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Hast du gewusst, dass es zwei Gesetzesbündnisse im Tenach gibt?

Da gab es das 1.Gesetz vom Sinai (Berg Horeb) und das 2.Gesetz vor dem Einzug ins verheißene Land. Nach Maleachi 3:22 anerkannte Gott aber nur das 1.Gesetz – von wem war dann aber das Deuteronomium?

Das Deuteronomium ( 2. Gesetz )

Das Deuteronomium gehört, wie auch die Opfergesetze und Priestergesetze zu den Priesterschriften, die im Exil Babylon durch die falsche Priesterschaft entstanden sind. (siehe Beitrag „Levitendienst und Priestersekte) Da es sich vom GESETZ Mose unterscheidet (außer in den 10 Geboten und einigen Wiederholungen) erhebt sich die Frage, ob denn nun dieses 2. Gesetz im Alten Bund Gültigkeit hatte, oder dann doch eher das von Mose. Auf jeden Fall wäre es dann eine Form von Widerspruch.

Heinrich Tischner dazu:http://www.heinrich-tischner.de/21-th/2bibel/exegese/urgesch/anlagen/3bvergl.htm

„1. Völlig aus dem Rahmen fällt das Deuteronomium, das eine selbständige Schrift ist und den Inhalt der vorherigen Bücher wiederholt (allerdings nur die Mosegeschichte). Dieses Buch ist wahrscheinlich im Nordreich Israel in levitischen Kreisen entstanden, wurde nach dem Ende des Nordreiches von Flüchtlingen nach Jerusalem gebracht und im Jahr 602 im Tempel aufgefunden und von König Josia feierlich in Geltung gesetzt.“

Ein weiterer Kommentar bestätigt 20 Unterschiede zwischen beiden Gesetzen:
http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/die-zehn-gebote/

Doppelüberlieferung des Dekalogs

Die Doppelüberlieferung des klassischen Dekalogs in Ex und Dtn ist in hohem Maße bemerkenswert, weil es zwischen den beiden Versionen ca. 20 Differenzen gibt. Dabei bietet die Dtn-Fassung 13 Erweiterungen, so daß sie wohl als die jüngere Version anzusehen ist. Insgesamt scheint das ganze Buch Deuteronomium den Dekalog auslegen zu wollen. Die einzelnen Abweichungen wie der ursprüngliche Sinn der Einzelgebote sind nicht Gegenstand der Bibelkunde, dazu vgl. die Sekundärliteratur.

Bundestafeln

Nach Dtn 5,22 werden die Gebote auf die beiden Tafeln verteilt, die Mose laut Ex 32,15f./34,1.29 auf dem Gottesberg erhalten hat. Im Exodus-Text gibt es jedoch keinen Anhalt für die Verbindung von Bundestafeln und Dekalog. Nach 1.Kön 8,9 wurden diese beiden Bundestafeln in der Lade im Tempel aufbewahrt.

Als der Prophet Maleachi ermahnend zu Israel sprach, erinnerte Jahuwah sie an das Gesetz Mose. Von welchem sprach ER?

Maleachi 3:22

Bleibet (also) eingedenk des Gesetzes meines Knechtes Mose, dem ich am Horeb Satzungen und Verordnungen für ganz Israel aufgetragen habe.

Ganz offensichtlich sprach Gott hier vom Sinai-Gesetz, das er am Berg Horeb dem Mose auf 2 Steintafeln gab und darüber hinaus auch von weiteren Satzungen und Verordnungen für Israel. 2.Mose 20-24, 2.Chron.5:10 Nicht aber sprach er von dem Levitischen Gesetz aus 3.Mose und auch nicht von dem 2.Gesetz, dem Deuteronomium in 5.Mose, das er angeblich Mose beim Einzug nach Kanaan gegeben haben soll! Dort lesen wir:

5.Mose 28:69 Menge

Dies sind die Worte (oder: Bestimmungen) des Bundes, den Mose auf Befehl des HERRN mit den Israeliten im Lande der Moabiter geschlossen hat, außer dem Bunde, den er am Horeb mit ihnen geschlossen hatte.

Dieser 2.Bundesschluss wird bezeichnenderweise auch nicht vollzogen. Selbst in Kap.29, wo dieses Thema noch einmal ausführlich besprochen wird, lesen wir nichts von einem Bundesschluss!

Meine Nachforschungen in der Bibel ergaben folgende Auffälligkeiten:

5.Mose 4:1 > Mose spricht zu Israel, kündigt erneut Gesetz an; bis 4:40 in „Ich-Form“ geschrieben

5.Mose 4:44 > Dies ist das Gesetz, das Mose den Israeliten vorlegte (Wiederholung)

5.Mose 5:1 > von Mose wird in der 3.Person geschrieben

5.Mose 5:22f > nun erzählt Mose wieder selbst. Nirgends wird darauf eingegangen, dass Gott dem Mose neue Gesetze diktierte. In Kap.11 fasst Mose (Gott) zusammen und verlangt in V.18 „So nehmt euch nun diese meine Worte zu Herzen und in eure Seele, und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, und sie sollen zum Erinnerungszeichen über euren Augen sein.“ Es geht laut Vers 22 nur um die Liebesgebote (10 Gebote), diese sollten sie sich selbst auf die Türpfosten schreiben (20).

5.Mose 12 > Das 2. Gesetz (Deuteronomium wird beschrieben) Hier beginnt die eigentliche Gesetzessammlung. Gegenüber dem Bundesbuch in 2.Mose 21-23 ist sie umfassender. Sie vereinigt Rechtsvorschriften für das gesellschaftliche Leben mit Vorschriften für den Gottesdienst (Opferpraxis) und die Heiligung des Alltaglebens (Reinheitsgesetze), Erstlingsfrüchte, Zehnter

5.Mose 31:9 „Und Mose schrieb dieses Gesetz auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levis“ Hierbei handelt es sich um alle Gesetze aus Kap.5-26, was sicher für Mose eine riesen Aktion gewesen wäre, die er quasi kurz vor seinem Tod noch schnell aufzuschreiben gehabt hätte. Doch wie gesagt, nirgends wird erwähnt, dass Gott ihm diesen Auftrag überhaupt gegeben hätte, stattdessen lesen wir mehrfach seine Anweisung, sich die Gesetze zu merken und auf die Türpfosten zu schreiben. 5.Mose 11:18, 2,Mose 13:16

Diese Tatsachen passen sehr gut zu den oben beschrieben Behauptungen, dass diese Gesetze als ganzer Block in die Tora eingefügt wurden und erst viel später entstanden waren, dass man sie also versuchte Mose in die Feder zu legen und damit natürlich auch Gott selbst. Das ist freilich Teufelswerk! Denn es ist ein Missbrauch, eine Pervertierung von etwas, das Gott eingesetzt hat. Es ist ja Satans Art, dass er das bereits vorhandene Göttliche verzerrt, durcheinander bringt und seinem ursprünglichen Sinn entgegen setzt. Hier sind ihm sicher bei Gottes Wort (und damit meine ich wörtlich, das was Gott selbst gesagt hat) Grenzen gesetzt und deshalb hat er einfach das Gesetz noch einmal wiederholt und ein 2.Gesetz draus gemacht, indem er bereits Bekanntes mit Neuem vermischte und alles auf 613 Gesetze aufgestockte. Wir stehen ja nicht mehr unter diesem Gesetz, aber wir sollten einfach die Wahrheit kennen und ich denke, auf die hat uns Jahuwah durch den Prophet Maleachi, wie oben schon zitiert, ja hingewiesen! (Wenn man jetzt bedenkt, dass einige Gläubige sogar meinen diese 613 Gesetze heute noch halten zu müssen, dann hat der Teufel ganze Arbeit geleistet)

Wie stand Jaschua zum 2.Gesetz?

In Mat.5:31 geht Jaschua auf das 2.Gesetz Mose (Deuteronomium) ein, wo in 5.Mose 24:1 ein Scheidebrief „angeblich von Mose“ erlaubt wird, doch sein Inhalt oder die Bedingung, unter der die Scheidung erlaubt war, werden nicht näher ausgeführt („weil etwas Schändliches an ihr gefunden wurde“ > das kann weit ausgelegt werden, sodass die jüdischen Männer alle Rechte über die schutzlosen Frauen hätten) Interessant, dass der Herr hier nicht sagt: Es steht geschrieben! – Das tut er gewöhnlich immer dann, wenn er das Gesetz oder die Propheten zitiert. Hier aber scheint es um etwas zu gehen, was er eh nicht anerkennt…. Oder aber er korrigierte an dieser Stelle das Gesetz Mose in Sachen Scheidung! Wäre dieses Gesetz aber wirklich von Gott an Mose gegeben worden, dann würde er es sicher nicht korrigieren! Doch Gott selbst hatte niemals erlaubt, dass sich die Männer jederzeit von ihren Frauen scheiden lassen dürfen, die Frauen aber niemals! Jaschua stellt den Zuhörern vor Augen, was damit der Frau angetan wird! Noch einmal: Wäre das Gesetz wirklich von Gott, dann würde Jaschua hier Gott kritisieren! Denn er legt dar, dass eine einmal geschlossene Ehe unauflösbar ist, es sei denn durch Ehebruch. Fakt ist damit, dass er das 2.Gesetz, welches angeblich vor dem Einzug ins verheißene Land an Mose gegeben wurde (613 Gesetze) als ungöttlichen Ursprungs ansah, auch wenn er dies nicht wörtlich formulierte. Wäre er der Ansicht gewesen, dass dieses Deuteronomium „von Gott inspiriert war“, hätte er diesem niemals widersprochen!

Er sagte ja auch klar, dass die Schriftgelehrten Lügner seien und dass „sie sich auf den Stuhl des Gesetzes Mose gesetzt hätten“, ebenso ihre Väter, also die priesterlichen Lügenschreiber, die Jahuwah anprangerte. Jeremia 8:8 Das sind sicher eindeutige Hinweise auf diesen Missbrauch. Kannst du dir vorstellen, wie die sich geärgert haben müssen, dass der Herr sie nicht nur überführen konnte, sondern auch noch das Gesetz änderte und sie damit ihrer Machtansprüche enthob. Nun hatten sie keine Möglichkeiten mehr, über das Volk zu herrschen, außer über die, welche die gute Nachricht nicht annehmen wollten. Und diese Gruppe ist ihnen wohl heute noch untertan (Die talmudistische Synagoge Satans und ihre Untergebenen).

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

liebezurwahrheit.info

Auszug aus Douglas Reed „Der Streit um Zion“

(Ich stimme mit Reed nicht in allem überein, was er in seinem Buch schreibt!)

Kapitel 3

Die Leviten und das Gesetz

Während der hundert Jahre, die auf die Eroberung Israels durch die Assyrer folgten, begannen die Leviten das Gesetz niederzuschreiben. Anno 621 v. Chr. hatten sie das fünfte Buch Mose, das Deuteronomium, fertig erstellt und verlasen es im Tempel zu Jerusalem.

Es war dies die Geburt des Mosaischen Gesetzes, das Mose, falls er überhaupt gelebt haben sollte, freilich nie gekannt hat. Es wird ihm zwar zugeschrieben – daher sein Name –, doch alle namhaften Forscher sind sich darüber einig, dass es in Wahrheit das Werk der Leviten war, die Mose (sowie Jahwe) einfach das in den Mund legten, was ihnen in den Kram passte. Eine korrekte Bezeichnung wäre „das levitische Gesetz“ oder „das judäische Gesetz“.

Das Deuteronomium ist für den offiziellen Judaismus und Zionismus das, was das Kommunistische Manifest für die zerstörerische Revolution unseres Jahrhunderts war. Es bildet die Grundlage der Thora („des Gesetzes“), also der fünf Bücher Mose, deren griechische Bezeichnung Pentateuch lautet. Der Pentateuch ist das Rohmaterial, aus dem später der Talmud geschaffen wurde, und letzterer ist seinerseits die Basis jener „Kommentare“ und „Kommentare zu Kommentaren“, welche in ihrer Gesamtheit das jüdische „Gesetz“ darstellen.

Beim Deuteronomium handelt es sich um ein politisches Programm, einen Plan zur Ausplünderung und dauerhaften Unterjochung sämtlicher anderer Nationen. Im Westen ist dieser Plan im Verlauf des 20. Jahrhunderts bereits in erheblichem Umfang verwirklicht worden. Somit ist das Deuteronomium von unmittelbarer Bedeutung für die Geschehnisse der Gegenwart, und wenn man letztere in diesem Lichte analysiert, tritt vieles, was zuvor rätselhaft und verworren schien, in großer Klarheit zutage.

Dieses Programm wurde 621 v. Chr. an einem so kleinen Ort vor einem so kleinen Publikum verlesen, dass die überwältigende Rolle, die es in späteren Jahrhunderten für die gesamte Welt gespielt hat, umso erstaunlicher wirkt.

Ehe das Deuteronomium schriftlich niedergelegt wurde, gab es lediglich eine mündliche Überlieferung dessen, was Gott zu Moses gesagt hatte. Die Leviten spielten sich als Gralshüter dieser Überlieferung auf, und das gemeine Volk musste ihnen wohl oder übel glauben. (Die anmaßenden Behauptungen der Leviten waren eine der Hauptursachen für den Zorn der israelitischen „Propheten“.) Falls vor der Verlesung des Deuteronomium irgendwelche Manuskripte existierten, so waren sie fragmentarischer Natur und wurden von den Priestern sorgfältig gehütet; die einfachen Angehörigen des Stammes wussten davon so wenig wie heutzutage irgendwelche Kleinbauern in Kentucky von griechischer Poesie.

Dass sich das Deuteronomium von allen bisherigen Gesetzen unterschied, geht schon aus seinem Namen hervor, der „zweites Gesetz“ bedeutet. Es war das Gesetz des levitischen Judentums; wie bereits hervorgehoben, waren die Israeliten „keine Juden“ und hatten dieses Gesetz nie gekannt.

Bezeichnenderweise war das Deuteronomium, das fünfte Buch unserer Bibel, das scheinbar die natürliche Fortsetzung der vorherigen vier darstellt, das erste, das seine heutige Form erhielt. Die beiden ersten Bücher Mose, Genesis und Exodus, bilden zwar den historischen Hintergrund, wurden von den Leviten aber erst später erstellt. Das dritte und das vierte Buch Mose (Leviticus und Numeri) entstanden zu einem noch späteren Zeitpunkt.

Das Deuteronomium stellte die in der früheren Überlieferung festgelegten moralischen Gebote förmlich auf den Kopf. Die Leviten hatten sich nämlich das Recht herausgenommen, nach freiem Ermessen Streichungen vorzunehmen und Ergänzungen hinzuzufügen. Sie waren fest davon überzeugt, dass Gott sie ermächtigt hatte, das Gesetz, welches er Mose mündlich offenbart hatte, zu verändern, um „den sich ständig wandelnden Existenzbedingungen im Geiste der traditionellen Lehre gerecht zu werden“ (Dr. Kastein).

Den wenigen Menschen, die das Deuteronomium im Jahre 621 v. Chr. lasen und so erfuhren, was das „Mosaische Gesetz“ war, teilten die Leviten mit, die Manuskripte seien „entdeckt“ worden. Die heutigen Judaisten verwerfen diese Behauptung und verfechten stattdessen die Ansicht, das Deuteronomium sei von den Leviten in Juda nach dessen Verstoßung durch die Israeliten und nach der Eroberung Israels durch die Assyrer geschaffen worden. Dr. Kastein schreibt:

„621 v. Chr. wurde ein vom Staub vieler Zeitalter bedecktes Manuskript in einem Archiv entdeckt. Es enthielt eine seltsame Version der Gesetze, die bis zum damaligen Zeitpunkt kodifiziert worden waren, eine Art Wiederholung und Variation davon, die eine große Zahl von Geboten bezüglich der Pflichten des Menschen gegenüber Gott und seinem Nachbarn enthielten. Es wies die Form von Ansprachen auf, von denen es hieß, Mose habe sie unmittelbar vor seinem Tode jenseits [d.h. westlich] des Jordan gehalten. Wer der Verfasser war, lässt sich unmöglich sagen.“

Somit glaubt Dr. Kastein, ein religiöser Eiferer, der erwartet, dass sich das „Gesetz Mose“ wortwörtlich in allen Einzelheiten erfüllen wird, nicht, dass dieses Gesetz von Mose, oder von Jahwe, stammt. Für ihn reicht es völlig aus, wenn es das Werk einer gesetzgebenden Priesterschaft ist, die für ihn eine göttliche Autorität darstellt.

Wie ähnlich das uns heute bekannte Deuteronomium dem anno 621 v. Chr. verlesenen ist, lässt sich nicht sagen, denn die Bücher des Alten Testaments wurden bis zu ihrer ersten Übersetzung wiederholt überarbeitet. Auch bei der Übersetzung wurden verschiedene Abänderungen vorgenommen, vermutlich um die Nichtjuden nicht allzu sehr vor den Kopf zu stoßen. Zweifellos wurde das eine oder andere daraus entfernt, so dass das Deuteronomium in seiner ursprünglichen Gestalt noch blutrünstiger gewesen sein mag als in seiner gegenwärtigeren Gestalt.

Soweit mal – Dies mag genügen, um einen Einblick zu bekommen. Ich denke nicht, dass die Priestersekte levitischen Ursprungs war, aufgrund der Aussagen Gottes, dass er zu ihnen steht! Mal.1:6ff; 2:4f

Das Buch ist als PDF zu downloaden!
http://liebezurwahrheit.info/images/stories/pdf/Reed,%20Douglas%20-%20Der%20Streit%20um%20Zion%20%28590%20S.,%20Text%29.pdf

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