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Sicher ist dir dabei ausschließlich Matt.28:19 im Sinn und nach dieser Vorgabe, die sich „Taufformel“ nennt, wirst auch du vermutlich getauft worden sein:

Mat 28:18-20
Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Doch wie kommt es eigentlich, dass die Praxis der Apostel laut der Apostelgeschichte so völlig anders aussieht, als der Auftrag unseres Herrn Jesus/Jaschua?

Denn dort lesen wir gleich bei den ersten Taufen an Pfingsten in

Apg 2:38
Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu (hebr. sicher Jahuschua!)  Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.

Und dann weiter in

Apg  8:16  „getauft auf den Namen des Herrn Jesus

Apg 10:48  „zu taufen in dem Namen Jesu Christi

Apg 19:5 „taufen auf den Namen des Herrn Jesus

Apg 22:16  „rufe seinen Namen an und lass dich taufen

Ja, wie ist denn dies zu verstehen? Sollten denn die Apostel die letzten Worte ihres Herrn vergessen haben und sich dann alle, nicht nur Petrus, der erste der Täufer, nicht daran gehalten haben?

Lukas betonte doch ausdrücklich, dass die sich neu bekehrten Jünger in der Apostellehre blieben und diese hatten ja ihre Lehre vom Herrn Jaschua persönlich. Sie waren seine Zeitzeugen!

 

Wie kommt es aber dann zu den Widersprüchen?

Leider muss ich dir einmal mehr sagen, dass Matt.28:19 komplett von der RKK in die Bibel eingefügt wurde, weil es ihrem Dogma der Dreieinigkeit entsprach, eine Lehre, die entgegen der Bibel von Rom beschlossen wurde. Ein Dogma ist eine Lehre, die auf Menschenweisheit beruht und ohne biblischen Beweis ist. Dies ist Fakt! Auf diese Weise wurde auch jeder Papst als unfehlbar bezeichnet, eben durch ein außerbiblisches Dogma.

Die Herderbibel gibt dies auch in der  Fußnote zu Matt.28:19 zu:
Die trinitarische Taufformel hat sich in der frühen Kirche aus dem Namen Jesu entwickelt!

Das kommt mir bekannt vor, denn das las ich kürzlich auch über die gesammelten Schriften des 5.Buch Mose, dass sich die Torah quasi in den Händen der nachbabylonischen falschen Priesterschaft aus vielen Einzelstücken und Erzählungen „entwickelt“ habe.

Fragmentfunde als Beweise

Mitte des 19.Jhds wurden ca. 6000 griechische Schriftteile des NTes gefunden (MSS), die man mit den bestehenden Schriften verglich und dabei teils unwesentliche, teils aber auch spektakuläre Unterschiede feststellte. Weiterhin haben die Textforscher auch Abschriften von Schriften der Kirchenväter aus früherer Zeit gefunden, in denen diese aus biblischen Quellen zitierten, die ihnen zu jener Zeit vorlagen (patristische Zitate).

Dabei wurden zwei bedeutsame Änderung erforderlich, die frappanter weise beide die Dreieinigkeitslehre betrafen! Die erste wurde in dem Text 1.Joh.5 erforderlich, denn dieser Text fand sich komplett nicht in den entsprechenden neuen Fundstücken und so musste er total aus der Bibel heraus genommen werden, weil man davon ausgehen musste, dass er als Beweis für die Trinitätslehre von der RKK hinzugefügt wurde. Ebenso verhält es sich mit dem Missionsbefehl aus Matt.28:19, der die trinitarische Taufformel der RKK enthält. Sie wurde kurzerhand Jesus einfach in den Mund geschoben. Ähnliche Texte oder Aussagen finden sich in der gesamten Bibel nicht, sodass wir noch nicht einmal einen zweiten Zeugen haben. Und das Traurige ist, dass man dies tat, ohne darauf zu achten, dass die Apostel eine solche Praxis gar nicht hatten, sondern stattdessen in den Namen Jaschuas/Jesus tauften. Machte ja nichts, da die Schafe eh nicht lesen konnten und man ihnen später lange keine Bibeln gab. So konnten die Kirchen ihre Machtposition der ungebildeten Masse gegenüber noch verstärken.

 

Warum haben eigentlich die Apostel in den Namen Jesu/Jahuschua allein getauft und nicht in den Vater und den Geist?

Das ist eine einfach zu beantwortende Frage, wenn man die Bedeutung der Taufe kennt. Einen Hinweis finden wir schon in Apg.8:43, wo es heißt „dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen“ (auch 2:38) Es geht also um das Blut Jesu/Jaschuas, durch das Sündenvergebung kommen sollte; im weiteren Sinne demnach auch um seinen Tod, mit dem sich Christen identifizieren und „in den sie hineingetauft werden“! Rö.6:3 Weder der Vater noch der heilige Geist sind gestorben und auferstanden, allein der Menschensohn Jaschua und laut Paulus die Christen mit ihm, was in der biblischen Taufe bezeugt werden soll! Die Taufe ist ein Bild der vollständigen Reinigung durch das Blut des Lammes Gottes!

Röm 6:3-4 Menge
Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir auf Christus Jesus (oder: in Jesus Christus hinein) getauft worden sind, auf seinen Tod getauft (oder: in seinen Tod hineinversenkt) worden sind? 4 Wir sind also deshalb durch die Taufe in den Tod mit ihm begraben worden, damit, gleichwie Christus von den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, ebenso auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Gal.3:27
Denn ihr alle, die ihr in (oder: für, oder: auf) Christus getauft worden seid, habt (damit) Christus angezogen.

1.Kor.1:13
Ist Christus denn zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?

Wenn du den Sinn der wahren Taufe erkennst, dann weißt du selbst, dass die Taufe in den drei Namen der Trinität eine Fälschung sein muss! Wir werden auch nur in dem Namen Jesu/Jahuschua gerettet. Es ist der Name über allen Namen in diesem jetzigen Zeitalter!

Apg.4:12
Jesus Christus und sonst niemand kann die Rettung bringen. Auf der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir gerettet werden könnten.

 

Was ist erforderlich dafür, dass du nach biblischem Verständnis getauft wirst?
Die Gläubigentaufe

Die Taufe ist keine Aktion, die von Gott ausgeht oder in der Gott etwas wirken würde, noch ist sie eine Heilszusage an den Täufling!

Die Taufe ist ein symbolischer Akt des Glaubens und des Gehorsams, mit dem man ein öffentliches Bekenntnis ablegt, vor der Gemeinde, vor Gott und der geistlichen Welt. Rö.10:10-13

Philippus glaubte, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der für ihn gestorben und auferstanden war, denn so hatte es Petrus ihm zuvor erklärt. Apg.8:35-38
Da tat Philippus seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. 36 Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach:

Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? 37 Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist! 38 Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn

Er wusste dann auch, dass sein altes Leben, der alte Mensch mit Christus begraben war durch seinen Glauben und auch mit ihm auferstanden durch die Auferstehungskraft Gottes.

Kol.2:12
da ihr in der Taufe mit ihm zusammen begraben worden seid. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung (= das machtvolle Eingreifen) Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.

Röm.6:6-9
wir erkennen ja dies, daß unser alter Mensch deshalb mitgekreuzigt worden ist, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde (oder: abgetan sei), auf daß wir hinfort nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen; 7 denn wer gestorben ist, der ist dadurch von (jedem Rechtsanspruch) der Sünde freigesprochen. 8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir zuversichtlich, daß wir auch mit ihm leben werden, 9 da Christus, wie wir wissen, nach seiner Auferweckung von den Toten nicht mehr stirbt: der Tod hat keine Herrschermacht (= Gewalt) mehr über ihn.

Diese Paulus-Texte zeigen alle, dass es bei der Wassertaufe allein um unseren Glauben an Christus und sein Werk von Golgatha geht!

Petrus erklärt, dass in der Taufe nicht der Schmutz vom Leibe abgewaschen wird, sondern dass die Taufe die Bitte zu Gott um ein reines Gewissen ist, dadurch, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden sei.

1.Petr.3:21
Dieses (Wasser) rettet jetzt als Gegenstück (oder: gegenbildlich) auch euch, nämlich die Taufe, die nicht eine Beseitigung des Schmutzes am Fleisch ist, sondern eine an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen; (sie rettet euch) kraft der Auferstehung Jesu Christi,

 

 

Und wie ist das dann mit dem Missionsbefehl aus Matt.28:19?

Abschließend will ich noch einmal kurz auf den Missionsbefehl in seiner namentlich genannten Facette eingehen: „Geht hin und macht alle Nationen zu Jüngern“ Sind denn die Apostel diesem Auftrag, den sie ja, wie wir gerade feststellen mussten, so nie erhalten hatten von Jaschua, nachgekommen? Wussten sie von diesem zweiten Teil des Auftrages für die Heidennationen? In Apg. 1:8 lautete der Auftrag Jaschuas zwar „bis ans Ende der Erde“, was den damaligen Erdkreis meinte und was sich nicht unbedingt auf Heiden bezogen haben musste, denn die Israeliten aller Stämme lebten ja in der Zerstreuung.

Die Apostel gingen laut der Apostelgeschichte nicht sogleich zu den Heiden. Sie brachten ihre Botschaft, wie auch ihr Herr, erst weiterhin zu den Schafen Israels, also zu den Juden und den Nationen: den 10 Stämmen Israels. Paulus wurde erst viel später als Apostel der Nicht-Juden (Heiden) berufen. Gal.2:8 Auch Petrus wusste offensichtlich nichts von diesem Auftrag, sonst wäre er kaum derart überrascht gewesen, als Gott ihm die Vision der reinen und unreinen Tier gab und ihm klar wurde, dass Gott nun auch die Heiden annehmen wollte. Er stieß sogar auf großen Widerstand unter seinen Brüdern, als er Heiden missionieren wollte. Apg.10:34-48

Auch der dritte Teil des Auftrages wurde so nicht erfüllt, denn die Apostel lehrten den Heiden-Christen auch nicht das, was Jaschua sie selbst lehrte. Sie beschlossen später durch den heiligen Geist auf dem Apostelkonzil anderes für die Heiden. Vgl. das in Apg.15:19 und 21:25 Dies war erst im Jahr 48, also 15 Jahre nach der Auferstehung Christi.

Aus Liebe zur Wahrheit – JedidaMD                                                

 

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