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Von welchem Gott und Vater sprach Jesus?

Dieser Beitrag ist nicht an einem Tag entstanden, sondern beinhaltet eine Sammlung von Texten, die aufzeigen sollen, dass Jesus (Jeschua) und YHWH (Jahuwah, Jahwe, Jehova) eine Einheit sind. Warum will ich das aufzeigen? Weil einige Geschwister natürlich aufgrund der schrecklichen Texte des ATes den Gott Israels ablehnen und stattdessen nun Jeschua (Jesus) zu ihrem christlichen Gott krönen. Die Frage ergibt sich allerdings, ob man beide überhaupt trennen kann und ob Jesus wirklich so anders war. Das wollte ich auch für mich herausfinden und soll im folgenden Beitrag geklärt werden.

Für Antitrinitarier erhebt sich die Frage, inwieweit Jesus wirklich mit dem Hebräer-Gott Jahwe eins war; doch Trinitarier haben mit der Erkenntnis über den bipolaren Feuer- und Fluchgott Jahwe (Jahuwah, YHWH) ein riesen Problem, denn sie können ja die beiden nicht trennen und sagen: OK, dann löse ich mich von dem Nationalgott Israels und behalte mir aber meinen Jesus (Jeschua) als Glaubensobjekt bei, denn der war ja gaaaanz anders. In gesonderten Beiträgen will ich aufzeigen, dass er biblische gesehen so viel anders nicht war. Auch der Bibelgott Jahwe hatte gute und schlechte Seiten und Jesus hatte schließlich alle Titel von ihm übernommen. Doch in diesem Beitrag will ich darlegen, inwieweit Jesus sich mit Jahwe identifizierte, damit du dich leichter entscheiden kannst.

Seine Lehre hatte er von seinem Vater gehört!
Wer war dieser?

Joh.7:16
Da antwortete ihnen Jesus mit den Worten:
»Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat;

Warum sagte Jesus dies? Weil er die Gesetze der Pharisäer kritisierte, z.B. ihre Vorschriften zum Sabbat, die weit über das hinausgingen, was das Gesetz Mose vorschrieb. Er stellte so einige dieser Gesetze, die in ihrem Ursprung vom Gott Israels (YHWH) waren, wieder richtig, wie z.B. auch in Mat.5:31 Seine Lehre war nicht neu, sondern orientierte sich an den ursprünglichen Gesetzen Jahwes (Jahuwahs). Damit können wir seinen Vater mit YHWH, dem HERRN der Hebräischen Bibel identifizieren, ergo der Gesetzgeber Israels. Und Jesus kam, um das Gesetz Jahwes zu erfüllen (vervollständigen, ergänzen). Mat.5:17f Er akzeptierte folglich die Tora und ihren Gründer.

Schon zuvor hatte er im Tempel aus der Jesajarolle vorgelesen und einen Text daraus als „heute“(damals) erfüllt erklärt. Er stimmte demnach mit dem Gott Jesajas überein. Luk.4:17-21 > wahrscheinlich bezog er sich auf Jes.61 o. 58:6

Freilich kann ich nun einige Aussagen von ihm zitieren, um mir ein Bild zu machen, doch letztlich bleibt es ungewiss, da man ja auch die Evangelien später ein wenig korrigiert hat, mit dem Ziel der Meinungsmache. So kann es durchaus auch sein, dass man einige klare Aussagen Jaschuas zu den hebräischen Schriften herausgestrichen hat, um die Juden nicht vor den Kopf zu stoßen, andere aber eingefügt hat, um den Juden seine wahre Herkunft zu beweisen. Aber dennoch bleiben eine ganze Anzahl eindeutiger und gewichtiger Aussagen, an denen man erkennt, dass er von demselben Gott sprach, wie Jesaja und Mose. So z.B. in Sachen Warnung vor der Verdammnis, dem Gehenna-Feuer, wo er sich ja eindeutig auf Jes.66 bezieht. Demnach verkündigte er doch die gleiche Botschaft wie Jesaja! Beide waren eben Propheten YHWHs, des HERRN! Und das war dann folglich auch die Lehre seines Vaters.

Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiße es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als daß du beide Augen hast und in die Hölle (Gehenna-Feuer) geworfen wirst, 48 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (> Jes 66,24).

Ebenso sein Hinweis auf die Vernichtung von Sodom und Gomorra in Luk.10:12 u. 17:29

…..aber an dem Tage, an welchem Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete alle – 30 ebenso wird es auch an dem Tage sein, an welchem der Menschensohn sich offenbart.

Und eine ganz wichtige Stelle ist wohl auch

Lukas 4:16-21
Da reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja; und als er das Buch aufrollte, traf er auf die Stelle, wo geschrieben steht (Jes 61,1-2; 58,6): 18 »Der Geist des Herrn ist über mir (oder: ruht auf mir), weil er mich gesalbt (= ausgerüstet) hat, damit ich den Armen die frohe Botschaft bringe; er hat mich gesandt, um den Gefangenen die Freilassung und den Blinden die Verleihung des Augenlichts zu verkünden, die Unterdrückten in Freiheit zu entlassen, 19 ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen.«

20 Nachdem er dann das Buch wieder zusammengerollt und es dem Diener zurückgegeben hatte, setzte er sich, und aller Augen in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Da begann er seine Ansprache an sie mit den Worten: »Heute ist dieses Schriftwort, das ihr soeben vernommen habt, zur Erfüllung gekommen!«

McDonald kommentiert: „Dieser Abschnitt ist schon immer als eine Beschreibung des messianischen Dienstes gedeutet worden. Als Jesus sagte: »Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt«, sagte er auf die denkbar deutlichste Art, dass er der Messias Israels war.“
Jesus bezeugte hier demnach, dass er vom Geist Jahwes gesalbt war!

An dieser Stelle beuge ich auch gleich dem Einwand vor, dass doch Jesus zu den Juden gesagt haben soll: Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel! – und sich damit eindeutig von diesem Gott Jahwe distanziert haben soll. 1.Frage: Hat er das denn wirklich gesagt? Beweise? Und 2.Frage: Meinte denn Jesus hiermit Jahwe, dem sie normalerweise dienten und dessen Gesetz Jesus an dieser Stelle verteidigte? Oder wollte er den Juden nur sagen: Wenn ihr das Gesetz unseres Vaters so verdreht, dann dient ihr damit dem Teufel und macht ihn zu eurem Vater?!

 

Feindesliebe – Verfluchungen

Allerdings widerspricht sich Jeschua dann auch schon mal selbst, denn einerseits predigte er ja die Feindesliebe, andererseits verkündigte er das Gericht seines Gottes an den Ungläubigen, den Böcken, welche in die ewige Verdammnis gehen sollten, weil sie ihm nicht folgen wollten. Aber halt, ich hatte ja an anderer Stelle schon mal die Ansicht vertreten, dass mit der Feindesliebe nur die Liebe in der Gemeinde Gottes, also unter den Brüdern, die ja auch einmal verfeindet sein können, gemeint war. Vgl. Mat.5:22

Ich dagegen sage euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder ›Dummkopf‹ sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und wer ›du Narr‹ (= Gottloser) zu ihm sagt, soll der Feuerhölle (= Gehenna) verfallen sein.

So ist es ja auch in den 10 Geboten, dem Gesetz Jahwes, gemeint! Dann passt es wieder – oder? Sie sollten ja auch nicht töten, doch ihr HERR schickt sie andauernd auf Raub- und Mordzüge und verlangt sogar, die eigenen widerspenstigen Söhne zu steinigen. Und so ist Jesus eben auch drauf! Ganzen Städten wird es schlimmer ergehen als Sodom, denn sie sind kollektive Feinde, weil sie die Jünger nicht gastfreundlich aufnehmen:

Ich sage euch: Es wird Sodom an jenem Tage erträglicher ergehen als der betreffenden Stadt! 13 Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Luk.10

Aber das raubt dem bekannten Charakter Jesu natürlich ein Hauptmerkmal, denn diese Feindesliebe hat ihn ja eigentlich so berühmt gemacht in der Welt (Bergpredigt) und unterscheidet sich von anderen Religionsstiftern. Doch praktiziert haben es seine organisierten Nachfolger eigentlich auch nie: Ein Baum mit fauler Frucht! Oder einfach nur ein großes Missverständnis? Es gab immer ein paar einzelne, die sich als Pazifisten gaben und damit ihrem Rabbi Ehre machten, doch das wären wenige und solche gab es sogar unter Nichtgläubigen.
Und nun schau dir doch mal den Text genau an! Spricht hier nicht auch der Feuergott Israels aus dem sanften Jesus? Nur, weil der seinen Bruder mal beschimpft, soll er dem Gehennafeuer, das unauslöschbar brennt, verfallen sein!!! Warum überliest man solche Texte so gerne?

Und dann bedenke einmal, wie er mit den „Brüdern“ im Tempel umgangen war, die nur ihre Pflicht taten, die notwendig waren, um den Reisenden in Jerusalem Opfertiere zu verkaufen. Vielleicht haben sie daraus ein gewinnbringendes Geschäft gemacht, das mag sein. Aber diese Reaktion Jesu war sicher nicht von barmherziger Liebe geprägt. Man kann alles auch einmal von einem anderen Blickwinkel aus betrachten! Und selbst wenn er die ganzen Tieropfer abgelehnt hätte, so denke ich nicht, dass er auf diese Weise etwas bei denen bewirkte, die eh nur hörig waren und das Gesetz befolgten.

Und Jesus liebte auch die Pharisäerfeinde nicht und er wird seine Feinde einst „mit dem Hauch seines Mundes vertilgen“! 2.Thess.2:8 und am Ende sogar „den Vögeln zum Fraß“ vorwerfen. Off.19 – Ganz der Vater, würde ich sagen! So sollte man es auch annehmen, denn er sagte ja: „Wer mich sieht, sieht den Vater“, da er seinen Charakter widerspiegelte und seinen Willen tat.

Und da sein Vater die Fluchbestimmungen gemacht hat, lehrte auch Jesus, der Sohn, zu verfluchen und zwar gleich drei Städte auf einen Streich, weil sie Einladung seines Vaters nicht annehmen wollten.

Matt.11:23
Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.“

Matt.25:41
Alsdann wird er auch zu denen auf seiner linken Seite sagen: ›Hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist! 42 Denn ich bin hungrig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben;

Was? Weil sie ihm nichts zu essen gaben, müssen sie ewig schmoren?
Matt.13:41 ist wohl eine weitere Verfluchung! Ja, er war wirklich nicht gekommen, um Frieden zu bringen! Mat.10:34 Das sehen wir noch heute in der Welt!

Wer nicht mit ihm ging, war gegen ihn, Mat.12:30, und den verfluchte der angeblich so sanfte Jesus, wie z.B. in der Erzählung über die Verführung der „Kleinen“ aus Matt.18:6, wo die Verführer keine Gnade erhalten, sondern diesen Fluch:
„daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.“ Wo bleibt die Nächsten- oder Feindesliebe, lieber Jesus? Wo die Chance zur Umkehr und wo die Gnade? Und warum so bildlich sarkastisch? Würde ein Tod ohne Wiederkehr nicht auch ausreichen?

Und noch ein Text, der die Einheit zwischen Vater-Gott Israels und Richter-Sohn dieses Gottes aufzeigt:

2.Thess.1:8
wenn der Herr Jesus sich vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht 8 in loderndem Feuer offenbart, um Vergeltung an denen zu üben, die Gott nicht (aner)kennen, und an denen, die der Heilsbotschaft unsers Herrn Jesus kein Gehör schenken. 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,

Sein Name

Jesus ist ja nur eine griechische Version, die nicht der ursprüngliche Name des Messias war. Sein Name wurde in aramäisch als Jehoshua (oder Jahushuah) ausgesprochen. (Kurzform Jaschua oder Yeschua) Dieser Name war kein einmaliger, sondern ein sehr geläufiger seinerzeit und er bedeutete „Jahuwah (Jahwe) ist Rettung“ > Jah-schua > Jahuwah oder Jahwe rettet. Da er diesen Namen aber trägt, sollte man doch auch davon ausgehen, dass er kein Gegner dieses Gottes Jahwe (YHWH) war, sondern seinem Namen auch Ehre machte!

Das Schema Israel

Markus 12;29
Jesus antwortete: »Das erste ist: ›Höre, Israel: der Herr (HERR, YHWH), unser Gott, ist Herr allein, 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit aller deiner Kraft!‹ (5.Mose 6,4-5) 31 An zweiter Stelle steht dieses (Gebot): ›Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‹ (3.Mose 19,18) Kein anderes Gebot steht höher als diese beiden.« 32 Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: »Meister, mit Recht hast du der Wahrheit gemäß gesagt, daß Gott nur einer (oder: der einzige) ist und es keinen anderen außer ihm gibt (5.Mose 4,35; 6,4);

Gerne wüsste ich, welchen Namen Jeschua hier benutzte! Aber eindeutig ist sein Gott der monotheistische Hebräergott, der Bibelgott des ATs!

Jesus zitierte zuerst das »Schema«, ein jüdisches Glaubensbekenntnis aus 5. Mose 6,4, womit er sich eindeutig zu dem Gott Israels und auch seiner Gebote aus dem 2.Gesetz (Deuteronomium) bekennt, welche die schrecklichsten Fluchbestimmungen enthalten, die ich je gelesen habe. Vgl. 5.Mose 28:53 Dieses allein würde schon genügen, um aufzuzeigen, dass sein Vater und Gott der Schöpfer Israels, YHWH, der HERR, war. Aber ich habe ja weiter vorne bereits aufgezeigt, dass Jesus selbst ein Verflucher war, aber auch hier, der versteckte Fluch:

Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich König über sie werde — bringt sie her und erschlagt sie vor mir! Lukas 19;27

Und auch Paulus steht ihm in nichts nach, obwohl er ihn nicht kannte. Aber sie hatten den gleichen Vater!
Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht! Maranatha! 1.Kor.16:22

Jesu Gebet

Jesus betete also das Schema Israel, das allen Juden bekannt war, die Jahwe, den HERRN als Gott verehrten. Und er lehrte darüber hinaus das „Vater Unser“, das zusammengesetzt ist aus alten hebräischen Versen. Es war nichts Neues, wie einige Christen heute denken und es ist ganz und gar kein „christliches Gebet“. In diesem Vater-Unser betet er am Ende: „Und führe uns nicht in Versuchung“. An dieser Passage haben sich schon viele Christen gestoßen, weil doch Jakobus sagt, dass Gott niemand in Versuchung führt. Welche Bibel hat aber der Jakobus gelesen, dass er eine so falsche Behauptung aufstellen kann. Wahrscheinlich bezeugte er nur sein persönliches Gottesbild? Denn das AT enthält mehrere Erzählungen von Verführung zum Bösen durch den Gott Israels. Die bekannteste ist vielleicht die der Volkszählung Davids, aber auch der Lügengeist, den er Ahab schickte, oder „der böse Geist von Gott gesandt“ hat diese Qualität. 2.Sam.24:1, 1.Kö.22:19f, 1.Sam.18:10, Ri.9:23 Und diese Varianten kann man wohl kaum als eine Prüfung hinstellen, wie es oft getan wird. Im Vater-Unser spricht also Jesus den Hebräergott YHWH an, der Menschen versucht und bittet ihn, diese Sache doch möglichst nicht zu tun!

Der Gott der Rache

Jesaja 34:2-8; 46:10; 47:3; 61:2; 63:4 und auch Jeremia 46:10; 50:15,28 und Psalm 94:1
Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, dass der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blut fließen. …)Des Herrn Schwert ist voll Blut … Denn es kommt der Tag der Rache des Herrn.

Hebr.10:30
Wir kennen ja den, der gesagt hat (5.Mose 32,35-36): »Mein ist die Rache, ich will vergelten«

Und exakt diesen Rachegott kündigt Jesus (Jaschua) an:

„Lukas 21:22
…..denn dies sind die Tage der Vergeltung (5.Mose 32,35), damit alles in Erfüllung gehe, was in der Schrift steht.

Off.6:17 und 16:14
Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorngerichts: wer vermag da zu bestehen?!«

Und er wird selbst das Gericht seines Gottes ausführen, wie du in Offbg.19 nachlesen kannst:

15 Aus seinem Munde geht ein scharfes (oder: spitzes; vgl. 1,16) Schwert hervor, mit dem er die Völker (nieder)schlagen soll, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden (Ps 2,9), und er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des allmächtigen Gottes tritt.

»Kommt her, versammelt euch zu dem großen Mahle Gottes! 18 Ihr sollt Fleisch fressen von Königen, Fleisch ………

Und auch Paulus bezieht sich in dieser Sache auf den gleichen Gott!

Nahum 1:2
Ein eifernder (oder: eifersüchtiger) und rächender Gott ist der HERR, ja ein Rächer ist der HERR und voller Zornesglut; Rache übt der HERR an seinen Widersachern und trägt seinen Feinden (ihre Verschuldungen) nach.

1.Thess.4:6
denn ein Rächer ist der Herr über alle solche Verfehlungen, wie wir es euch schon früher gesagt und nachdrücklich bezeugt haben;

1.Thess.5:2
ihr wißt ja selber genau, daß der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sie (d.h. die Kinder der Nacht, im Gegensatz zu V.5 und 8) sagen: »Jetzt herrscht Friede und Sicherheit«, (gerade) dann überfällt sie das Verderben plötzlich wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden sicherlich nicht entrinnen.

Umgang mit den Heiden
Jesus ebenso bipolar wie sein Vater

Vergleicht man einmal Jesu ablehnenden Umgang mit der kanaanitischen Frau oder sollte man besser allgemein sagen mit den Heiden, die er als Hunde bezeichnete (Matt.15:25f und 7:6, Mark.7:27) und die Erklärung zu dem „barmherzigen Samariter“ (Luk.10:33), dann hat man den Eindruck, dass Jesus genauso bipolar ist, wie sein Vater. Denn in der Hebräischen Bibel lesen wir auch einerseits die Geschichte von der Moabiterin Ruth, die uns als beispielhaft in der Bibelschule geschildert wird und andererseits erfahren wir aus dem Buch Esra und Nehemia die israelische Reinheitspolitik als krassen Gegensatz dazu, der immerhin so real geschildert ist, dass man glauben „muss“, dass die Juden damals alle bestehenden Ehen mit Ausländern auflösten und Frauen und Kinder einfach weg jagten, egal, ob sie den Gott Israels mittlerweile anerkannten oder nicht! Die hatten wenig Überlebenschance! Welch eine heilige Lösung!

Der Gott der Lebenden

Er bezeichnet diesen Gott auch in Mat.22:32 als „nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden.« und als „den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“, als den also, der sich Mose in 2.Mose 3:6 selbst so vorstellt und ihm anschließend auch noch seinen Namen Jahuwah (Jahwe, YHWH) offenbart, den Gott in Jes.42:8 auch genauso bestätigt. Folglich müssen wir schließen, dass Jaschua den Gott, der mit Mose unterwegs war, als den wahren Gott bezeichnete. Das heißt aber noch lange nicht, dass er die erzählten Geschichten über Mose als wahrhaftig anerkannte.

Luk.20:37
Daß aber die Toten auferweckt werden, das hat auch Mose bei (der Erzählung von) dem Dornbusch erkennen lassen (2.Mose 3,6), indem er dort den Herrn ›den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‹ nennt.

Eine eigenartige Aussage ist es schon, denn wieso hat Mose dort was von Totenauferweckung erkennen lassen?

Doch ein anderer Gott?!
Bedenken wir aber auch, dass Jaschua Mose und Abraham widerspricht, wenn er sagt: „Niemand hat Gott je gesehen!“ Joh.1:18; 6:46 – und Paulus bestätigt das mit Nachdruck, wenn er sagt: „Gott der da wohnt in einem unzugänglichen Licht, den kein Mensch gesehen hat noch zu sehen vermag!“ 1.Ti.6:16 Wieso konnten dann Mose, Abraham , Jakob, Elia, Giddeon und viele andere mit Gott von Angesicht zu Angesicht sprechen, also in einem direkten persönlichen Zwiegespräch – und das regelmäßig? Es kann unmöglich sein, dass Jaschua diese Schilderungen nicht kannte, als er ihnen widersprach. Oder aber Jaschua wusste, dass Mose nicht dem wahren Gott und Vater (der der heilige, unnahbare, unschaubare Gott ist, den auch Henoch nicht ansehen und sprechen konnte, als er im Himmel war) begegnet war, sondern einem anderen (vielleicht einem Untergott, Engel oder Fürst Gottes, die im Auftrag Jahwes kamen) – dann war seine Aussage kein Widerspruch.

Ebenso bestätigt Jaschua (Jesus) den Propheten Mose als Beauftragten Jahwes auch hier:

Luk. 24,27 Darauf fing er bei Mose und allen Propheten an und legte ihnen alle Schriftstellen aus, die sich auf ihn bezogen.

Joh.5,46 Denn wenn ihr Mose glaubtet, dann würdet ihr auch mir glauben; denn ich bin es, von dem er geschrieben hat (1.Mose 3,15).

Wo aber hat Mose von Jaschua geschrieben außer vlt. in 1.Mose 3:15? Aber deshalb konnten doch die Juden Jaschua nicht erkennen – so klar ist doch diese Aussage nicht. Und in 5.Mose 18:15-18 wird auch nur auf künftige Propheten hingewiesen, nicht zwangsläufig auf Jesus.

Behalten wir dabei bitte im Auge, dass diese Aufzeichnungen nicht das inspirierte Wort Gottes sind, sondern einige Autoren, die noch nicht einmal Ohrenzeugen waren, nach Jahrzehnten diese Begebenheiten nachträglich aufschrieben, welche zuvor 40-60 Jahre als eine Art „stille Post“ weitererzählt wurden. Es gibt wohl eine Sammlung apokrypher Jesuszitate, von welcher sich dann die Schreiber bedient haben und wodurch sie dann auch einige Übereinstimmung untereinander haben. Aber dies ist alles sehr vage!

Ich denke aber, dass ich dir genügend Beispiele dafür geben konnte, um dir die ausgangs gestellte Frage nach dem Gott-Vater Jesu selbst beantworten zu können. Es ist erschreckend, das weiß ich nur zugut. Aber es ist ganz offensichtlich die Wahrheit. So viel kann man an der Bibel gar nicht gefälscht haben, um ein falsches Jesusbild zu kreieren.

Fazit ist wirklich: Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins!“

Fazit darüber hinaus ist dann aber auch, dass wir dann ebenfalls durch Jesus, der ja der Mittler zwischen seinem Gott und uns ist, ebenfalls eins werden mit dem Gott Israels, dem „furchtbaren, schrecklichen Gott“!

…. daß sie alle eins seien; wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, so laß auch sie in uns eins sein … .Joh.17:21


Von welchem Gott und Vater sprach Paulus?

Leider ist auch das nicht eindeutig, sondern bipolar, denn wie gerade erwähnt, nannte Paulus Gott als unsichtbar für Menschen, während aber in den folgenden Texten eindeutig vom Gott Israels YHWH, dem HERRN (Jahuwah, Jahwe) spricht:

Der Gott des Paulus ist der, der von sich sagte: Jakob habe ich geliebt und Esau gehasst – schon vom Mutterleib an! – Also ist er der hebräische Bibelgott!

Römer 9:13-16
… wie ja auch (anderswo) geschrieben steht (Mal 1,2-3): »Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehaßt.« 14 Was folgt nun daraus? Liegt da etwa Ungerechtigkeit auf seiten Gottes vor? Nimmermehr! 15 Zu Mose sagt er ja (2.Mose 33,19): »Ich werde Gnade erweisen, wem ich gnädig bin, und werde Barmherzigkeit dem erzeigen, dessen ich mich erbarme.« 16 Demnach kommt es nicht auf jemandes Wollen oder Laufen (= Bemühen) an, sondern auf Gottes Erbarmen.

Also können wir selbst nichts dazu beitragen, sondern sind auch das Erbarmen dieses Gottes angewiesen, das im Fall der Zwillinge im Mutterleib eben nur für den einen ausreichte. Pech gehabt, Esau!
In den folgenden Texten bezieht sich Paulus auf den Gott Hoseas und Jesaja, seinen Gott, den er auch als den Gott von Jesus ansieht. Hast du noch Zweifel daran, dass es sich in beiden Testamenten um den gleichen Gott handelt und um seine Stellvertreter und Vermittler auf Erden?

Paulus Gott ist auch der, der Israel verworfen hatte und ihnen „einen Geist der Schlafsucht gegeben hat“, damit sie in Finsternis weiterwandeln und nicht mehr umkehren können, wie es Paulus in Rö.11:7f beschreibt. Auch bezeichnet er den Gott Israels als den Gott, der den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das Licht der guten Botschaft nicht mehr zu ihnen durchdringen kann. Da ist von YHWH die Rede, nicht von Satan!

Paulus akzeptiert auch den Gott, für den im AT Opfer ein „duftender Wohlgeruch“ waren; das kannst du gut aus folgender Aussage erkennen:

Epheser 5:12
„…. und wandelt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt und sich selbst für uns als Weihegabe und Opfer dargebracht hat, Gott zu einem lieblichen Wohlgeruch.“ Menge

Es ist auch der, der die Sklaverei befürwortet. Vgl. Eph.6:5,8; Tit.2:9 und Kol.4:1 Und die Apostel bezeichnet sich selbst auch als Sklaven dieses Gottes und Christi. Tit.1:1, Jak.1:1, 2.Petr.1:1, Off.1:1

1.Kor.7:12
Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist auch der berufene Freie ein Sklave des Christus.

Der Gott von Paulus war klar der Schöpfer Israels, der Vater der Israeliten, von dem er glaubte, dass er der Schöpfer aller Dinge sei, denn so stellte er sich Israel einst vor.

Und das merkt man dann auch an so mancher Bemerkung des Apostels, wie z.B. dieser hier:

1. Kor 16:22
Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht.

Liebe ist also kein Option, keine freie Entscheidung, sondern ein Erfordernis, das bei Nichteinhaltung mit Fluch belegt wird – das erinnert mich erneut an die Fluchbestimmungen in 5.Mose 28

Doch mal ehrlich: So wie sich dieser Gott nie als „Gott der Götter und Herr der Herren erwiesen hat im Laufe der Geschichte, genau so wenig ist er der Schöpfer des Universums. Nein, dann wäre er allmächtig und das ist dieser Gott nicht. Die Juden nennen ihn sogar „naiv“, weil er „nicht wusste“ und weil „er bereute“ und sich von Menschen überreden ließ. Doch dazu einen gesonderten Beitrag.

1.Kor.8:6
so gibt es doch für uns (Christen) nur einen Gott, nämlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm (oder: für ihn),
und nur einen Herrn, nämlich Jesus Christus, durch den (= durch dessen Vermittlung) alle Dinge (geworden) sind und wir durch ihn.« –

Und Paulus wollte, dass wir so vollkommen sein sollten, wie dieser Gott und so heilig wie er. Nein, wenn das Vollkommenheit ist, dass man seine Feinde ausrottet, wo man nur kann und das eigene Volk damit züchtigt, dass man ihm androht, dass es seine Kinder aufessen müsse, dann bleib ich lieber unvollkommen. Vgl. 5.Mose 28:53, Hes.20:25f

Aus Liebe zur Wahrheit

Maggie D.

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Viel Erkenntnis und neues Bewusstsein!

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Maggie Dörr
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