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Ist der Abfall ein Kennzeichen unserer Zeit?

Ihr irrt, weil ihr die hebräischen Schriften nicht kennt! Mat.22:29

Sie enthalten überwiegend Lügen über den „Allmächtigen“, der gar nicht so allmächtig zu sein scheint und auch nicht allwissend. Z.B. diese Lügen hier:

5.Mose 10:17
Denn der HERR (YHWH, Jahwe, Jahuwah), euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchtbare Gott, der die Person nicht ansieht und sich nicht bestechen läßt

Hebr.10:31f
Wir kennen ja den, der gesagt hat (5.Mose 32,35-36): »Mein ist die Rache (= das Strafamt), ich will vergelten«, und an einer anderen Stelle (Ps 135,14): »Der Herr wird sein Volk richten.« 31 Schrecklich ist es, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen (vgl. 5.Mose 32,39-41).

Beachte: Alles aus dem 5.Mose, dem Deuteronomium, das auch in Kap.28 die Fluchbestimmungen enthält!

„Allmächtiger“ entsprang sehr wahrscheinlich der falschen Übersetzung von El Shaddai aus Unkenntnis. Sie gaukeln auch heute noch den Menschen einen schrecklichen, ungerechten Massenmörder als Gott vor. Viele wenden sich dadurch komplett vom Glauben ab, weil man das nicht mit dem eigenen gerechten und wahrheitsliebenden Gewissen vereinbaren kann, dass ein Gott in dieser Weise handelt. Doch welche inneren Qualen erleidet ein solcher Gläubiger, der in derartige Zweifel gerät, die er ja doch eigentlich gar nicht zulassen dürfte, weil ihm dieser furchtbare Gott mit der ewigen Verdammnis droht? Und dabei soll doch Jesus folgendes gesagt haben:

1.Joh.4:18
Furcht ist nicht in der Liebe
, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.

Ist das nicht ein grandioser Widerspruch, wenn einerseits mit Feuer, Verdammnis, richterliche Strafe und Vergeltung gedroht wird und andererseits diese daraus resultierende Furcht doch gar nichts mit Liebe zu tun hat? Sowohl der Gott Israels, als auch Jesus (Jaschua) drohen mit Strafe, wenn man sich ihnen nicht zuwendet und dran bleibt bis zum Ende!

2.Thess.1:8
wenn der Herr Jesus sich vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht 8 in loderndem Feuer offenbart, um Vergeltung an denen zu üben, die Gott nicht (aner)kennen, und an denen, die der Heilsbotschaft unsers Herrn Jesus kein Gehör schenken. 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft

Ja, da kann es einem nur Angst und Bange werden – das sitzt freilich tief, wenn man solches über Jahrzehnte immer wieder hört!

Bedenke aber auch, dass einige die Heilsgewissheit aus der Bibel heraus beweisen können und sogar die Allversöhnung. Die Bibel kann wirklich für alles und jedes herhalten, weil sie alles enthält, besonders aber Widersprüche und die können niemals eine heilige Glaubensgrundlage sein.

Die Verdammnis
Der Hebräerbrief Kap.10 vermittelt uns, dass es etwas ganz Schreckliches sei, von dem „lebendigen Gott“ abzufallen, indem man vorsätzlich sündigt. Eigentlich bedeutet das schon, dass wenn du dich verliebst und mit dieser Person zusammen ziehst, ohne sie zu ehelichen, du abgefallen bist und damit ewig verdammt, denn „es ist etwas Schreckliches in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“ nachdem man vorsätzlich gegen seine Gebote verstößt und das hast du ja damit getan, jedenfalls nach Paulus ….

Im Hebräer Kap.6 heißt es:
„Denn es ist unmöglich, solche, die einmal die Erleuchtung empfangen und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und das köstliche Gotteswort und die Kräfte der zukünftigen Welt gekostet (= geschmeckt) haben 6 und dann doch abgefallen sind, noch einmal zur Sinnesänderung zu erneuern, weil sie für ihre Person den Sohn Gottes von neuem kreuzigen und ihn der Beschimpfung preisgeben.“

Einmal abgefallen – immer abgefallen! Hier wird interessanterweise keine Strafe angekündigt, was sicher ein großes Versäumnis wäre, wenn diese Aussage wirklich von Gott sein sollte. Und eigenartig auch im Gegensatz zu Hebr.10, wo man beim Übertreten eines einzigen Gebotes mit Vorsatz (Finanzamt vorsätzlich anlügen?) den Schrecken des Feuergottes zu spüren bekommen soll.

Interessant auch, dass Jesus (Jaschua) selbst nie etwas dergleichen gesagt hat! Der Schreiber des Hebräerbriefes aber, den wir nicht einmal kennen und der anonym seine Glaubensansichten aufgeschrieben hatte, dem vertrauen wir in einer so immens wichtigen Sache?! Ist das nicht verrückt?

An anderer Stelle hatte ich schon einmal darauf hingewiesen, dass hier eventuell nur Hebräer angesprochen sein könnten, die ja von ihrem Gott spezifisch als Überrest Israels im 1.Jhd. auserwählt waren und an die ein besonders strenges Gericht angelegt wurde, weil es eben ihre letzte Chance war.

Kommen wir aber nun zu dem Haupttext, der sicher vielen Christen Kopfzerbrechen und Angst macht und in dem sie ein Kennzeichen dieser jetzigen Endzeit sehen:

Der Abfall aus 2.Thess.2

2.Thess.2:3,7

„… denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der ABFALL kommt, der Mensch der GESETZLOSIGKEIT! …. Und schon ist das Geheimnis der GESETZLOSIGKEIT (der Abfall) wirksam!“ Elbf

Der ABFALL von den GEBOTEN GOTTES ist die hier beschriebene GESETZLOSIGKEIT, die bereits im 1.Jhd. wirksam war.Es handelt sich nicht um einen Abfall vom Glauben im Allgemeinen, sondern um einen Abfall von den Gesetzen. Es handelt sich auch ausdrücklich nicht um unsere Zeit, sondern um die Jahre vor der Zerstörung des Tempels, die gezeichnet waren mit der Erwartung, dass Jesus zurück kommen würde, um seine Jünger zu ihm zu holen, wie er es mehrfach ihnen gegenüber versprochen hatte. Lies den Kontext selbst nach, damit du das erkennen kannst!

Schauen wir uns dazu einen Bericht an, der die Zeit nach dem Gericht über Jerusalem beschreibt:

Ein Bericht über die zunehmende GESETZLOSIGKEIT

im 1.Jhd. und 2.Jhd.n.Chr.

Die Zerstörung Jerusalems durch die römischen Legionen unter Titus, 70 n.Chr hatte weitreichende Folgen. Die Kirche Gottes in Jerusalem floh kurz vor 70 n.Chr. unter der Führung von Simeon, dem Nachfolger von Jakobus und einem Cousin von Jakobus und Christus, aus Jerusalem nach Pella, einer kleinen Siedlung in der Wüste. Nach Simeons Tod erlebte die Kirche Gottes in Jerusalem eine Zeit großer Instabilität und hatte in den folgenden 28 Jahren 13 Gemeindevorsteher.

Jedida: Anscheinend wurden sie nicht, wie angekündigt, entrückt! Sie flohen in die Wüste und nach der Tempelzerstörung gingen die Verfolgungen so weiter … welch eine Enttäuschung! Kein gutes Vorbild für unsere heutige Situation!


Viele bis dahin schon verbreitete Irrlehren blühten nun richtig auf. Zusätzlich waren viele in der Kirche enttäuscht und verwirrt. Die Ereignisse hatten sich nicht so entwickelt, wie man es allgemein erwartet hatte. Die Kirche bestand zunehmend aus einer Mischung von neu bekehrten Heiden und Gläubigen der zweiten oder sogar dritten Generation.
Zum Ende des ersten und Beginn des zweiten Jahrhunderts wurde die römische Welt den Juden gegenüber zunehmend feindlich gesinnt. Besonders unterdrückende Gesetze und hohe Steuern wurden ihnen durch das Römische Reich als Bestrafung auferlegt. Zwischen dem ersten Aufstand der Juden (66 – 73 n.Chr.) und dem zweiten Aufstand (132 – 135 n.Chr.) gab es viele gewalttätige, antijüdische Pogrome in Orten wie Alexandria und Antiochien. Als Reaktion darauf gab es Aufstände der Juden in Mesopotamien, Palästina und Ägypten.


Oftmals wurden Christen zu Opfern dieser Gewaltausbrüche, weil sie von den römischen Behörden als eine jüdische Sekte angesehen wurden. Doch von den jüdischen Revolutionären wurden sie als Verräter des Judaismus und der politischen Ziele der Juden betrachtet, weil sie nicht gegen die Römer kämpfen wollten. In diesen Zeiten wurden Hunderttausende von Synagogen und Mitgliedern der Kirche – diejenigen, die am Sabbat Versammlungen abhielten und die Schrift studierten – von den Römern oder dem Mob ausgelöscht.


In diesem gefährlichen Zeitalter begann die römische Kirche unter ihrem Bischof Sixtus (ca. 116 – 126 n.Chr.) damit, Gottesdienste am Sonntag abzuhalten und hörte auf, das jährliche Passah zu begehen, indem dieses durch den Ostersonntag und die „Eucharistiefeier“ ersetzt wurde. Dies geht aus eindeutigen Aufzeichnungen von Eusebius von Cäsarea hervor, einem Gelehrten des späten dritten und frühen vierten Jahrhunderts n.Chr., der als „Vater der Kirchengeschichte“ bekannt wurde. Eusebius zitierte seine Information aus einem Brief von Irenäus, dem Bischof von Lyon (ca. 130 – 202 n.Chr.), an Bischof Viktor von Rom. In seinem Buch From Sabbath to Sunday [Vom Sabbat zum Sonntag] erklärt Dr. Samuele Bacchiocchi: „Es gibt eine breite Übereinstimmung in der Meinung der Gelehrten, dass Rom tatsächlich der Geburtsort des Ostersonntags ist. Manche bezeichnen es sogar zu Recht als ‚römisches Ostern’“ (Seite 201). Was allerdings denen verborgen bleibt, die keine romanischen Sprachen kennen, ist die Tatsache, dass die Römer nicht den Namen „Ostern“ für ihren neuen Feiertag benutzten, sondern dass sie es weiterhin mit dem lateinischen Wort für Passah bezeichneten, paschalis.


Diese offizielle Abkehr vom Gesetz Gottes war die natürliche Folge des „Geheimnisses der Gesetzlosigkeit,“das Gnade mit Gesetzlosigkeit interpretierte und lehrte, dass der Gesetzesgehorsam unnötig war. Wenn Praktiken nicht als notwendig angesehen werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie durch Bequemlichkeit entweder abgeändert oder ganz abgeschafft werden. Auf dem Höhepunkt des Konflikts zwischen dem Judaismus und dem Römischen Reich unternahmen viele „Christen“ in Rom unter der Führung von Bischof Sixtus alles, um auch nur den Verdacht von sich zu weisen, dass sie Juden sein könnten und deshalb mit diesen der Verfolgung ausgesetzt wären.


Im Jahr 135 n.Chr., zum Ende des zweiten Aufstands der Juden, unternahm der römische Kaiser Hadrian (Publius Aelius Hadrianus) drastische Maßnahmen gegen die Juden. Er benannte Jerusalem nach seinem Namen und nach dem „Gott“ Jupiter Capitolinus um in Aelia Capitolina und drohte jedem, der als „Jude“ bezeichnet wurde mit der Todesstrafe, wenn er es wagen würde, die Stadt zu betreten.


Zu diesem Zeitpunkt wurde Marcus, ein Italiener, zum Bischof von Jerusalem, wie Edward Gibbons im 15. Kapitel seines Buchs Decline and Fall of the Roman Empire [Abstieg und Fall des Römischen Reichs] berichtete: „Auf sein [Marcus’] Drängen verwarf der überwiegende Teil der Gemeinde das mosaische Gesetz, wie sie es über ein Jahrhundert lang praktiziert hatte. Durch die Opferung ihrer Bräuche und Traditionen erkauften sie sich freien Zugang zur Kolonie Hadrians und festigten gleichzeitig umso mehr ihre Verbindung zur Katholischen Kirche“ (Band 1, Seite 390).


Was geschah mit denen, die auch weiterhin das Gesetz Gottes als für Christen bindend ansahen? Gibbon schrieb: „Der verborgene Rest der Nazarener, die sich weigerten, ihrem lateinischen Bischof nachzufolgen, wurde des Verbrechens der Ketzerei und Spaltung bezichtigt… . Wenige Jahre nach der Rückkehr der Kirche in Jerusalem wurde es zweifelhaft und umstritten, ob ein Mann, der ernsthaft Jesus als den Messias anerkannte, aber weiterhin das Gesetz des Mose hielt, überhaupt auf das Heil hoffen konnte“ (Seite 390).
Es war nur eine Frage der Zeit, bis diejenigen, die sich als Christen bezeichneten und die aufgehört hatten, den Sabbat einzuhalten, „ihre judaisierenden Geschwister von der Hoffnung auf das Heil ausschlossen … [und] jeden Umgang mit ihnen im Hinblick auf Freundschaft, Gastlichkeit und soziales Leben mieden.“


Unglaublich! Dies geschah, obwohl nur wenige Jahre zuvor alle zusammen dieselben Festtage Gottes eingehalten hatten. Doch nachdem Bischof Marcus „neue Wahrheiten“ eingeführt hatte, folgten ihm die meisten bekennenden Christen darin, und verfolgen die treuen Christen, die an dem historischen Glauben festhielten, der ihnen allen beigebracht worden war. Wer treu an der Wahrheit festhielt, wurde schon bald von jener Mehrheit als Quelle der „Spaltung“ betrachtet, die das historische Christentum durch etwas Anderes ersetzen wollte.

Auszugsweise aus

http://www.weltvonmorgen.org/broschuren/gkg.htm

Ich wollte dir lediglich aufzeigen, dass es nicht ein besonderes Kennzeichen dieser Endzeit ist, den bisherigen biblischen Glauben zu hinterfragen, zu prüfen und sich neu zu orientieren. Abgefallene Christen gab es seit dem 1.Jhd. und wird sie immer geben. Wohin der Weg alsdann führt? Wir werden sehen wohin uns die wahre Gerechtigkeit eines unsichtbaren heiligen und wirklich allmächtigen Gottes führen wird. Ins Leben oder ins Aus – keinesfalls aber in eine flammende Hölle. Die hat man offensichtlich erfunden, um auf Menschen Druck auszuüben, um sie zu manipulieren und leicht zu regieren.

Ich glaube mittlerweile, dass man die Religionen überhaupt erfunden hat, um Menschen, die man politisch nicht unter Kontrolle des Gottes der Welt kriegt, wenigstens auf diese religiöse Weise in einen Stall einzusperren. Ja, Schafe im Stall ist eigentlich dafür auch ein gutes Bild! Man fühlt sich im Pferch, in der Hürde gut aufgehoben und beschützt und hat regelrecht Angst davor, mal auszubrechen, weil dann der böse Wolf kommen könnte und man keine Hilfe hätte. So wird es den Schafen indoktriniert. Doch der gute Hirte kann sie nicht einmal vor den „Wölfen im Schafspelz“ innerhalb des Pferches bewahren … da kann ich auch ausbrechen und die Freiheit genießen, was macht das für einen Unterschied? Ich weiß, dass es einen macht: Man fühlt sich befreit und nicht mehr unter dem Heiligkeits-Druck und der viel zitierten Gottesfurcht, denn „es ist etwas Schreckliches in die Hände dieses furchtbaren Gottes zu fallen“! Hebr.10 Das gilt aber nur für die, die sich ihm hingegeben haben und sich als seine Sklaven darstellen. Wenn man da mal raus ist, akzeptiert dieser Gott das auch.

 

 

Und dass dies keine leeren Worthülsen sind, haben mir einige Mailschreiber bezeugt. Sie berichteten von Wölfen in der Gemeinde, die Hexer waren und liebe Schwestern geheiratet haben. Noch nicht einmal die ältesten der Gemeinde konnten sich gegen die Hexerei wehren. Eine andere Schwester heiratete einen „liebevollen“ Satanisten in der Gemeinde und nach der Hochzeit gings dann rund. Selbst nach der Scheidung ist sie ihre Dämonen nicht mehr los geworden und hat nach Hilfe gesucht. Natürlich denken wir dann immer, die müssen doch da was falsch gemacht haben – das würde doch Jesus nie zulassen – falsch! Er lässt nicht nur zu, sondern er befreit auch nicht, trotz der Buße der Frauen! Wofür aber hier Buße tun?

 

 

JedidaMD

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