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Finden wir in den Aussagen der Schrift über den Messias bestätigt, dass er präexistent war, weil er „vom Himmel herabkam“?

Betrachten wir uns dazu einige Vergleiche aus 1.Kor.15 zwischen dem ersten Adam und dem letzten Adam, welcher Christus ist:

Adam wurde aus Erde geschaffen er war von der Erde

Der Sohn Gottes war aus Geist gezeugt er war vom Himmel

Der 1. Mensch (Adam) ist von der Erde

Der 2. Mensch (Jaschua – letzter Adam) ist vom Himmel 1.Kor.15:47

Folglich ist

Die 1. Schöpfung natürlich und von der Erde

Die 2. Schöpfung ist geistlich und vom Himmel

In Adam waren wir von der Erde die Welt war unsere Heimat

In Christus sind auch wir vom Himmel Himmel nun unsere Heimat

Durch himmlischen Geist von neuem geboren unser Bürgerrecht ist im Himmel Phil.3:20, Eph.2:6, Hebr.12:22-23

Diese letzte Aussage kann nicht bedeuten, dass wir ursprünglich im Himmel waren und von dort kommen. Ebenso bedeuten dementsprechende Aussagen über Jaschua nicht, dass er vor seiner Geburt als Person im Himmel war und bei seiner Geburt von dort kam.

Der erste Mensch war Adam und wurde aus dem Staub der Erde gebildet. Der zweite Mensch war Jaschua, der insofern aus dem Himmel war (und nicht aus dem Himmel k a m!), als er durch den himmlischen Geist Gottes im Mutterleib Miriams gebildet und gezeugt wurde. Sein Ursprung durfte nicht aus der Erde sein, denn diese ist ja durch den Sündenfall verunreinigt und der Vergänglichkeit unterworfen. Von daher konnte Jaschua sagen: „Ich bin nicht von dieser Welt“ Joh.8:23

Dass etwas „vom Himmel herab kommt“ setzt nicht zwangsläufig eine vorherige himmlische Existenz voraus. Jaschua ist eine „Gabe Gottes“, Joh.4:10, ein „unaussprechliches Geschenk“, 2.Kor.9:15, und wenngleich die Schrift sagt, dass alles Gute von oben herab kommt, von dem Vater der Lichter (und die Mundart: Dich hat mir der Himmel geschickt!), Jak.1:17, so darf man das dennoch nicht wörtlich nehmen, sondern muss bedenken, dass Gaben Gottes, wie das Manna, der Regen, eine Gebetserhörung oder eine Verheißung lediglich ihren Ursprung in den guten Gedanken und Worten Gottes und insofern ihren Ausgangspunkt „im Himmel“ haben. Dies bestätigt auch Joh.3:27, wo es heißt, dass „ein Mensch nichts empfangen kann, auch nicht eins, es sei ihm denn aus dem Himmel gegeben“!

Ich möchte an dieser Stelle den Kommentar der Stuttgarter Erklärungsbibel zu 2.Mo.16 für sich sprechen lassen:

„Die Speisung mit Wachteln scheint als einmaliges Ereignis gedacht und wird nur nebenbei erwähnt. Wie bei dem Manna, das V.14 beschreibt, handelt es sich um eine natürliche Erscheinung, die – zur rechten Zeit auftretend – als Geschenk des Himmels (V.4) erfahren wird. … An den Ausdruck „Brot vom Himmel“ (V.4) knüpft sich die neutestamentliche Überbietung der Mannaspeisung durch den, der sich selbst zum Brot des Lebens gibt.“

Ich werde beim Thema „Das Wort aus Joh.1:1“ noch einmal aus einer anderen Sichtweise darauf eingehen.

Der himmlische Gesandte

Die Tatsache, dass Jaschua von Gott gesandt ist, sagt nichts darüber aus, wo der Ausgangspunkt der Aussendung war, sondern erwähnt einfach nur die Aussendung mit einer Botschaft oder einem Auftrag. Alle Propheten von Mose bis Jona waren Gesandte, die von Gott mit einer bestimmten Botschaft zur Menschheit geschickt wurden. Sie waren von Gott gesandt – doch sie kamen nicht von Gott aus dem Himmel herab. Der Ursprung der Botschaft und der Auftrag zu gehen, also die Berufung des Menschen, ist zwar himmlischen Ursprungs, nicht jedoch der Gesandte! So wird in Joh.1:6 von Johannes dem Täufer das gleiche gesagt, wie an anderen Stellen von Jaschua: „Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name war Johannes“. Auch Johannes kam nicht von Gott aus dem Himmel, obgleich von Gott gesandt.

Jaschua sagte von sich in Joh.18:37: „… Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe;“ Er kam demnach nicht vom Himmel in die Welt, sondern durch Geburt!

In Joh.10:3 wird gesagt, der Vater habe den Sohn erst geheiligt und dann in die Welt gesandt. Wenn diese Aussage bedeuten solle, er habe ihn vom Himmel in die Welt gesandt, dann müsste sie auch infolgedessen aussagen, er habe seinen Sohn erst mal heiligen müssen, bevor er ihn vom Himmel in die Welt sandte. Richtig ist aber, dass er ihn als Mensch geheiligt hat, bevor er ihn in die Welt hinaus, unter die Menschen der Welt, in das Weltreich des Teufels sandte. Eph.6:12 2.Kor.4:4 „Er war das wahrhaftige Licht, das in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet“ Joh.1:9 Dies bestätigt auch Joh.17:16 u.18 und 20:18: „Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin … wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt.“ Selbst die Apostel werden „als Gesandte an Christi statt“ in die Welt ausgesandt! 2.Kor.5:20, Eph.6:20 Sie sind, wie auch der Sohn Gottes, nicht von dieser Welt, weil ihr neuer Geist ein Gabe aus dem Himmel war und nicht von dieser Welt und weil sie aus dem „Reich der Finsternis“ dieser Welt heraus genommen und in „das Reich des Sohnes versetzt wurden“ dessen Bürgerrecht im Himmel ist!

Die hebräische Denk- und Sprachweise erlaubt es, von Personen, die in Plan und Vorhaben Gottes (göttliches Konzept) vor Grundlegung der Welt bereits im Himmel existierten, so zu sprechen, als kämen diese als Gesandte „vom Himmel herab“ oder „auf die Erde“ oder auch „in die Welt“.

Wenn wir uns Jaschuas Aussage aus Joh.20:21 ansehen, werden wir diese Tatsache noch deutlicher sehen. Dort sagt er: „Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch.“

Noch einmal: Wenn Jaschua sagt, er komme vom Vater oder er wurde vom Vater gesandt, ist das eine Aussage über den himmlischen Auftrag, keine Aussage darüber, wo der Botschafter tatsächlich herkam und von welchem Ort aus er in die Welt (missionarisch gesehen) hinausgeht. Außerdem gilt es zu beachten, dass er ja erst einmal geboren werden musste, um dann seine Botschaft in die Welt zu tragen! Wenn wir also annehmen würden, er wäre direkt aus dem Himmel gesandt worden, dann aber doch erst in den Mutterschoß Marias und danach in die Welt. Das aber wird nirgends so geschildert und das passt alles nicht so recht zusammen. Bei den Johannes-Texten am Ende dieses Kapitels komme ich noch auf einige andere „Himmels-Texte“ zu sprechen.

Weiterhin ist die Tatsache, dass der Sohn vom Vater gesandt wurde ein Indiz dafür, dass sie unterschiedliche Positionen hatten und ausdrücklich nicht ebenbürtig waren. So erklärte er seinen Jüngern: „Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, auch ein Gesandter nicht größer als der, der ihn gesandt hat.“ Joh.13:16 Was aus seinen Worten hervorging war aber auch genau der Umkehrschluss: Derjenige der aussendet ist größer als der Gesandte! Und genau das bezeugt Jaschua auch selbst: „Der Vater ist größer als ich!“ Joh.14:28 „Ja, mein Vater ist größer als alle!“ Joh.10:29

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

liebezurwahrheit.info

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Maggie Dörr
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