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Wahrscheinlich wird dich die folgende Aussage verunsichern, aber um der Wahrheit willen schreibe ich sie dennoch:

Das Hohelied, das Buch der Weisheit, die Sprüche und Prediger (Kohelet) werden zwar König Salomo zugeschrieben, sind aber so genannte Pseudoepigraphen, Bücher mit anonymen Verfassern von Schriften, die meist den Namen einer biblischen Gestalt wählten, um ihren Schriften Autorität zu verleihen! Die Sprüche sind also ebenfalls nicht von Salomo, sondern eine Sammlung altorientalischer Weisheiten von unterschiedlichen Autoren.

Schauen wir uns nun einmal die Weisheit des unbekannten Autors etwas genauer an:

 

Der Prediger und seine Aussagen zum Leben und zum Tod

Viele Lehrer ziehen leider ihre Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod hauptsächlich aus dem Buch Prediger, weil sie hinter diesem Schreiber Salomon vermuten. Doch kann das wirklich sein? Würde der weise Salomon nur über Menschen ohne Gott in der Welt schreiben und für einen Gerechten vor Gott keine Offenbarungen über das Leben nach dem Tod aufzeigen, die mit dem Rest der Bibel übereinstimmen, die sogar der Erkenntnis Davids, seines Vaters entgegenstehen? [1]

Der Prediger spricht offensichtlich von Menschen, die ihr Leben ohne göttliche Gemeinschaft und Leitung leben. Für diese gilt, was er sehr oft sagt, dass es nichts Besseres gäbe, als Essen, Trinken, fröhlich sein, also Fun über alles! Diese mögen vielleicht mit dem Tier gleichzusetzen sein. 3:19 Wobei es selbst für diese schwierig ist, sie mit Tieren gleichzusetzen, denn sie haben ein Bewusstsein von der Ewigkeit, haben ein Gewissen, das sie Gott erkennen lässt und haben einen freien Willen, mit dem sie vernünftige Entscheidungen treffen können, weil sie in der Lage sind Schluss-olgerungen für die Zukunft zu ziehen. Von daher ist die Aussage so wie so schwer nachvollziehbar! Aber vielleicht wollte er auch nur sagen, dass der Mensch gegenüber dem Tier „nach dem Tod“ keinen Vorzug hat. Doch selbst da irrt er, denn der Mensch muss wegen seines Gewissens und seiner falschen Willensentscheidung vor Gott Rechenschaft abgeben und wird nicht ungestraft davon kommen; somit hat er nach dem Tod sogar einen Nachteil gegenüber dem Tier.

Für die Gottlosen gilt es zu arbeiten, zu sammeln, um es denen abzugeben, die vor Gott ein wohlgefälliges Leben führen. 2:26b Für diese gilt, wie für alle Menschensöhne, die ihr Vertrauen zu Lebzeiten nicht auf Gott gesetzt haben, dass es danach zu spät ist für eine Umkehr zu Gott: Psalm 146:3-5 und Pred.9:5 und 12:7

3.Verlasset euch nicht auf Fürsten, auf ein Menschenkind, bei dem keine Rettung ist!  Sein Geist fährt aus, er wird wieder zu Erde; an dem Tage sind alle seine Vorhaben vernichtet!

Wohl dem aber, der auf Gott vertraut:

5. Wohl dem, des Hilfe der Gott Jakobs ist, des Hoffnung steht auf dem HERRN, seinem Gott!

 

denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie

 

Deshalb sagt er in 9:10

Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, dahin du gehst, ist kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!

Natürlich nicht – denn dann ist es zu spät, die Weichen zu stellen und Entscheidungen fürs ewige Leben zu treffen! Da gibt es nur noch die Möglichkeit, sich vor dem König der Nationen in Demut zu beugen – und das werden sie tun müssen. Vgl. Psalm 22:30

Für einen weisen Menschen aber bedeutet diese Warnung: Suche Gott in diesem Leben – es macht Sinn! Denn bei ihm sind die Wege des Lebens! Es ist nicht alles umsonst! (Nichtigkeit!)

Ferner hat dieser Prediger eine ziemlich weltliche Grundhaltung. Er hat nicht nur keine Ahnung davon, was nach dem körperlichen Tod geschieht, 3:21, sondern behauptet auch, dass alles immer so weiter geht und es nichts Neues unter der Sonne gibt. Doch Gott hat sehr wohl sehr viel Neues geplant: z.B einen neuen Menschen: Jaschua, der ein neuer Weg zum Leben ist, eine neue Schöpfung, eine Auferstehung von den Toten, ein Neuer Bund, neue Himmel und neue Erde mit völlig neuen Verhältnissen…

Sein Fazit lautet: Das Leben hat keinen Sinn 1:2, alles eitel, alles Nichtigkeit, 12:8. In 2:17 findet er dieses nichtige Leben gar zuwider und er hasst es. Er gibt sich der Verzweiflung hin, 2:20, alles ist ungerecht in seinen Augen. 2:21

Sein Rat ist m.E. völlig daneben, ja lebensgefährlich:

So gehe nun hin, iß mit Freuden dein Brot und trinke deinen Wein mit gutem Gewissen; denn Gott hat dein Tun längst gebilligt!

8. Deine Kleider seien jederzeit weiß, und laß auf deinem Haupte das Öl nie fehlen.

9. Genieße das Leben mit dem Weibe, das du liebst, alle Tage des eitlen Lebens, welches er dir unter der Sonne gibt in dieser vergänglichen Zeit; denn das ist dein Teil am Leben und an der Mühe, womit du dich abmühst unter der Sonne.

10. Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, dahin du gehst, ist kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!

 

An welchem Tun dieses Menschenbildes sollte „Gott Gefallen haben“, wie es in der Elbf.Übersetzung heißt, oder es billigen – am Essen und Trinken und Spaß haben? Oder daran, dass der Mensch ein kultiviertes Leben führt, mit frisch gewaschenen Kleidern und gut parfümiertem Haar? 9:8 Oder dass ein Mann das Leben mit seiner Frau in vollen Zügen genießt? – Reicht das aus? Allein schon zu sagen, dass alle meine Tage, die mir Gott schenkt, nichtig seinen, wie mein ganzes Leben nichtig sei, 9:9, zeugt nicht nur von theologischer Unkenntnis …. Ich frage mich wirklich, wer dieses Buch für inspiriert hielt und es dem Bibelkanon hinzugefügt hat?

Das hört sich sicherlich nicht nach dem Salomon an, der von Gott Weisheit und Verständnis bekam! 1.Kö.3:12; 5:9-14 Wenn dieses Buch wirklich von Salomon wäre, würde es göttliche Weisheiten enthalten, sowie Offenbarungen über das Leben nach dem Tod und über die Auferstehung der Toten! Diese fehlen aber vollständig. Für mich ist der Verfasser daher eher ein Philosoph, der vergebens nach dem Sinn im Leben sucht, aber zu keinem Zeitpunkt darin von Gott geleitet ist. Er beschreibt einfach, was er „unter der Sonne“ sieht. An einem solchen Buch kann ich mir kein Vorbild holen. Seine Aussagen kollidieren mit vielen anderen Aussagen der Bibel und bringen nur noch mehr Schwierigkeiten, das Thema aufzuklären.

Und für mich gibt es auch in der Tat Besseres, als Essen und Trinken und mich daran zu erfreuen! Das ist das Los derer, die keine Zukunft mit Gott kennen, die nur dieses eine Leben haben. Ich habe als Kind Gottes jedoch herrliche Zukunftsaussichten und auch eine geisterfüllte, gesegnete Zeit im Hier und Jetzt – ich hoffe, du auch!

 

Es gibt noch viel Neues unter der Sonne! Glaub es!

 

 

 

 

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

 



[1] Selbst David wusste um Auferstehung und den Weg zum Leben nach dem Tod! Siehe Psalm 16:9-11

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