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Seine Liebes-Lehre hatte er von seinem Vater gehört! Wer war dieser?

Einige Auszüge aus dem Beitrag „Jesus und Paulus und ihr Gott-Vater“, die mit weiteren Gedanken und Texten ergänzt wurden.

Joh.7:16
Da antwortete ihnen Jesus mit den Worten:
»Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat;

Warum sagte Jesus dies? Weil er die Gesetze der Pharisäer kritisierte, z.B. ihre Vorschriften zum Sabbat, die weit über das hinausgingen, was das Gesetz Mose vorschrieb. Er stellte so einige dieser Gesetze, die in ihrem Ursprung vom Gott Israels (YHWH) waren, wieder richtig, wie z.B. auch in Mat.5:31 Seine Lehre war nicht neu, sondern orientierte sich an den ursprünglichen Gesetzen Jahwes (Jahuwahs). Damit können wir seinen Vater mit YHWH, dem HERRN identifizieren, der Gesetzgeber Israels. Und Jesus kam, um das Gesetz Jahwes zu erfüllen (vervollständigen, ergänzen). Mat.5:17f

Schon zuvor hatte er im Tempel aus der Jesajarolle vorgelesen und einen Text daraus als „heute“(damals) erfüllt erklärt. Er stimmte demnach mit dem Gott Jesajas überein. Luk.4:17-21 > wahrscheinlich bezog er sich auf Jes.61 o. 58:6

Es gibt einige gewichtige Aussagen, an denen man erkennt, dass er von demselben Gott sprach, wie Jesaja und Mose. So z.B. in Sachen Warnung vor der Verdammnis, dem Gehenna-Feuer, wo er sich ja eindeutig auf Jes.66 bezieht. Demnach verkündigte er doch die gleiche Botschaft wie Jesaja! Beide waren eben Propheten YHWHs, des HERRN! Und das war dann folglich auch die Lehre seines Vaters.

Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiße es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als daß du beide Augen hast und in die Hölle (Gehenna-Feuer) geworfen wirst, 48 wo IHR Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (> Jes 66,24).

Ebenso sein Hinweis auf die Vernichtung von Sodom und Gomorra in Luk.10:12 u. 17:29

…..aber an dem Tage, an welchem Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete alle – 30 ebenso wird es auch an dem Tage sein, an welchem der Menschensohn sich offenbart.

Feindesliebe – Verfluchungen

Allerdings widerspricht sich Jeschua anscheinend dann auch schon mal selbst, denn einerseits predigte er ja die Feindesliebe, d.h. er fordert seine Zuhörer dazu auf, andererseits verkündigte er das Gericht seines Gottes an den Ungläubigen, den Böcken, welche ohne Gnade in die ewige Verdammnis gehen sollten, weil sie ihm nicht folgen wollten. Aber halt, ich hatte ja an anderer Stelle schon mal die Ansicht vertreten, dass mit der Feindesliebe nur die Liebe in der Gemeinde Gottes, also unter den Brüdern, die ja auch einmal verfeindet sein können, gemeint war. Vgl. Mat.5:22

Ich dagegen sage euch: Wer seinem Bruder auch nur zürnt, der soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder ›Dummkopf‹ sagt, soll dem Hohen Rat verfallen sein; und wer ›du Narr‹ (= Gottloser) zu ihm sagt, soll der Feuerhölle (= Gehenna) verfallen sein.

So ist es ja auch in den 10 Geboten, dem Gesetz Jahwes, gemeint! Dann passt es wieder – oder? Sie sollten ja auch nicht töten, sondern den Fremdling aus den Nationen lieben, doch ihr HERR schickt sie andauernd auf Raub- und Mordzüge und verlangt sogar, die eigenen widerspenstigen Söhne zu steinigen. 5.Mose 21:18 Andernfalls werden diese Menschen zu Gottes Feinden und im Fall Jesus eben zu seinen Gegnern, die ihn als König ablehnen. Und schon ist es mit der Feindesliebe wieder vorbei! Und so ist Jesus eben auch drauf wie sein Vater! Ganzen Städten wird es schlimmer ergehen als Sodom, denn sie sind kollektive Feinde, weil sie die Jünger nicht gastfreundlich aufnehmen:

Ich sage euch: Es wird Sodom an jenem Tage erträglicher ergehen als der betreffenden Stadt! 13 Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Luk.10

Aber das raubt dem bekannten Charakter Jesu natürlich ein Hauptmerkmal, denn diese Feindesliebe hat ihn ja eigentlich so berühmt gemacht in der Welt (Bergpredigt) und unterscheidet sich von anderen Religionsstiftern. Doch praktiziert haben es seine organisierten Nachfolger eigentlich nie: Ein Baum mit fauler Frucht! Oder einfach nur ein großes Missverständnis?

Interessant ist ja auch, dass Gelehrte, besonders Sprachgelehrte, Jesu Aussagen: „Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin“ ganz anders verstehen, als diejenigen, die in Jesus den Pazifisten sehen wollen. Georg Lamsa erklärt HIER seine Sicht dazu.

Es gab immer ein paar einzelne, die sich als Pazifisten gaben und damit ihrem Rabbi Ehre machten, doch das waren wenige und solche gab es sogar unter Nichtgläubigen.
Und nun schau dir doch mal den Text genau an! Mat.5:22 Spricht hier nicht auch der Feuergott Israels aus dem sanften Jesus? Nur, weil der seinen Bruder mal beschimpft, soll er dem Gehennafeuer, das unauslöschbar brennt, verfallen sein!!!

Warum überliest man solche Texte so gerne? Wie kommt es, dass sogar eine „Zwei-Götter-Lehre“ entstanden ist, die die Heilsgeschichte fein säuberlich in zwei Bereiche spaltet: einen jüdischen, in dem göttliches Gericht und Vergeltung herrschen würden und einen christlichen, in dem ausschließlich Gottes Gnade und Vergebung walten?

Und dann bedenke einmal, wie er mit den „Brüdern“ im Tempel umgangen war, die nur ihre Pflicht taten, die notwendig waren, um den Reisenden in Jerusalem Opfertiere zu verkaufen. Vielleicht haben sie daraus ein gewinnbringendes Geschäft gemacht. Das mag sein. Aber diese Reaktion Jesu war sicher nicht von Liebe geprägt. Man kann alles auch einmal von einem anderen Blickwinkel aus betrachten! Und selbst wenn er die ganzen Tieropfer abgelehnt hätte, weil er eventuell erkannt hatte, dass sie nicht von Gott gewollt waren, so denke ich nicht, dass er auf diese Weise etwas bei denen bewirkte, die eh nur das Gesetz befolgten. Wenn man gegen Steuern ist, kann man auch im Finanzamt bei den Beamten nichts erreichen.

Und Jesus liebte auch die Pharisäerfeinde nicht und er wird seine Feinde „mit dem Hauch seines Mundes vertilgen“! 2.Thess.2:8 und am Ende sogar „den Vögeln zum Fraß“ vorwerfen. Off.19 – Ganz der Vater, würde ich sagen! So sollte man es auch annehmen, denn er sagte ja: „Wer mich sieht, sieht den Vater“, da er seinen Charakter widerspiegelte und seinen Willen tat.

Und da sein Vater die Fluchbestimmungen gemacht hat, lehrte auch Jesus, der Sohn, zu verfluchen und zwar gleich drei Städte auf einen Streich, weil sie die Lehre seines Vaters nicht annehmen wollten:

Matt.11:23
Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.“

Matt.25:41
Alsdann wird er auch zu denen auf seiner linken Seite sagen: ›Hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist! 42 Denn ich bin hungrig gewesen, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben;

Was? Weil sie ihm nichts zu essen gaben, müssen sie ewig schmoren?
Matt.13:41 ist wohl eine weitere Verfluchung! Ja, er war wirklich nicht gekommen, um Frieden zu bringen! Mat.10:34

Wer nicht mit ihm ging, den verfluchte der angeblich so sanfte Jesus, wie z.B. in der Erzählung über die Verführung der „Kleinen“ aus Matt.18:6, wo die Verführer keine Gnade erhalten, sondern diesen Fluch:
„daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.“ Wo bleibt die Nächsten- oder Feindesliebe, lieber Jesus? Wo die Chance zur Umkehr und Gnade? Und warum so bildlich sarkastisch? Würde ein Tod ohne Wiederkehr nicht auch ausreichen?

Matt.12:30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich,
und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.«

Also jemand, der sich einfach nur neutral verhielt, wurde sogar schon als Gegner, als Feind eingestuft – und ganz und gar nicht ins neue Reich hinein geliebt, sondern womöglich „mitten entzwei geschlagen“, denn er wurde so eingestuft, als würde er „den König ablehnen“. Luk.19:27

Und noch ein Text, der die Einheit zwischen Vater-Gott Israels und Richter-Sohn dieses Gottes aufzeigt:

2.Thess.1:8 (vgl.Luk.21:22)
wenn der Herr Jesus sich vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht 8 in loderndem Feuer offenbart, um Vergeltung an denen zu üben, die Gott nicht (aner)kennen, und an denen, die der Heilsbotschaft unsers Herrn Jesus kein Gehör schenken. 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,

Jesus ein Pazifist?

Nun gibt es ja auch noch die Theorie, dass Jesus ein Pazifist gewesen sei, der Feindesliebe gelehrt habe und Gewalt abgelehnt hätte. Hast du dich schon einmal gefragt, warum Jesus seine Jünger aufforderte, sich Schwerter zu kaufen? Sicher nicht aus Pazifismus, sondern um sich zu verteidigen.

Luk.22 36 Er fuhr fort: »Jetzt aber – wer einen Beutel (mit Geld) hat, der nehme ihn mit sich, ebenso auch einen Ranzen, und wer nichts (derartiges) hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe sich ein Schwert!

22:49 Als nun die Begleiter Jesu sahen, was da kommen würde, sagten sie: »Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?«,

Joh.18 10 Da nun Simon Petrus ein Schwert bei sich hatte, zog er es heraus, schlug damit nach dem Knechte des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Knecht hieß Malchus.

18:11 Da sagte Jesus zu Petrus: »Stecke das Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gereicht hat?«

Das Abwehren des Kampfeinsatzes von Petrus und die Heilung des abgehauenen Ohrs geschah durch Jesus nur aus einem Grund: Weil es ja so kommen musste und er sich dem ergeben wollte – nicht weil es ein pazifistischer Grundsatz war, denn dann hätten sie keine Schwerter getragen.

Und so sehen wir dann auch in der Zukunft, dass er einen „eisernen Stab“ benutzen wird und von seinen Nachfolgern verlangt, dass sie ganze Völker zerschlagen sollen:

Offenbarung 2:26f
Allen, die den Sieg erringen und sich bis zuletzt an das halten, was ich gelehrt und vorgelebt habe, werde ich Macht über die Völker geben;

27 sie werden die Völker mit eisernem Zepter regieren und zerschlagen wie Tontöpfe. Es ist dieselbe Macht, die ich von meinem Vater bekommen habe; und als Zeichen dieser Macht werde ich ihnen den Morgenstern geben.

Wenn du dich daran beteiligen möchtest, dann musst du ein Märtyrerleben führen bis zuletzt und genau das tun extrem hingegebene Christen auch weltweit! Sie lassen sich in der Verfolgung nieder metzeln, um dann später einmal die Vollmacht zu bekommen, selbst ein wenig zu metzeln. Für mich ist das nichts!

 

 

Abschließende Einwände

Wenn du nun einwenden wirst: Aber da gabs doch die Geschichte mit dem barmherzigen Samariter, dann muss ich dir sagen, es ging darin nur um die Frage nach dem Nächsten, den man lieben sollte, nicht um Feinde. Und diese Geschichte passt auch nicht zu der kanaanäischen Frau, die Jesus als Hund bezeichnet. Mat.15:22-28 Handelte er denn so widersprüchlich? Gut, er erbarmte sich auch dieser ausländischen Frau letztlich, aber nur mit viel Mühe, nicht etwa, weil es in seinem Herzen gewesen wäre und seiner Liebes-Lehre entsprach. Denn von seiner Lehre her hätte er sie ja als „Nächsten“ oder als „Fremdling“ schon lieben müssen, wie auch sein Vater es gebot. 3.Mose 19:33, 5.Mose 10:17 Er aber degradierte sie zu einem Hund, wie das die Juden noch heute mit den Heiden tun. Woher also der Widerstand in ihm? Warum war er NUR zu den Schafen Israels gesandt, wenn doch sogar sein Gott im AT schon sagte, dass er auch jeden Fremdling aus den Heiden akzeptieren würde, wenn er ihm gehorchen wollte? Jes.56:3-7

Zuletzt sei aber auch noch das berühmte: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ und die Sache mit dem Ohr des Malkus erwähnt. Waren denn die Römer seine Feinde? Ich denke nicht, denn die Männer führten lediglich einen Befehl aus, trugen dafür keine Verantwortung und zudem taten sie in dem Moment ja den Willen Gottes, indem sie das Opferlamm Jahwes schlachteten. Jesus wollte, dass sie dafür nicht rechenschaftspflichtig gemacht würden. Eigentlich eh überflüssig darum zu bitten, denn das wusste Gott selbst auch. Aber eben dieser Gott hatte ja schon des Öfteren in der Vergangenheit die umliegenden Nationen zu Feinden Israels angestachelt, um diese zu züchtigen. ER selbst gab es ihnen dann ins Herz, gegen seinen Knecht Israel zu agieren und anschließend zog er sie aber dafür zur Rechenschaft, als hätten sie aus freiem Willen gehandelt. So ist er halt, der angeblich gerechte Gott Israels.

Aus Liebe zur Wahrheit

Maggie D.

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