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Lieber Leser, dies ist lediglich eine Ergänzung des 1.Teils, der sich ausschließlich auf die Bibel gründet. Die Archäologen sind gläubige Juden und bestätigen durch ihre Funde und der daraus resultierenden Erkenntnisse lediglich mein Bibelstudium und das von anderen Christen. Wir kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass gerade die geschichtlichen Bücher des ATes mit Vorsicht betrachtet werden müssen, da sie nicht nur große Übertreibungen enthalten, sondern auch viele echte Widersprüche, die sich auch mit noch so viel geistlichem Verständnis nicht aufklären lassen. Von daher wäre es eine Beleidigung Gottes, wenn wir diese als Sein Wort bezeichnen würden. Bitte bedenke diese Tatsache unbedingt!

Solltest du über eine Suche-Funktion als erstes hier her geleitet worden sein, dann bitte ich dich zuvor die anderen Beiträge im Thread „Das Wort Gottes?“ zu lesen.

Aus Liebe zur Wahrheit und aus Ehrfurcht vor Gott!

JedidaMD

Buchauszug der jüdischen Archäologen Finkelstein und Silberman

http://geschichteinchronologie.ch/judentum-aktenlage/AT/Fink-Silb/Finkelstein-Silberman00_faelschung-und-wahrheit-im-AT-alle-kapitel.htm

43. Anhang: Die Einteilung der 5 Bücher Mose in J-, E-, D-, P- und R-Versionen

Die Mose-Bücher-Versionen und ihre Autoren

Die Terminologie und geographischen Brennpunkte sind in den Mehrfacherzählungen nicht ganz gleich. Die Fassungen stammen aus unterschiedlicher Zeit und von verschiedenen Orten. Je nach Verwendung der geographischen Terminologie und der Rollen, die die Stämme in den Texten einnehmen, ist der Ort der Autorenschaft ableitbar (S.23).

„J“-Texte mit JHWH aus Jerusalem
Eine Version (Schilderung des Stamms Juda) gebraucht für Gott konsequent das Tetragramm JHWH (gemäss Lehrmeinung „Jahwe“ ausgesprochen), die Analysten des 19. Jh. bezeichnen diese Texte kurz als „J“-Texte (S.23).

Die Jahwisten in Jerusalem beschreiben die Perspektive des Südreichs Juda, wahrscheinlich zur Zeit König Salomos (970-930 v.Chr.) oder kurz darauf (S.23).

Die „J“-Version der Erzväter ist vor allem ein literarischer Versuch, die Einheit des Volkes Israel zu definieren und ist kein exakter Bericht (S.58).

„E“-Texte mit Elohim
Ein anderer Strang der Schilderung gebraucht für Gott die Namen Elohim oder El, v.a. die Schilderung über die Stämme im Norden, v.a. Ephraim, Manasse und Benjamin, die Analysten des 19. Jh. bezeichnen diese Texte kurz als „E“-Texte (S.23).

Die Texte der Elohisten im Norden beschreiben die Geschehnissen zur Zeit der Unabhängigkeit 930-720 v.Chr. (S.23)

„D“-Text Deuteronomium 5. Buch Mose
Das 5. Buch Mose „Deuteronomium“ scheint mit seinem unverkennbaren Stiel ein unabhängiges Dokument zu sein (S.23).

„P“-Texte der Priester
Der Rest sind priesterliche Ritenschilderungen (Bezeichnung „P“) als „priesterliche Quelle“, über Kultus, Reinheits- und Opfervorschriften (S.23-24). Diese priesterliche Quelle „P“ wird von den meisten Gelehrten auf die nachexilische Zeit datiert und die endgültige Redaktion des Pentateuch auch (S.58)

Das „Deuteronomistische Geschichtswerk“:

Gemeinsamkeiten Deuteronomium, Bücher Josuah, Richter, Samuel und Könige
Die Analysten stellen fest, dass die Bücher Deuteronomium, Josuah, Richter, Samuel und Könige sprachlich und theologisch stilistisch gleich sind. Es wird einige Male redigiert. Ab den 1940er Jahren bezeichnen die Analysten diese Werke als das „Deuteronomistische Geschichtswerk“. Die Analysten sind sich dabei nicht einig über den Zeitpunkt der Niederschrift, ob die Niederschrift während der Verschleppung nach Babylon oder zur Zeit von König Josia beginnt und im Exil fertiggestellt wird (S.25).

Unter König Josia wird gemäss Finkelstein / Silberman das Deuteronomistische Geschichtswerk (5. Buch Mose und Bücher Josuah, Richter, Samuel und Könige) zusammengestellt (S.26). Das „Deuteronomische Geschichtswerk“ ist gemäss Finkelstein / Silberman von einem einzigen Historiker geschrieben worden (S.185), [wobei z.T.
jahrhundertealte Prophezeiungen den Rahmen dazu bilden, die bestätigen sollen, dass Gott „Recht“ hat].

Josia im Deuteronomistischen Geschichtswerk: Die Herabsetzung des Omriden-Reichs

Josia will damit seine politischen Ambitionen und die religiösen Reformen ideologisch untermauern (S.26). Josia als König von Jerusalem meint, er müsse das Omridenreich herabsetzen und ihm „sündiges Verhalten“ auferlegen. Er erfindet stattdessen ein Grossreich unter David und Salomo, das rein israelitisch gewesen sei. Weitere verfälschende Elemente:

— die Belagerung von Samaria wird herausgehoben

— König Ahab wird mit der Behauptung herabgesetzt, er habe seinen Feind nicht umgebracht

— die Paläste in Amaria und Jesreel sollen Elemente der Abgötterei und Ungerechtigkeit gewesen sein

— Josia will einfach kein erfolgreiches Nordreich haben, weil Jerusalem ländlich geblieben ist (S.214).

Mit den Lügengeschichten um König Omri, Ahab und Isebel wird planmässig die wahre Geschichte Israels vertuscht und Jerusalem ins Zentrum gesetzt (S.215).

„R“-Texte: Redaktionelle Übergangssätze und Exkurse
Der Pentateuch ist zusammengeflickt, redigiert und von einer Redaktion bewusst zusammengefügt worden, wobei die Redaktoren selbst noch „Spuren“ hinterlassen haben, die mit „R“ bezeichnet werden:
— Übergangssätze
— redaktionelle Exkurse

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Liebe Leser!

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Du bist hier auf dieser Homepage gelandet, weil es Gottes Führung ist! Es ist sein Geist, der dich führt und nicht der Geist Satans! Gott weiß seine Kinder zu bewahren - hab also keine Angst! Nimm seine Führung an und schau dich hier um im Vertrauen auf IHN, den URQUELL allen Seins! Vertraue IHM, dass er gute Absichten damit hat, auch wenn es erst einmal schmerzen sollte.
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Viel Erkenntnis und neues Bewusstsein!

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Maggie Dörr
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