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Matt.2:23
Und dort angekommen, liess er sich nieder in einer Stadt namens Nazareth; auf dass erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt ist: „Er wird Nazarener heissen„.

Leider gibt es im ganzen alten Testament keinen Text, der voraussagt, dass der Messias „Nazarener“ heißen würde. Ist das nicht wieder einmal so ein „Erfüllungszitat“, das man nachträglich einfügte? Ja, das ist es wohl, aber eines, das noch nicht einmal sein Gegenstück im Tenach findet!!! Nun kommt aber noch ein zweites Problem dazu, denn offensichtlich gab es auch Nazareth nicht! Einen Nachweis dafür kann man nicht finden. Doch scheint es eine Gruppierung gegeben zu haben, die sich so nannte:

In dem Buch „Außerbiblische Zeugnisse und das frühe Christentum“ beschreibt F.F.Bruce ein „Nazaräer-Evangelium“! Dies stellt er zum Vergleich gegen das Ebioniten-Evangelium. Aus dieser Tatsache habe ich erkennen können, dass es sich bei den Nazaräern nicht um Menschen aus Nazareth handeln kann, sondern der Name einer Gruppierung, einer Sekte, zugeordnet werden muss, der Sekte der Nazaräer, deren Führer Jeschua (Jesus) war..

Zur Historität Jeschuas und zum Ort Nazareth fand ich auch diesen Artikel aufschlussreich:

Hat Jesus wirklich gelebt?

http://www.bibelkritik.ch/bibel/g6.htm

Apg.24:5,14
Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest (= als einen gemeingefährlichen Menschen) und als einen Unruhestifter unter allen Juden im ganzen römischen Reich und als den Hauptführer (oder: Vorkämpfer) der Sekte der Nazaräer ermittelt;

14 Das freilich bekenne ich dir offen, daß ich nach der Glaubensrichtung (vgl. 22,4), die sie als Sekte bezeichnen, dem Gott unserer Väter in der Weise diene, daß ich allem, was im Gesetz und was in den Propheten geschrieben steht, Glauben schenke

28 22 Wir halten es aber für billig, von dir über deine Ansichten Näheres zu erfahren; denn von dieser Sonderrichtung (oder: Sekte) ist uns (allerdings) bekannt, daß sie überall auf Widerspruch stößt.«

 

Auf meiner Suche nach mehr Gewissheit bestellte ich mir das Buch „Verschlussache Jesus“ – Die Wahrheit über das frühe Christentum von Baigent und Leigh (sehr zu empfehlen für nur 5,oo). Darin wurde ich dann auf S. 239 fündig:

 

„Epiphanos berichtet, die „Christen“ in Judäa, die ganz allgemein „Nazoräer“ genannt würden, seien als „Essäer“ bekannt gewesen…..
Eine Umschreibung mit denen sich die Gemeinde in Qumran selbst bezeichnete, hieß „Wahrer des Bundes“ hebräisch „Nozrei ha Brit“. Von diesem Ausdruck leitet sich das Wort „Nozrim“ her, welches eine der frühesten hebräischen Bezeichnungen für die später als Christen bekannt gewordene Sekte ist. Vom selben Ursprung leitet sich auch das moderne arabische Wort für die Christen, nämlich Nasrani, her. Und natürlich auch Nozoräer oder Nazarener, wie sowohl in den Evangelien als auch in der Apostelgeschichte die Urchristen genannt werden. Ganz im Gegenteil zu der späten Tradition hat dieser Name nicht das Geringste mit der angeblich in Nazareth verbrachten Jugendzeit Jesu zu tun, einem Ort, den es – wie die Belege (oder vielmehr jegliches Fehlen von Belegen) nahe legen – damals noch gar nicht gab. Es sieht vielmehr so aus, als hätten die frühen Bibelkommentatoren mit dem ungebräuchlichen Ausdruck Nazoräer so gar nichts anzufangen gewusst, dass sie kurzerhand den Schluss daraus zogen, Jesu Familie habe aus Nazareth gestammt, einem Ort, der in der Zwischenzeit zu einer bekannten geographischen Größe geworden war.“

 

Die Autoren schließen nun damit, dass sowohl mit den Essenern als auch den Nasarener die gleiche Gruppe gemeint war. War Jesus also während seiner Jugendzeit in Qumran? Wenn man die Lehren vergleicht, dann muss man diese Frage ziemlich eindeutig mit JA! beantworten.

 

„Es sieht also ganz danach aus, als wäre die Gemeinde von Qumran mit der Urkirche in Jerusalem gleichzusetzen, also den „Nazoräern“, die sich um Jakobus, „den Bruder des Herrn“ scharten. Und tatsächlich steht dann auch im Habakuk-Kommentar, die Führung von Qumran, der so genannte „Rat der Gemeinde“ habe zu jener Zeit ihren Sitz in Jerusalem gehabt. Zudem werden die Mitglieder der Urkirche in Apg.9:2 als „Anhänger des Weges“ bezeichnet, ein Ausdruck, der dem Sprachgebrauch von Qumran genau entspricht.“ (Nach James Eisenman)

Eine ganz andere Erklärung findet sich sehr tiefgreifend in diesem BEITRAG!

In einer „Fußnote“ möchte ich einen Wissenden namens ABA aus einem Internetblock zitieren. Mache dir selbst dein Bild:

Du fragst:
Worauf bezieht sich deine Meinung, dass Jeschua Ben Josef bei den Essenern lernte?

besser ausgedrückt wäre: > von der Jachad (Essenern) <

Antwort von ABA :
Da fange ich am Besten hinten an:
: ER feierte den SEDER-Abend (Pessach) nach dem JACHAD- Kalender (idF. 1 Tag früher).
: ER feierte ihn bei der JACHAD bzw. Jachad-Zugehörigen (Wasserträger/Essenertor-Jerusalem).
: ER war bei JACHAD-Angehörigen eingeladen. Siehe = Simon der Asket (fälschlicherweise der Aussätzige genannt)
Ü-Fehler von zanua (bescheiden,fromm,keusch,demütig) zu zarua aussätzig
: ER lehrte apokalyptisch, ganz im Stile der JACHAD, der „Dritten Schule“ , die sogar Flavius Josephus 7 Seiten in Jü-At widmet.
: ER lehrte genau wie die JACHAD in Beispielen (moschel) [Doppelbedeutung]
(fälschlich wurde übersetzt > er lehrte in Vollmacht <) – aber die hatten jedoch die Schriftgelehrten auch –
: ER hatte eine Lehr- und Fastenzeit in der Wüste, also ganz der JACHAD entsprechend (Versuchung Jesu)
: ER hatte seinen gleichaltrigen Verwandten (Jochanan der „Täufer“) ebenfalls bei der JACHAD.

Meines Erachtens stand Rabbi JESCHUA Ben Josef aufgrund seines messianischen Auftrages über oder besser gesagt: außerhalb aller Gemeinschaften. ER war zum Einen nicht unbedingt Ehelos, auch gehörte er nicht zu dem Teil der zölibar lebenden JACHAD/Essener. (denn nur ein Teil der JACHAD/Essener lebte im Nasiräer-Gelübte) Rabbi JESCHUA hatte vorwiegend guten Kontakt mit IHNEN, (siehe JACHAD/Essener Viertel in Jerusalem, oder Simon sein Gastgeber)

Oder vergleiche die Lehre JESCHUAS:
apokalyptischen Ursprungs, entgegen dem Jerusalemer-Klerus. Er hielt die Feste nach einem anderen Kalender. Also genau wie die JACHAD/Essener. Andererseits widersprach er einigen Punkten der JACHAD/Essener Lehrer. (ich erwähnte es schon)
Dann sehen wir wieder die Auslegung der JACHAD/Essener über das Kommen zweier MESSIASSE! 1QS, 4Q255-264a, 5Q11 (Gemeinschafts Grundgesetz) oder in 1QSa , 1Q28a (Gemeindeordnung für das ISRAEL der ENDZEIT) Doch ist Rabbi JESCHUA keinesfalls mit dem Lehrer der Gerechtigkeit aus 1QpHab (Habakuk Pescher)oder 1Q14 (Micha Kommentar)zu vergleichen.
http://www.religioncity.de/index.php/topic,126.30.html

???? ???
Schalom ABA

Auch von ABA

Die Schriften wurden von den verschiedensten Gruppen (also nicht nur von den JACHAD/Essenern) angefertigt. Das erkennt man schon an den Unterschieden des Inhaltes, ganz zu schweigen von den Handschriften! Die Herkunft und Ursprungs-Sammlung ist vorwiegend nach Jerusalem zu verlegen. In Qumran selbst wurde nichts von den JACHAD/Essenern verfasst, weil sie gar nicht dort lebten. Qumran war eine Festung! Und das Gebiet am Toten Meer, Jericho, Qumran war ein geeigneter Aufbewahrungsort. Besonders auf die Dringlichkeit der politischen Situation mit den Römern.

Zitat Ende

 

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit!

Maggie D.

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