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Hast du eigentlich gewusst, dass dein Gott YHWH, der HERR, die Sklaverei befürwortet und zwar sowohl im Alten Bund, als auch im Neuen Bund? Ich vermute mal, es wird dir ergehen wie mir: ich habe das zwar schon mal gelesen und wollte mich auch immer mal näher damit beschäftigen, aber es gab halt immer wichtigere Themen und so ging es einfach im Alltag unter. Doch heute habe ich mir dieses Thema dann doch mal vorgenommen und das Stichwort in die Konkordanz eingegeben.

Da kommt mir dann als erstes die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft (Sklaverei) unter, aus der sie der HERR befreite, um sie in ein neues Land zu bringen, in dem Milch und Honig fließen würde  – und wo sie ihm dann als Sklaven dienen könnten. Ja, freilich so steht es nicht klar da, aber zwischen den Zeilen sehr wohl! Was sonst wollte der HERR dem Volk sagen, wenn er es kollektiv als sein Knecht bezeichnet. Jes.41-43 Ja, er hat sich dieses Volk geschaffen, es gebildet, es erwählt, es bei seinem Namen (Israel) gerufen und schlichtweg festgelegt: Du bist mein! Kap.43 Fortan gab es für Israel keinen anderen Gott mehr, als nur den König Israels, ihr Erlöser (aus der ägypt.Kenschtschaft), der Heilige Israels und ihr Schöpfergott! Mehrfach wird das durch Jesaja wiederholt in diesen Kapiteln.

Und in 3.Mose 25:55 klare Worte Gottes
Denn die Kinder Israels sind mir dienstbar; sie sind meine Knechte (Sklaven), die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe; ich, der HERR, bin euer Gott.

Nun kannst du dir vielleicht eher vorstellen, warum die Israeliten in der Wüste so gemurrt haben und lieber nach Ägypten zurück wollten, wo sie doch auch nur Sklaven waren – aber dort gabs wenigstens gutes Essen. Während der Sklaventreiber in der Wüste seine Knechte ein wenig auf die Probe stellen wollte und sie fast verdursten ließ und mit dem Essen auch nicht gerade großzügig war. Zu Mose murrten sie: Gab es denn keine Gräber in Ägypten, dass du uns zum Sterben in die Wüste holst? Was hast du uns da angetan? Warum hast du uns aus Ägypten herausgeführt?

 

Diese Sklavenklasse des Gottes Israels hatte aber auch die Möglichkeit, sich selbst Sklaven zu halten. Darüber hat Jahwe (Jahuwah) ausführliche Vorschriften erstellt. Bereits im Gesetz werden sie erwähnt, wenn auch höflich als „Knechte“ übersetzt. 2.Mose 20:10

2.Mose 20:17
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.

Darüber hinaus gab es Über den Handel mit Sklaven detaillierte Rechtvorschriften:

3.Mose 25:44f
Die Sklaven
[ebed] und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben. (45) Auch von den Kindern der Halbbürger, die bei euch leben, aus ihren Sippen, die mit euch leben, von den Kindern, die sie in eurem Land gezeugt haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollen euer Eigentum sein, (46) und ihr dürft sie euren Söhnen vererben, damit diese sie als dauerndes Eigentum besitzen; ihr sollt sie als Sklaven haben. Aber was eure Brüder, die Israeliten, angeht, so soll keiner über den andern mit Gewalt herrschen.

2.Mose 21:2 Im Gegensatz zum letzten Satz aber diese Anweisung:
Wenn du einen hebräischen Knecht (= Sklaven) kaufst
, soll er dir sechs Jahre lang dienen; aber im siebten Jahre soll er unentgeltlich freigelassen werden.

7 Wenn aber jemand seine Tochter als Magd (= Sklavin) verkauft, so darf sie nicht wie die Knechte freigelassen werden. Lies selbst dort weiter

Nun weißt du auch, wieso Lot u.a. so leichtfertig damit umgingen, dem Sexmob vor der Tür lieber ihre Töchter zu geben, als ihre männlichen Gäste. Sie waren eh nichts wert. Und wieso dieser Gott den Israeliten erlaubte, nach einem Raubzug die Jungfrauen und unberührten weiblichen Kinder für sich als (Sex-) Sklavinnen zu behalten.

Die Regeln für den Umgang mit minderwertigen Menschen (meist aus den Nationen) sind immer wieder detailliert festgeschrieben:

2. Mose 21,20-21
Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden. Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld.

26. Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin ins Auge schlägt und zerstört es, der soll sie freilassen um des Auges willen.

Da kann ich nur ironisch sagen: Wie barmherzig!

 

Aber doch nicht mehr bei Jesus – nicht im Neuen Bund!

Falsch gedacht!

Es ist im Neuen Bund der gleiche Gott Israels, eben der, der die Sklaverei befürwortet. Und so sollen die Sklaven auch im NB ihren Herren (Besitzern) ordentlich weiter dienen, auch wenn sie gläubig werden. 
Vgl. Eph.6:5,8; Tit.2:9 und Kol.4:1

Und die Apostel bezeichnet sich selbst auch als Sklaven dieses Gottes und Christi. Tit.1:1, Jak.1:1, 2.Petr.1:1, Off.1:1

1.Kor.7:12
Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist auch der berufene Freie ein Sklave des Christus.


Ein weiterer Beweis, dass es im NB der selbe Gott ist wie im AB! Nur im NB haben wir zwei Herren, YHWH (Der Herr) und seinen Gesalbten, den Christus (Der Herr). Off.11:15 Letzterem haben wir im NB unser Leben als Knechte („der im Herrn berufene Sklave“) zur Verfügung gestellt, denn „wir gehören nicht mehr uns selbst, sondern dem, der uns erkauft hat“ und „wir verleugnen uns selbst und folgen ihm nach“! – So gesehen machen diese Aussagen plötzlich einen ganz anderen Sinn! Man kann eben alles von zwei Seiten betrachten, es sei denn man ist vorübergehend verblendet und wurde über Jahre hinweg anders gelehrt

Also wenn du, lieber Gläubige, ein Sklave dieses Gottes sein möchtest – ok! Ich will es nicht mehr! Ich steige aus! Und ich hoffe, dass sich die Versiegelung als Eigentum Jahwes (Jahuwahs, des HERRN) noch einmal entfernen lässt! Da sie nur geistlich ist, denke ich schon, dass es möglich ist. Er wird schon merken, wenn ich ihm nicht mehr als Sklavin diene ….., falls er nicht nur ein Phantasiekonstrukt von Menschen ist, die andere kontrollieren wollen, die sich als Herren über menschliche Sklaven aufspielen wollen.

 

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

 

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