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Diese Überschrift wird so manch einen schmerzen, was ich gut verstehen kann. Doch ich rede Klartext. Es ist Zeit die Wahrheit zu entfesseln und in Freiheit ihr Werk an unserem Herz und Sinn zu tun.

 

Der Feuer-Gott Jahwe

Ein kurzer Blick auf den Vater Jesu: Jahwe, der HERR, ist ein Gott der ungeteilte Liebe beansprucht und keinen anderen Gott neben sich duldet. Und er hält Gericht mit Feuer! 5. Mose 4:24, Jes.33:14, Jes.66:15-16

5. Mose 32:15-22

„Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht-Gott,

haben mich gekränkt durch ihre Nichtigkeiten…

Ein Feuer ist entbrannt in meinem Zorn, es brennt bis in den untersten Scheol

und frisst die Erde und ihren Ertrag und entzündet die Grundfesten der Berge…“

 

Für diejenigen, die das Bild des Tieres anbeten und sein Malzeichen annehmen wird Gottes Zorn unvermischt (ohne Gnade) bereitstehen:

 

„… und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten und wenn jemand das Malzeichen annimmt.“ Off.14:10-11

 

Feuer gemischt mit Schwefel bedeutet die Strafe des Feuersees gemeinsam mit dem Teufel, den sie ja auch angebetet hatten. Aus diesem Text geht klar eine bewusste Qual für eine ewig lange Zeit hervor! Man kann aber auch aus Mat.25:46 erkennen, dass ebenso, wie die Gerechten in das  e w i g e  Leben gehen, die Rebellen für  e w i g  Strafe erleiden müssen. Es wird hier an beiden Stellen das gleiche Wort für ewig verwendet. Dieser Vers stellt ganz klar einen Vergleich zweier Gegensätze unserer Zukunftsoptionen dar, die eine Ewigkeit dauern werden. Allerdings heißt es nicht ewige Qual, sondern ewige Strafe, was auch bedeuten könnte, dass es eine endgültige, unwiderrufliche Strafe ist. Letztlich besteht aber die Strafe aus einem quälenden Höllenfeuer. Und wenn es sowohl von Jahwe, als auch von Jesus (Jeschua) heißt, dass sogar ihr Wurm nicht sterben werde, dann sollen wir daraus sicher schließen, dass der Körper, den dieser als Nahrungsquelle verwendet, ebenfalls nicht vergehen wird.

 

Christus, der Richter und Rächer von Jahwes feurigem Grimm

Während im AT die von Jahwe verfolgten Zornempfänger im Totenreich landen, wo sie ihresgleichen vorfinden, werden im NT unter Christus, dem Richter und Rächer von Jahwes Grimm (Zornkelter, Off.19) die Strafen für die Widerspenstigen, die ihn ablehnen, noch verschärft, denn nun geht’s nicht mehr in das Totenreich, sondern in eine ewige Qual in der Hölle, Gehenna oder Feuersee. Off.19:20b u.a.
Aus dem Richter Jesus (Jeschua), der mit „Feuer tauft“ und das kaum erwarten kann, spricht unverkennbar der Jahwe-Richter der Hebräerbibel und das gegen alle, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollen – also nicht nur gegen Sünder, die es „verdient“ hätten. Die freie Wahl eines jeden Menschen wird somit zu einer Farce, denn der „Gott der Liebe“ verschärft seine Strafandrohungen im NB empfindlich und es bleibt dem Menschen gar keine Wahl, als „mit Furcht und Zittern“ die Macht dieses Gottes anzuerkennen und damit „das eigene Heil zu bewirken“, oder in der „freien Entscheidung“ einen eigenen Weg zu gehen und in der Folge ein fürchterliches  Feuergericht zu erwarten. Was ist also an dem Gott des Neuen Bundes besser oder gnädiger? Es ist der gleiche Gott, wie der des AB, nur das ausführende Organ ist ein anderes, denn Jesus ist nun als Vollstrecker eingesetzt und der tauft alle mit Feuer, die den Weg nicht mit ihm gehen wollen. Bevor wir uns diese Feuertaufe genauer anschauen, komme ich noch zu einer rühmlichen Ausnahme, die einmal mehr ein wenig widersprüchlich im Abseits steht:

Auch die Jünger standen schon im Feuerrausch

Als Jesus und die Jünger in Samarien kein Quartiererhalten finden und daraufhin die Jünger Jesus dazu reizen, Feuer vom Himmel fallen zu lassen, wie das Elia getan hatte, weist Jesus dieses Ersuchen ganz kurz mit den Worten zurück: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder Ihr seid?“ Lukas 9, 52ff In dieser einen Situation sieht man einen deutlichen Unterschied zum AT, aber leider auch einen Unterschied zu allen anderen Reaktionen Jesu, wo er ganze Städte mit Feuergericht verflucht, weil sie ihn nicht annehmen und für alle eine Feuertaufe ankündigt, die sich ihm widersetzen. Es ist einer der vielen unbegreiflichen Widersprüche, an denen man sich wohl kaum orientieren kann, wenn etliche andere Aussagen ihr entgegenstehen und ein völlig anderes Bild des Messias Jahwes zeigen. Zu beachten wäre hier, dass Samaria ihn ja nicht als König oder Messias abgelehnt hatte, sondern ihm lediglich ein Quartier verweigert – vielleicht macht dies den Unterschied? Beachtenswert ist jedoch dabei die Einstellung der Jünger, die es sich offensichtlich auch schon angewöhnt hatten, gleich mit Feuer um sich zu werfen, wenn auch nur verbal oder in Wunschvorstellungen.

Die bipolaren Handlungen

Aber wir sehen ja auch im AT zwei Gottesbilder, denn auch der mit HERR bezeichnete Gott der Hebräer ergießt sich laut einigen Texten in Gnadenerweisen und Zuneigung, in Mitleid und Großherzigkeit, wobei andere Texte mehrheitlich das Gegenteil bezeugen, nämlich Eifersucht, unbeherrschbarer Zorn, Rache und gnadenlose Feuergerichte. So sehen manche auch im Gleichnis vom verlorenen Sohn einen ganz anderen Jahwe, als den des AT. Doch sollten wir nicht übersehen, dass hierin von Söhnen die Rede ist, die bereits zu diesem Gott gehören und lediglich einen weltlichen Ausflug machen (Pubertät?), um dann reumütig zurückzukehren. Das Gleichnis von der Ablehnung des Königs zeigt das grausame Gegenteil davon auf – biopolar, wie allemal! Oder auch einfach lediglich die unterschiedlichen Glaubensvorstellungen der Bibelautoren, denen an einem wahrhaftigen, historischen Bericht nicht gelegen war. Sie brachten nur ihre Vorstellungen von Jesus zu Papyrus. Wie anders könnte man sich die unterschiedliche Schilderung des Gleichnisses vom Gastmahl  erklären:

Es war einmal ein Gastmahl ….

Ein Mensch lädt zu einem Gastmahl ein, die meisten Gäste verschmähen die Einladung. Der Gastgeber lädt nun die ein, die kommen wollen, und nimmt sich verständlicherweise nun vor, die zuerst Geladenen nicht noch einmal zu bitten. Lukas 14:16 ff

Im Evangelium nach Matthäus wird dieses Gleichnis in veränderter Form geschildert. Hier lädt ein König zur Hochzeit seines Sohnes ein. Die Gäste misshandeln und töten die einladenden Boten. In einem Rachezug bringt der König die Mörder um und lässt ihre Stadt anzünden. Wiederum werden willige Gäste eingeladen, von denen der eine nicht das vorgeschriebene Festgewand trägt. Er wird gefesselt und in die äußerste Finsternis geworfen, wo Heulen und Zähneklappern ist. Matt.22:1ff

Während das Gleichnis nach Lukas Schilderung einen barmherzigen Jesus aufzeigt, von dem der Autor sicher überzeugt war, wird uns in der Matthäusfassung des Gleichnisses der große Herr, der die Verächter seiner Macht einer grausamen Strafe zuführt, präsentiert. Hier begegnet uns der unbarmherzige, zornige Jahwe des Alten Testamentes und man kann erkennen: Wie der Vater, so der Sohn!

Man erkennt in den Schilderungen die Mühen, die man aufbringt, um den Messias Jesus ins rechte Liebeslicht zu rücken, was freilich nicht immer gelingt. Das sieht man ebenso deutlich auch bei Paulus, der zwar viel von Nächstenliebe und Gnade predigt, seine Leser aber auch darauf aufmerksam macht, dass sie zu vergeben haben und sich nicht selbst rächen dürften – warum? – weil man die Rache dem göttlichen Zorn zu überlassen habe. Rö.12:9 Und hier ist er wieder auch im NB, der Rachegott Jahwe! Der Vater Jesu Christi! Sie sind eines Geistes und dieser Geist ist feurig!

Wie sieht es aber der Pseudo-Johannes? Wie schildert dieser unbekannte Autor seine Gottesvorstellung?

Bis auf eine Ausnahme weiß der Autor nichts von einem Zorn Gottes, der sich als eine feindselige Gesinnung in Strafandrohungen oder Strafen bei den gottlosen Menschen auswirkt. Diese finden wir in Joh.3:36

„Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht schauen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“

An zwei Stellen dieses Evangeliums äußert sich Jesus angeblich über die Art seines Richteramtes. Danach lehnt er es ab, den Menschen, der sein Wort zwar hört, aber nicht befolgt, zu richten, „denn ich bin nicht gekommen, die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten. Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter. Denn das wird Wort, das ich geredet habe, eben das wird ihn am Jüngsten Tage richten“. Joh.12:47; 3:17 Johannes vertritt also die Ansicht, dass Jesus richterliches Handeln keinesfalls einem aktiven Zorn-Gericht gleichzusetzen ist, bei dem die Taten des Menschen gerecht „abgerechnet“ und mit ewigem Leben oder Feuer belohnt werden, sondern allein Jesu Worte richten den Menschen gemäß seiner Entscheidung darauf. Doch das entspricht leider nicht Jesu Worten aus den anderen Evangelien:

 

Jesus Feuertaufe

Johannes der Täufer kündigte mit dramatischen Worten die beiden Taufen Jesu an:

„Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich …. Er wird euch mit heiligen Geist und mit Feuer taufen! Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer!“ Luk.3:16

 

Ich verstehe das so, dass Jaschua entweder mit heiligem Geist tauft oder mit Feuer. Alle die nicht mit heiligem Geist getauft werden, weil sie Jesus ablehnen, erhalten zwangsläufig die feurige Gerichtstaufe. Beide Taufen sind salzig, also haltbar – ewig!

 

„Denn mit Feuer hält der HERR Gericht.“ Jes.66:16

„Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.“  Mark.9:49


„Ich (Jesus) bin gekommen Feuer auf die Erde zu werfen und wie wünschte ich, es wäre schon angezündet.“ Luk.12:49

 

Er ist es, der die Kelter des Grimmes des Zornes Gottes treten wird, d.h. er wird das feurige Zorn-Gericht Gottes an den Widerspenstigen durchführen. Dazu werden sehr passend seine Augen beschrieben:

„Seine Augen sind wie eine Feuerflamme!“ Off.1:14; 2:18; 19:12

 

Diese Augen sehen bis in die Tiefen der Herzen und üben ein feuriges Gericht. Nur was dieses Feuer übersteht hat Ewigkeitswert – alles andere wird verbrennen. Und so sieht das Gericht aus:

 

„…so gewiss es bei Gott gerecht ist, denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis zu vergelten … in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorchen, sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesucht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke.“ 2.Thess.2:18-9

 

Aus diesem Text und auch aus 2.Petr.3:7 könnte man schließen, dass die Strafe aus der Verbrennung und dem Verderben für alle Zeiten besteht – also keine ewigen Qualen. Aber es gibt auch andere Stellen, die eindeutig über ewige Qualen sprechen.

 

Jesus machte aber auch noch diese Aussage:

„dass wir den fürchten sollten, der Leib und Seele in der Gehenna vernichten kann“. Mat.10:28

In Lukas 12:4-5 wird die Aussage Jesu dann auch etwas anders formuliert (Hier müsste man sich wieder einmal fragen, welcher Text ist nun inspiriert – das nur nebenbei)

»Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib zwar töten, danach aber euch nichts weiter antun können! 5 Ich will euch aber angeben, vor wem ihr euch zu fürchten habt: Fürchtet euch vor dem, der die Macht besitzt zu töten und dann auch noch in die Hölle (gehenna) zu werfen! Ja, ich sage euch: Vor diesem fürchtet euch!

 

Hier wird seine Aussage gravierend verändert, da sie nichts mehr über das Schicksal derer sagt, die in die Hölle geworfen werden.

Zu betonen ist abschließend, dass die Christen später diese Botschaft mit christlich-gnädigen Ohren hören wollten und so den angekündigte Feuertäufer und seine Taufe ein wenig anders deuteten. Sie interpretierten diese Taufe als die Geistestaufe, bei der eine Feuerreinigung stattfinden sollte. Ich habe selbst erlebt, wie man in der Gemeinde für den Feuergeist der Reinigung gebetet hat und dieser auch mit Schmerzen über einige Geschwister kam. Was das wohl für ein Geist war? Charismatisch war er auf jeden Fall. Eine weitere Auslegung, die etwas milder rüber kommt, als die Wahrheit der Worte Jesu bezeugt ist die, dass die Taufe im Geist eine Feuertaufe sei in Bezug auf die Kraft das Evangelium zu verkündigen. Auch diese „Ausrede“ wird gerne angenommen.

In allen Texten sehen wir eine massive Bedrohung für diejenigen, die den Liebesauftrag „Liebe Gott über alles“ nicht annehmen. Im Falle des Verfehlens dieser Aufforderung folgt ewige Verdammnis. Diese Art und Weise zeugt keinesfalls von einer Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen. Das ist ein Irrtum, den ich erst spät erkannte. Liebe ist ein Angebot, das nur in Freiheit aufgenommen werden kann, doch hier ist der Mensch an psychisch, emotionale (Angst-) Gesetze gebunden, die auch ein Glaube nicht außer Kraft setzen kann. Man kann als Geschöpf seinen Schöpfer zwar ehren und würdigen und sich als dankbar erweisen, wegen des geschenkten Lebens, aber man kann niemals einen „furchtbaren, eifersüchtigen Rachegott“ lieben! Damit man ihn nicht als solches erkennt, hat die Gemeinde Christi vieles verdreht und beschönigt, sodass man heute in Jesus einen völlig anderen Gott sieht, als den des ATes. Diesem Irrtum wollte ich hiermit einmal abhelfen, denn besser ist ein endliches Erwachen mit Schrecken, als ein Leben in der Lüge des Feindes.

Erwachet!

Aus Liebe zur Wahrheit

Maggie D.

 

 

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