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Jesus kam aus Galiläa, dort wo auch der See Genezareth ist. Das war auch sein „Predigtgebiet“; Matt.4:23; 17:22, erst am Ende der drei Jahre begab er sich auch nach Jerusalem in Judäa. Mark.1:9 Versteht sich also auch von selbst, dass er dann Galiläer war und kein Jude. Matt.26:69 Dazu aber in anderen Beiträgen mehr.

 

Die Einwohner Galiläas waren überwiegend nicht-jüdischer Herkunft. Sie stammten größtenteils von den im Jahre 721 v.Chr. durch den assyrischen König Sargon II. aus den Ländern auf der anderen Seite des Euphrat nach Galiläa und Samaria umgesiedelten Völkerschaften ab. Die ursprünglichen israelischen Bewohner Nordpalästinas, welche aus den „zehn Stämmen“ bestand waren zur gleichen Zeit als Gefangene nach Assyrien und Persien verschleppt worden. 2.Kö.17:24

 

Die Juden nannten die Galiläer Heiden, denn obwohl sie den jüdischen Gott angenommen hatten, verehrten sie auch weiterhin ihre ursprünglichen Götter, was aus 2.Kön.17:33,41 hervor geht und durch Jesaja in 9:1 bestätigt wird. Auch das NT bezeugt es:

 

Mat.4:15
»Das Land Sebulon und das Land Naphthali, das nach dem See zu liegt, das Land jenseits des Jordans, das Galiläa der Heiden

 

 

Jesus aber kam aus diesem Galiläa und hielt sich dort auch überwiegend mit seiner Botschaft auf, bis er am Ende seines Dienstes nach Jerusalem ging, wo man ihn an seiner Sprache auch dementsprechend einordnete. Matt.26:69; 21:11

Die galiläische Mundart Jesu und seine Redewendungen wurden mehrfach in Judaä missverstanden, wenn er mit den dortigen Juden sprach, denn er hatte eben nicht, wie man das von einem angeblichen Juden annehmen sollte, auch ihre Sprache, sondern einen nordaramäischen Slang.

 

Georg Lamsa hatte da einen verblüffenden Augenöffner für mich und vielleicht auch für dich?

 

„Die Ideomatischen Gleichnisse und bildlichen Redewendungen der Evangelien sind typisch galiläisches Aramäisch. Einige von ihnen gehören so ausschließlich dieser Mundart an, dass sie von Zuhörern andere Gegenden nicht verstanden wurden.“

 

 

Lamsa bezeugt, dass Nikodemus Jesu Redewendung über die Notwendigkeit der Wiedergeburt ganz anders verstanden haben sollte, als sie wörtlich aufzufassen. Denn Jesus beabsichtigte eigentlich nur zu sagen, dass ein Mensch wiederum einem Kinde gleich werden sollte und alles von neuem lernen müsse und zwar ohne Vorurteile, ohne die Lehren der Pharisäer im Hinterkopf, also ohne vorgefasste Meinung. Menschliche Dogmen hatten das ganz alte jüdische Glaubenssystem verändert und Jesus wollte, dass alles neu aufgebaut würde, wie er es durch seinen Gott gelehrt bekam. Das stimmt auch völlig mit anderen Äußerungen seiner Botschaft überein, wo er die Jünger aufforderte, die kleinen Kinder zu ihm kommen zu lassen, denn nur diejenigen welche diesen gleich seien, könnten in das Himmelreich eingehen. 

 

Matt.18:13
und sagte: »Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen.

Matt.19:13f
Hierauf brachte man kleine Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegen und (für sie) beten möchte; die Jünger aber verwiesen es in barscher Weise (denen, die sie brachten). 14 Doch Jesus sagte: »Laßt die Kinder (in Frieden) und hindert sie nicht, zu mir zu kommen!
Denn für ihresgleichen ist das Himmelreich bestimmt.«

 

Man muss also nicht „von neuem geboren“ oder „wiedergeboren“ werden, sondern geistlich und theologisch von neuem beginnen, zu den Ursprüngen zurückkehren, um eine himmlische Hoffnung überhaupt zu haben.

 

Nikodemus verstand dieses Bild nicht, sondern nahm es wörtlich in seinem chaldäisch-aramäischen Sprachverständnis, wohingegen Jeschua es in galiläisch-aramäischem Verständnis nur bildlich meinte. Leider erklärte ihm Jeschua den Sinn nicht, nachdem Nikodemus ihm sein Unverständnis darüber kundtat, indem er sagte: Wie kann denn das geschehen? Aber Jeschua erklärte auch an dieser Stelle keine uns heute bekannte Wiedergeburt in geistlichem Sinne, was sicher zu diesem Zeitpunkt angebracht gewesen wäre, ob einer solch wichtigen geistlichen vermeintlich neuen Lehre. Er holte das auch an keiner anderen Stelle nach! Warum? Weil er es eben ganz anders und einfach meinte. Er setzte sogar voraus, dass Nikodemus als Lehrer Israels diesen Vorgang wissen müsste; demnach kann es nichts NEUES gewesen sein.

 

Und hätte Jesus hier von einer geistlichen Wiedergeburt gesprochen, die nur bestimmte Menschen unter spezifischen Bedingungen erfahren würden, dann passt sein Aussage „der Geist weht wo er will“ kaum dazu. Auch erwähnte er hier mit keinem Wort die Notwendigkeit des Glaubens an IHN! Erinnert mich eher an „Selig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Himmelreich“ Matt.5:3  – ebenso ohne eine weitere Bedingung des spezifischen Glaubens an ihn persönlich.

 

Wir müssen aus Wasser und Geist geboren werden, das ist eigentlich klar, denn jeder Mensch wird bei der natürlichen Geburt aus dem Fruchtwasser geboren, aber ohne Geist wäre er lebensunfähig. Das ist auch ein Fakt, der so gar nicht zum „paulinischen“ Sündenfall in Eden passt (Jesus lehrte das ja nie!), denn der Mensch verlor niemals seinen Geist – wozu folglich sollte eine geistliche Neugeburt hier auf Erden nötig sein?

 

So wie es damals schon durch die galiläische Sprachwendung Jesu zu einem Missverständnis kam, ist es anscheinend auch in der Folgezeit immer wieder zu unterschiedlichen Ansichten zu der Jesus-Aussage in Joh.3:3f gekommen. Wie man aus Wikipedia sehen kann, gab es die heutige Vorstellung der Wiedergeburt, des „von neuem geboren seins“, des „bornagain“ früher nicht in diesem Verständnis, welches erst durch die Evangelikalen erstmalig so aufgekommen ist. Erst seit einigen Jahrzehnten benutzt man den Begriff des „wiedergeborenen Christen“! 

 

Nach meinem bisherigen durch die Pauluslehre manipulierten Verständnis machte aber gerade diese Lehre den „christlichen“ Glauben so exklusiv, so einmalig! Denn nur in diesem Glauben erfahren wir etwas darüber, dass Adams Geist ein Manko bekam und sterben musste und durch ihn wir alle und wie der kollektiv gefallene Mensch „in Adam“ neu werden konnte. Aber wenn Erbsünde bereits ein Irrtum ist, wozu dann eine neue Geistzeugung oder Wiedergeburt auf dieser Welt? Eine Lüge baut sich auf der anderen auf – es ist einfach nur abscheulich!

 

Diese erfundenen Lehren versklaven die Menschen und bringen sie unter negativen Lebensumständen total unter Verdammnis. Wieso? Ich schreibe aus Erfahrung: Wenn jemand nicht „biblisch handelt“ oder offensichtlich „nicht unter der Führung des Geistes Gottes ist“ oder „die Stimme des Hirten nicht hört“, dann wird er in die Schublade gesteckt auf der höchst abwertend steht: „Wahrscheinlich nicht wiedergeboren!“ Und dann geht die zerfleischende Suche los: „Warum nicht wiedergeboren- woran liegt es? – Zu wenig Glaube? Zu viel Sünde? Vergangenheit noch nicht in Ordnung gebracht? Zu wenig Selbstverleugnung?“

 

Das ist verstecktes Sklaventum und eine seelische Folter, ein Leiden, das Christus für die Menschen nie  bestimmt hat und er selbst auch nicht erfahren hat. Lass dich nicht länger knechten! Befasse dich mit den Ursprüngen und erkenne die Wahrheit! Vielleicht hilft dir hierbei die Aussage Jesu aus

 

Matt.19:28
Jesus antwortete ihnen: »Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzt, gleichfalls auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

… die mir zeigt, dass eine Wiedergeburt aus dem Geist gemäß dem biblischen Jesus erst beim Eintritt in den Himmel stattfindet, denn Fleisch und Blut können da nicht hin, folglich braucht der Mensch einen neuen Geistleib – durch Wiedergeburt oder besser durch geistliche Neuzeugung.

Beachte, dass wir vielfältig belogen wurden in allen Religionen und Denominationen, beginnend mit dem Entstehen der Bibel. Forsche hier mal selbst nach!

 

 

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit!

Maggie D.

 

Erstveröffentlichung 2014

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Maggie Dörr
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