Aktuelle Beiträge

„Mehrere aktuelle Studien über „Enuma Elisch“, wie z.B. „Die babylonische Genesis“ von Alexander Heidel vom orientalischen Institut der Uni Chicoago, befassen sich mit den thematischen und strukturellen Parallelen zwischen der mesopotamischen und der biblischen Erzählung. Beide beginnen in der Tat mit der Erklärung, dass die Geschichte den Leser in die Urzeit zurückführt, in der es die Erde und „den Himmel“ noch nicht gab. Aber die sumerische Kosmologie handelt von der Erschaffung des Sonnensystems und errichtet erst dann die Bühne für das Erscheinen des himmlischen Herrn (Niburi/Marduk), wohingegen die biblische Version das alles überspringt und bei der Himmelsschlacht und ihren Nachwirkungen beginnt.“ Zitat aus „Am Anfang war der Fortschritt“ Zecharia Sitchin S.61 und dort geht es spannend weiter….

 

Totenauferweckung unter den Göttern

Enki war in medizinischen Dingen ein Meister. Er kannte nicht nur die „Geheimnisse des Lebens“, sondern auch die, Tote aufzuerwecken, zumindest unter seines gleichen. Aus dem Text „Inannas Abstieg in die Unterwelt“ geht hervor, dass ihre Schwester sie umbrachte, doch Enki sie wiedererweckte, indem er auf den Leichnam „das was pulst“ legte und „das was strahlt“ und brachte sie so zum Leben zurück. Die Priester der Götter waren offensichtlich in Anatomie und Medizin gut ausgebildet und man kann daraus auch schließen, dass die Ausführungen in der Tora von den Göttern kam, die Gesundheits- und Diagnostik, sowie Hygienevorschriften nicht religiösen Charakter hatten, sondern gesundheitlichen.

Heiligkeit der Götter und ihre Lehre

„Dass den Göttern ursprünglich der Status der Heiligkeit nicht beigelegt wurde, ist schon gesagt. Im Laufe der Zeit aber identifizierte man sich mit der von ihnen vertretenen Lehre, vermutlich weil sie selbst sich als „Kinder Gottes“ bezeichneten. Dies wiederum hatte einen doppelten Aspekt: Unter GOTT verstand man sowohl den Weltenherrn, den Allvater, der im höchsten Himmel des Universums regiert und seine „Söhne“ aussendet, um die Gestirne zu kolonisieren, als auch jenen, das All belebenden Schöpfergeist, kein fassbares Wesen, sondern ein Prinzip, dem der Weltenherr nicht weniger als die übrigen Götter, alle Kreaturen und Dinge, die Gestirne und der Raum unterworfen sind. Hier nun nähern sich Theologie und Naturwissenschaft einander, denn was die eine den Gottesgeist nennt, ist für die anderen das Naturgesetz, dem Wesen nach ein und dasselbe, nur eben vielfach missverstanden, fehlgedeutet und zweckbestimmt interpretiert.“

Die Tafel VI, 51f des Enuma Elisch berichtet von der Idee der Schaffung eines Heiligtums:

„Komm lasst uns etwas errichten, dessen Name „Heiligtum“ sein soll. Es soll uns eine Behausung für die Nachtruhe sein; komm, lasst uns darin ruhen!
Lasst uns darin einen hochgestellten Thron errichten, einen Sitz mit Rückenlehne!“

So entstand ein Sitz eines der Anunnaki-Götter auf Erden. Einzelheiten kannst du selbst im Enuma Elisch online nachlesen. In späteren Versen heißt es da z.B. auszugsweise:

„Lasst ihn (den Gott) hoch erhoben sein … lasst seine Priesterschaft erhabenst sein … lasst ihn HIRTE der Menschheit sein, seiner Geschöpfe…. Lasst MARDUK große Opfergaben für seine Väter festsetzen … lasst sie (die Menschen) für Verpflegung der Götter sorgen und ihre HEILIGTÜMER pflegen …. Möge er dafür sorgen, dass den Göttern wohlriechende OPFERGABEN gebrannt werden … lasst ihn auf Erden ein Abbild erstellen, von was er im Himmel machte … lasst ihn die Menschen lehren, ihn zu fürchten ….“

Den Lesern des Tenach (AT) kommt das alles sicher bekannt vor!

„Was die Götter den Menschen so furchtbar erscheinen ließ, waren ihre außergewöhnliche Kraft, sowie die ungeheuere Überlegenheit ihrer Waffen.

Auffallen muss aber auch ganz besonders die Gegensätzlichkeit im Charakter der Götter. Sie brachten den Menschen Sitte, Gesetz, Religion, nützliche Kenntnisse aller Art, Frieden, Sicherheit – kurz jene Dinge, die das Leben erleichterten, angenehmer gestalten und zu kulturellem Aufstieg führen. Nur sie selbst hielten sich wenigsten an ihre eigenen Lehren!“

 

Ja, letzteres können wir an dem Gott Jahwe in der Bibel gut sehen, der ein moralisch hochwertiges Gesetz für die Menschen erließ, sich selbst aber nicht darin hielt, da er zu Raubzügen anstiftete und Massenmorde verlangte, bis hin zur Hinrichtung der eigenen Familie – ein schizophrener oder bipolarer Gott! Ebenso auch Jesus, der Sohn Jahwes, der die Feindesliebe verlangte, aber selbst nicht praktizierte. Da haben wir leider ein falsches, idealisiertes Bild von Jesus, denn nicht die Worte sind es, die einen Menschen auszeichnen, sondern seine Taten. Wir sollten unsere Illusionen erkennen und entsprechend umdenken – falls uns an Wahrheit gelegen ist.

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit!

Maggie D.

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Viel Erkenntnis und neues Bewusstsein!

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Maggie Dörr
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