliche, so geben wir zu, ist zeitlos und unbegrenzt, steht über Raum und Zeit, doch meinen wir den Göttlichen in einem Tempel oder Kirche zu finden oder gar in dem „Tempel unseres Leibes“ oder glauben ihm in unserem Herzen für ihn eine kleine Wohnung einrichten zu können. Ja freilich, Jesus hat es so gesagt, oder? Paulus aber schrieb, dass lediglich Gottes Liebe in unsere Herzen ausgegossen sei. (Er hatte halt doch ein anderes Evangelium als das von Jesus) Wir versuchen gedankliche Vorstellungen von Gott zu haben, die ihn in Räume begrenzen, während er aber doch unbegrenzt ist und über den Räumlichkeiten steht. Er ist unendlich, ohne Anfang und ohne Ende. Wie soll unser begrenzter Verstand das erfassen, wie begreifen? Es ist unmöglich auf dieser verdichteten physischen Ebene!

 

Wir wünschen uns einen persönlichen Gott, möglichst einen Kameraden (Jesus, Gott und Freund), den wir jederzeit auf seinem Handy erreichen können, der immer ein offenes Ohr hat, obwohl er doch ein universelles Geistwesen oder am Ende gar nur ein „Weltprinzip“ ist. Die „Jahwe-Beschreibung“ der menschlich-göttlichen Wesen, die einst die Erde besuchten und von den Lügenpriestern in den HERRN (YHWH) umgewandelt wurden, kamen uns da sehr entgegen und haben unsere Vorstellung geprägt und es ist nun schwer davon weg zu kommen. Jer.8:8, Jes.10:1

 

Wir können die geistliche Präsenz (das universelle göttliche Dasein)  nicht für unsere Zwecke einspannen, sie in „flehentlichen Gebeten“ manipulieren oder in einen Dogmenkäfig (nette Bezeichnung für die Kirche!) sperren. Es werden sich allerdings andere Geistwesen zu Wort melden, die „stellvertretend“ einspringen, was ich selbst erlebt habe. Und sie bescheren sogar Gebetserhörungen, um uns in Banden der Lüge und des Betruges zu fesseln! Aber wehe, wenn sie es dann einmal umgekehrt machen und deine Gebete nur teilweise erfüllen und sich mit dem Ausgang der Sache dann über dich lächerlich machen, dich verhöhnen! Auch das habe ich schmerzlich erlebt, aber ich wagte es zu hinterfragen. Die meisten Christen trauen sich nur die positiven Zeugnisse zu geben, die anderen werden verdrängt, weil es entweder an der eigenen Sünde gelegen haben muss oder es war wiedermal der böse Teufel, der ja noch so viel Macht über die Christen hat, die man nicht auch noch hervorheben sollte.

 

Nur dann, wenn wir unsere menschlichen Vorstellungen von persönlichen Wünschen und Zwecken befreien können, werden wir eine kleine Ahnung von diesem wirklichen, universellen GOTT erhaschen – und niemals werden wir in unserer dreidimensionalen Begrenztheit die Wahrheit über IHN begreifen können. Ich lasse das heute los!

 

 

Einige interessante Gedanken eines Historikers der Vorzeit

Karl F.Kohlenberg hat in seinem Buch „Enträtselte Vorzeit“ von 1971 dargelegt, wie bei voneinander verschiedenen Völkern die Idee vom Weltengesetz nach dem Verschwinden ihrer Verkünder, den Göttern welche einst die Erde aus dem Weltall besuchten, dieses jenen zunächst gleichgesetzt und dann aber mit ihnen verwechselt wurde und wie hieraus ein Polytheismus entstand, bis die Juden unter dem Druck der Notwendigkeit, sich von dem Völkergemisch des vorderen Orients abzusondern und eine eigene Religion und Macht aufzubauen, die Idee vom Weltengesetz oder höchsten Wesen wiederum aufgriffen, – dies freilich ohne ihren eigentlichen Sinn zu erfassen, – und sie dann auf ihr eigenes Wesen und ihre völkische Situation zuschnitten, in Jahwe, der ursprünglich nur ein unbedeutender Lokalgott, ein Götterbote oder Engel gewesen war, personifizierten. Ein geistliches Prinzip wurde quasi personifiziert. Ein höchstes Wesen oder eine schöpferische Potenz wurde nun angebetet und beopfert.

 

Wieder ein Nachweis dafür, dass YHWH, Jahwe, der Gott der Juden, eine freie Erfindung war, ein damaliger sumerischer Lokalgott, der in die Geschichte Israels übernommen wurde, durch die Priester im babylonischen Exil, welche die nationalen Schriften inklusive Gesetze des Landes Israel, nachschrieben und sich dabei an alten mesopotamischer Literatur orientierten, außer natürlich ihren eigenen Priesterschriften, die die Priesterschaft über das Volk stellten und sich von diesem versorgen ließ. Noch heute nutzen das einige sogenannte Priester durch den „Zehnten“!

 

Kohlenberg schreibt in seinem Folgebuch „Enträtselte Zukunft“, welches für uns heute nicht mehr so interessant ist, da alles bereits eingetroffen und vor unseren Augen sichtbar ist, dass „unsere Zeit an Irrtümern krankt, die vor nahezu 2000 Jahren begangen wurden, indem die Juden auf noch älteren Missverständnissen fußend, unter dem Zwang ihrer ethnischen Situation und den allgemeinen Vorstellungen ihrer Zeit verfallen, die wahre Gottesmacht, ein geistiges Prinzip, mit ihrem Künder Jahwe verwechselten. Vom Christentum wurde diese Version mit der Rangfolge Vater, Sohn und heiliger Geist ohne weiteres übernommen, obwohl viel ältere Religionssysteme, die doch sonst weitgehend auf die Abfassung des Deuteronomiums eingewirkt haben, jenem geistigen Prinzip oder Weltgesetz das Primat zuerkennen. Hieraus erwuchsen zahllose weitere Missverständnisse, theologische Querelen, die Kritik am Gottesbegriff, insbesondere an der Gestalt des Jahwe. ……

 

Gott soll tot sein? Ja, die Götter der Antike waren wirklich tot, verschwunden; die Erinnerung an sie war verblasst, wie es körperlichen Wesen zu geschehen pflegt, während jene schöpferische Potenz, der Gottesgeist, das Weltgesetz, unvergänglich ist, schon da war, bevor es Menschen gab und noch sein wird, wenn vom Menschengeschlecht auf Erden keine Spur mehr vorhanden sein wird.“

 

 

Ist der Hebräergott YHWH allgegenwärtig und allwissend?

Diese Darlegung Kohlenbergs erklärt sehr gut, wieso der hebräische Bibelgott Jahwe niemals allwissend sein kann: Er ist nicht der allwissende, allgegenwärtige Schöpfer, den Kohlenberg Gottesgeist oder Weltgesetz nennt! Er ist lediglich ein höher stehendes geschaffenes Wesen, ein so intelligentes Wesen, so kraftvoll durch seine fortgeschrittene Baukunst, Technologie und Raumfahrt- und Waffentechnik, dass die Menschen es für einen Gott oder besser gesagt, für Götter (Elohim) hielten. Sie verehrten diesen „Landes-Gott“, der um sie buhlte (da es ja mehrere Götter gab), und sie fürchteten ihn als schrecklich, weil er schnell zornig wurde und dann mit seinen Feuerwaffen Vergeltungsschläge am Volk verübte, welche freilich keinerlei Gerechtigkeit bekundeten.

 

Der feilschende Gott

Interessanterweise gab es aber auch von diesem Gott bevorzugte Menschen, die er als Könige einsetzte, welche sich auch Wortgefechte mit ihm lieferten. Wir kennen die Geschichte Abrahams und sein Feilschen um Sodom und Gomorra und Jahwes Zugeständnisse; wir kennen Hiskia, der um ein paar weitere Lebensjahre bat und sie wurden ihm zugegeben, indem er geheilt wurde. Wir wissen von den Momenten, wo dieser Gott Jahwe bereute, z.B. dass er Menschen gemacht hatte, weil er anscheinend nicht wusste, was dabei rauskommen würde. Auch bereute er Saul als König eingesetzt zu haben.

 

Allgegenwärtig?

Wir wissen auch, dass er nicht allgegenwärtig war, denn er musste mit seinem Gefolge von Göttersöhnen aus dem Himmel herabfahren, um „Vorort“ selbst nachzuschauen, was da los war beim Turmbau zu Babel. Auch besuchte er in Begleitung den Abraham persönlich. Angeblich soll er auch irgendwann dann seinen Fuß auf den Berg Zion setzen, wenn er zurück kommen würde und es wird auch angekündigt, dass er dereinst sein Zelt unter den Menschen aufschlagen würde, um bei ihnen zu wohnen. Off.21 Ein Gott, der ein allgegenwärtiger Geist ist wird sich doch kaum in die niedere materielle Welt hinab begeben, um mit seiner Schöpfung den Lebensabend zu verbringen. Haben Christen nicht eine eigenartige Vorstellung von GOTT?! Ja, die Bibel hat uns sehr geprägt – das sollten wir schleunigst korrigieren, denn es gibt dem wahren Gott keiner Ehre – ganz im Gegenteil: Es macht in schizophren oder gar lächerlich.

 

Das alles passt aber sehr gut zu den Göttersöhnen, die vom Himmel, also aus dem Universum kamen, um die Erde zu besuchen und sich die Menschen untertan und dienlich zu machen. Das passt eben zu dem von Kohlenberg oben beschriebenen falschen Gottesbild, das in Jahwe in den Herbäerschriften zum Ausdruck kommt. Dieser Gott ist eben auch nicht allwissend, muss erst mal selbst kommen, um nachzuschauen oder muss Adam und Eva fragen: Wo seid ihr? Was habt ihr gemacht? Warum versteckt ihr euch?

 

Zwei Bibeltexte will ich hier anführen, die der normale Bibelleser vielleicht nicht so in Erinnerung hat:

Hosea 8:4
Sie haben Könige eingesetzt, aber ohne mein Geheiß, haben Fürsten bestellt, doch ohne daß ich darum wußte.

Jer.3:19
»Ich hatte zwar gedacht: ›Wie will ich dich an Sohnes Statt halten und dir ein herrliches Land, den kostbarsten Besitz der ganzen Völkerwelt, verleihen!‹ Und weiter hatte ich gedacht, ihr würdet mich ›Vater‹ nennen und euch von meiner Nachfolge nicht mehr abkehren. 20 Aber ach! Wie ein Weib ihrem Genossen die Treue bricht, so habt auch ihr treulos an mir gehandelt, ihr vom Hause Israel!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.

 

Dagegen sagte dieser Gott (einer der Elohims, die das Gegenteil sagen) von sich in

4.Mose 23:19
Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge,

noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue:
sollte er etwas sagen und es nicht ausführen?
Sollte er etwas verheißen und es nicht erfüllen?

Da hat er sich wohl ein wenig überschätzt?!
Auch mit den Erfüllungen nahm er es nicht so genau: Vergl. einmal Josua 21:43-45 mit Ri.2:20-23 Sieht eher danach aus, dass wenn ihm sein Zorn dazwischen kam, er seine Zusagen schnell vergaß.

 

Sollte der allwissende Gott seine Pläne ändern müssen?

Ist es nicht interessant, dass die Bibel nur an einer Stelle schreibt, dass der Hebräergott allwissend ist. 2.Sam.2:3 Doch auch diese eine Aussage hat sich uns , im Gegensatz zu den vielen gegenteiligen, trotzdem gut eingeprägt. Ja, verständlich, denn den, den wir uns bislang unter Jahwe vorgestellt haben, den wahren Uni-Schöpfer, der ist sicher allwissend!

Zu deinem Selbststudium gebe ich dir dazu eine Text-Sammlung, welche ich immer über Jahre fortgeführt habe; Texte, die bezeugen, dass Gott sein Pläne durchaus auch ändert, wenn sich das so ergibt. Da er ja nicht alles vor weiß, braucht er diese Option eben, wie wir auch.

Jeremia 18:9f; 42:10, 2.Könige 13:4, Joel 4:21, Jona 3:10, 4.Mose 14:30

1.Samuel 2:30; 13:14; 15:11; Hebr.4:3

 

Ist GOTT ein Flucher und Hasser?

Was auch ganz schlecht in das Bild eines universellen Geistes, eines Allherrn, passt ist, dass er hasst und flucht und sich ekelt und dass er im Himmel sitzt und lacht spöttisch! Wir müssen wirklich unser Gottesbild überdenken. Beten wir darum, dass uns das durch den Geist Gottes korrigiert wird!

Psalm 10:5; 11:5f; 95:10; 139:21, Hosea 9:15, 2.Chron 19:2, Sach.8:17

 

Kann von dem wahren Schöpfer ein „böser Geist von Gott“ beauftragt und ausgesandt werden?

1.Samuel 16:4, 2.Samuel 24:1, 2.Könige 19:7, 1.Könige 22:21 (2.Chron.18:20), Jesaja 37:7

 

Will ein universeller, allgegenwärtiger Geist den Duft von verbranntem Fleisch „genießen“?

Kann es wirklich sein, dass ein solcher Schöpfergott von Menschen ein totes, brennendes Tier oder aber auch geräucherte Kräuter als „duftenden Wohlgeruch“ empfindet? Alles auf dieser Welt ist von diesem Gott geschaffen und von ihm mit universeller Lebensenergie versorgt. Warum sollte er dann ein solches Brandopfer als etwas Angenehmes empfinden? Und wie überhaupt sollte es ihn erreichen in seinem „unzugänglichen Lichtbereich“ den er bewohnt?

 

Ist Gott unparteiisch und gerecht?

Es liegt an dem Erbarmen dieses Feuergottes, nicht am wollen eines Menschen und nicht an seinen gerechten Werken und nicht an einem gerechten Handeln Gottes! (Beispiel: Jakob und Esau, die Zwillinge)

Römer 9:13ff
Was folgt nun daraus? Liegt da etwa Ungerechtigkeit auf Seiten Gottes vor? Nimmermehr!  

Zu Mose sagt er ja (2.Mose 33,19): »Ich werde Gnade erweisen, wem ich gnädig bin, und werde Barmherzigkeit dem erzeigen, dessen ich mich erbarme.«
16 Demnach kommt es nicht auf jemandes Wollen oder Laufen (= Bemühen) an, sondern auf Gottes Erbarmen.

17 So sagt ja auch die Schrift zum Pharao (2.Mose 9,16): »Gerade dazu habe ich dich in die Welt kommen lassen, um an dir meine Macht zu erweisen und damit mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.«

18 Also: Gott erbarmt sich, wessen er will, und verstockt auch, wen er will.

 

Gottes Erbarmen oder sein Verwerfen ist demnach nicht gerecht, sondern von seiner Laune abhängig! Was man ja an der Sache der Zwillinge gut sehen kann. Das aber ist sicher nicht dein Gottesbild, da man dir ja verboten hat, dieses „göttliche“ Verhalten zu hinterfragen!

 

19 Da wirst du mir nun einwenden: »Wie kann er dann noch (jemand) tadeln? Wer vermöchte denn seinem Willen (oder: Ratschluß) Widerstand zu leisten?« 20 Ja, o Mensch, wer bist denn du, daß du Gott zur Verantwortung ziehen willst? Darf etwa das Gebilde zu seinem Bildner sagen: »Warum hast du mich so gemacht?« 21 Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton ……

 

 

Fazit!

Der Begriff GOTT ist zu einem abgestandenen, eingefahrenen Konzept in unseren Köpfen geworden. Sobald dieses Wort ausgesprochen wird, entsteht eine ganz persönliche Vorstellung vor unserem geistigen Auge. Wir haben uns in einer Idee, einer jahrzehntelangen visuellen und biblischen Indoktrination festgefahren und uns damit einen mentalen Götzen erschaffen, der bei weitem nichts mit der metaphysischen Realität eines universellen Geistwesens zu tun hat. Mach dich frei davon!

 

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit!

Maggie Dörr

 

Erstveröffentlichung  07-2014

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Du bist hier auf dieser Homepage gelandet, weil es Gottes Führung ist! Es ist sein Geist, der dich führt und nicht der Geist Satans! Gott weiß seine Kinder zu bewahren - hab also keine Angst! Nimm seine Führung an und schau dich hier um im Vertrauen auf IHN, den URQUELL allen Seins! Vertraue IHM, dass er gute Absichten damit hat, auch wenn es erst einmal schmerzen sollte.
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Viel Erkenntnis und neues Bewusstsein!

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Maggie Dörr
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