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Die Siebenten-Tages-Adventisten und die Ökumene

 

Die Adventisten sind von Grund auf Anti-Trinitarier, also Verfechter des Monotheismus, was satzungsmäßig eine Mitgliedschaft in der deutschen Ökumene ausschließt, denn dort ist das trinitarische Glaubensbekenntnis nach §1, Abs.2 Grundvoraussetzung für die Aufnahme und Anerkennung in der ACK.


Doch 1930 geschah das Unfassbare und selbst für viele gläubige Adventisten, Verwirrende: Die Leitung der Adventisten entschloss sich, das trinitarische Glaubensbekenntnis anzunehmen, damit ihnen die Mitgliedschaft in der ACK gewährt werden würde. Dazu schreibt Bruno Fischer in seiner Broschüre „Ist das wirklich so?“ auf S.20:


„Unsere Advent-Pioniere und unsere Gemeinschaft hätten nicht in die ACK und Ökumene aufgenommen werden können, weil sie die Trinitätslehre ablehnten. Erst durch die illegale Einführung der Trinitätslehre nach 1930 und die offizielle Annahme 1980 erfüllt die Gemeinschaft der STA die Vorraussetzung, um in die Arbeits-Gemeinschaft (ACH) der abgefallenen Kirchen aufgenommen zu werden. Nachdem wir 1980 die Trinitätslehre offiziell angenommen hatten, dauerte es nur noch 13 Jahre, bis wir 1993 in die ACK aufgenommen wurden.Durch unsere Gast-Mitgliedschaft verraten wir unseren Gott, seinen Auftrag an uns (Menschen aus Babylon heraus zu führen) und wir verraten das Volk Gottes, das noch in Babylon ist und den Weg heraus nicht kennt. … „ Zitat Ende


Weiterhin verwirrend für Viele war auch, dass die STA bislang die Ökumene ablehnten. Was bewog sie nun dazu alle Grundsätze über den Haufen zu werfen?

Bereits im Jahr 2000 bestätigte die deutsche Ökumene ACK eine „Gastmitgliedschaft“ der Siebenten-Tags-Adentisten, kurz STA, in einem Artikel:


„Als der Adventisten-Vorstand im Jahr 1992 einen Antrag auf Aufnahme in die ACK stellte, herrschte Fassungslosigkeit nicht nur bei vielen Adventisten, sondern auch in der Ökumene selbst. In einem internen „Rundbrief aus der Ökumenischen Zentrale“ 17/1992 heißt es dazu: „Als schwierig erwies sich auch die Behandlung des Antrages zweier Kirchen auf Gastmitgliedschaft in der ACK: der Siebenten-Tags-Adventisten und des Apostelamtes Jesu Christi“.


Problematisch war der Antrag der Adventisten für die Ökumene deswegen, weil die Adventisten bisher die Ökumene verurteilt hatten, nun aber plötzlich einen Antrag auf Aufnahme in diese Organisation stellten.


Das musste, bei allem Liberalismus, auch in der Ökumene auf Unverständnis stoßen. Selbst de damalige Bischof der SELK, Jobst Schöne, empfand das Verhalten der Adventisten als charakterlose Buhlerei um Vorteile, wenn er auf eine Anfrage von adventistischer Seite in einem Brief vom 12.08.96 antwortet:

„…..demgemäß wünsche ich keineswegs, dass die adventistischen Sonderlehren unter unseren Kirchengliedern propagiert werden. Welche Konsequenzen bezüglich der Adventisten und ihres Verhältnisses zur ACK zu ziehen wären, muss ich Ihnen selbst überlassen. In die ACK gedrängt haben ja die Vertreter Ihrer Gemeinschaft, nicht umgekehrt. Ich bin der Meinung: wer so dezidiert Trennung und eigenen Weg vertritt, kann nicht zugleich die Verbindung wünschen und suchen zu denen, die man verwirft und von denen man sich getrennt weiß. Ich sehe darin eine Inkonsequenz, die aber zu lösen nicht meine Aufgabe ist.“ (Quelle: GN 12/2000).



Über ihre „Internationale Vereinigung zur Förderung der Religionsfreiheit“ haben sie beratenden Status beim Europarat und bei der UNO. Sie sind Mitglied in der ökumenischen Weltbibel-Gesellschaft. Auch eine Zusammenarbeit mit der Billy-Graham-Organisation sagt man ihnen nach. Weiterhin bestehen intensive Kontakte zur Evangelischen Allianz, die selbst auf Freimaurertum aufgebaut ist. Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz hat den STA öffentlich den Status der Rechtgläubigkeit zuerkannt, obwohl sie an ihrer mystischen Prophetin Ellen White und deren Sonderlehren festhalten. Die STA bezeichnen sich als „evangelische Freikirche“ und zeigen damit und mit ihren Verbindungen zur Evangelischen Allianz deutlich ihre freimaurerischen Wurzeln. Eine Tatsache, die ich persönlich schwer mit den Aufklärungsfilmen von Prof. W.Veith, die ich sehr schätze, in Einklang bringen kann. Wäre schön, wenn er sich einmal selbst dazu äußern könnte.

 

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

 

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