Aktuelle Beiträge

 

 

1.   Das  menschliche Königtum wird errichtet

2.   Turmbau zu Babel

 

 

Eine interessante Sache fand ich in „Die Kriege der Menschen und der Götter“ auf S.232
In diesem Buch führt Zecharia Sitchin übrigens eine immense Zahl an Quellschriften auf, die er benutzt hat, sodass man erkennen kann, dass er sich nicht allein auf seine eigenen Forschungen und Übersetzungen verließ, eine Sache an der so manche Kritiker Zweifel äußerten. Ich selbst habe mir ein altes Stück besorgt, ein Buch von Karl E.Kohlenberg „Enträtselte Vorzeit – Waren die Götter Astronauten anderer Planeten?“ von 1970 mit interessanten Tafeln und Bezug nehmend auf verschiedenste Mythen; google mal danach!

 

Kohlenberg schreibt auf S.138 nachdem er Mythen-Überlieferungen aus den verschiedensten Völkern zu einem bestimmten Thema betrachtet hatte:
Da nun bei vielen Völkern ganz dasselbe, freilich unter orts- und zeitbedingter Verlagerung der Akzente, überliefert ist, dürfte klar sein, dass es sich hier nicht um ein „müßiges Spiel der Volksphantasie“ handelt. Man mag die Sache drehen und wenden, wie man will, an der Erkenntnis kommt man nicht vorbei, dass in allen Fällen (der Mythen) von dem gleichen Ereignis berichtet wird, das Übernahmen, wenn überhaupt, nur bei benachbarten Völkern stattgefunden haben können, das sich also einmal irgendwann- zumindest  in ihrem allgemeinen Verlauf- die Sache so zugetragen haben muss.“

Auch interessant zum gleichen Thema ist von Jan Erik Sigdell:

Es begann in Babylon. Biblische Wurzeln in den sumerischen Keilschrifttafeln Zeugnisse außerirdischen Eingreifens?

 

 

Götterversammlung

S. 232 wird eine Götterversammlung beschrieben, in der der höchste Anunnaki-Gott ANU die Erde besuchte, um eine wichtige Entscheidung gemeinsam zu treffen:
„Es gab noch eine weitere Entscheidung in Bezug auf die neue Ära, die Fortschritt für die Menschheit und für ihre Beziehung zu den Anunnaki brachte. In den sumerischen Texten steht, dass die großen Anunnaki, die das Geschick bestimmen, „zu erhaben für die Menschen gewesen seien“. Das akkadische Wort „elu“ bedeutet buchstäblich „erhaben“; von ihm leitet sich das babylonische, assyrische, hebräische und ugaritische Wort „EL“ ab, dem die Griechen die Bedeutung GOTT verliehen haben.

 

Einsetzung des menschlichen Königtums

Unter anderem hatten die Anunnaki entschieden, dass den Menschen ein „Königtum als Vermittlung zwischen ihnen selbst und der Menschheit“ gegeben werden sollte. Alle sumerischen Berichte bestätigen ….. Die akkadische „Fabel von der Tamariske und der Dattelpalme“ besagt, dass die Versammlung vor langer, langer Zeit stattgefunden hätte:

„Damals gab es noch kein Königtum im Lande, die Herrschaft hatten die Götter in den Händen. Aber der  Großrat beschloss, der Menschheit das Königtum zu geben. Alle sumerischen Texte stimmen darin überein, dass KISCH die erste Königsstadt war. Die von Enlil zu Königen ernannten Menschen wurden „Lugal“ (mächtiger Mann) genannt. Wir finden Bestätigung im AT (Genesis 10)

„Kisch zeugte Nimrod; er war der erste mächtige Mann im Lande…
Den Anfang seines Reiches bildete Babel, Erech, Akkad und alle im Land Sinear (Sumer)“

 

Turmbau zu Babel

Im Gegensatz zum biblischen Text, der Kisch, Babel und Eresch als die ersten drei Hauptstädte angibt, besagen die sumerischen Königslisten, dass sich das Reich von Kisch nach Eresch und dann nach Ur ausdehnte; und Babylon wird darin nicht erwähnt. Die vermeintliche Diskrepanz hatte einen Grund: sie hatte sicher mit dem Turm von  Babel zu tun, dessen Geschichte im AT ausgiebig geschildert wird. Dieser Vorfall dürfte mit Marduks Eigensinn zusammen hängen, denn er wollte unbedingt, dass nicht Nannar, sondern er selbst die nächste Hauptstadt von Sumer besitzen würde. Das war in der Zeit, wo im Land Sumer (in der Bibel Sinear) neue urbane Zentren gebaut wurden:

 

1.Mose 11
Es hatte aber die ganze Erdbevölkerung eine einzige Sprache und einerlei Worte. 2 Als sie nun nach Osten hin zogen, fanden sie eine Tiefebene im Lande Sinear (= Babylonien) und blieben dort wohnen.

3 Da sagten sie zueinander: »Auf! Wir wollen Ziegel (oder: Backsteine) streichen und sie im Feuer hart brennen!« So dienten ihnen denn die Ziegel als Bausteine, und das Erdharz (oder: der Asphalt) diente ihnen als Mörtel.
4 Dann sagten sie: »Auf! Wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reichen soll, und wollen uns einen Namen (oder: ein Denkmal) schaffen, damit wir uns nicht über die ganze Erde hin zerstreuen!«

5 Da fuhr der HERR (Jahwe) herab, um sich die Stadt und den Turm anzusehen, welche die Menschen erbauten (oder: erbaut hatten). 6 Da sagte der HERR: »Fürwahr, sie sind ein einziges Volk und haben alle dieselbe Sprache, und dies ist erst der Anfang ihres Unternehmens: hinfort wird ihnen nichts mehr unausführbar sein, was sie sich vornehmen. 7 Auf! wir wollen hinabfahren und ihre Sprache dort verwirren, so daß keiner mehr die Sprache des andern versteht!«

8 So zerstreute sie denn der HERR (Jahwe) von dort über die ganze Erde, so daß sie den Bau der Stadt aufgeben mußten. 9 Daher gab man der Stadt den Namen Babel (d.h. Verwirrung); denn dort hat der HERR die Sprache der ganzen Erdbevölkerung verwirrt und sie von dort über die ganze Erde zerstreut.

 

Auch in den sumerischen Schriften wird bestätigt, dass es zuvor nur eine Sprache gab. Auch sie besagen, dass die Sprachenverwirrung und die Zerstreuung der Menschen absichtlich von den Göttern bewirkt wurden.

Dazu  fand ich dies im Net, was ich ungeprüft weitergebe:
Ein sumerisches Epos mit dem Titel Enmerkar und der Herr von Aratta ist die engste Parallele zu der Geschichte in der Genesis. Hier wird von einem goldenen Zeitalter gesprochen, als „der Mensch keine Rivalen hatte“ und „die gesamte Welt, die Menschen einstimmig zu Enlil in einer Sprache sprachen.“

 

Auch der Geschichtsschreiber Berossus, Priester des Bel in Babylon, berichtet:

„Die Götter führten unter den Menschen, die bisher allesamt eine Sprache gesprochen hatten, Verschiedenheiten herbei. Als alle Menschen in derselben Sprache redeten, unternahmen es einige von ihnen, einen großen, hohen Turm zu bauen. Aber der Herr sandte einen Wirbelwind, verfluchte ihr Tun und gab jedem Stamm eine eigene Sprache.“

 

Man kann also davon ausgehen, dass alle aus einer gemeinsamen älteren Quelle ihre Turmbau-Geschichte her hatten. Klar wird, dass die Sprachentwicklung von den Göttern ausging. Dann führt Sitchin noch einen weiteren Nachweis an. S.236 Hierin wird beschrieben, „dass die Gedanken im Herzen dieses Gottes (Marduk?) böse waren gegen den Vater der Götter (ENLIL). Er habe das Volk Babylons zu dieser Sünde verführt, den Turm zu bauen und sich auf dem Berg zu vermischen. Enlil wollte diese Bemühungen stoppen, kam in einem Wirbelwind zur Erde und musste zuletzt Gewalt anwenden.

 

Sitchin ist der Ansicht, dass dieser Bau, des Gottes Marduks erster Versuch war, in Babylon ein Raumfahrtzentrum zu schaffen, als einen Akt der Auflehnung gegen Enlil. Der „Turm sollte quasi der Hangar für einen „Schem“ – ein Raketenflugzeug, ähnlich dem, der auf einer Münze von Byblos abgebildet ist.

In seinem Buch „Der zwölfte Planet“ führt Sitchin die Bedeutung des Wortes „Name“ in der vorstehenden Textstelle „daß wir uns einen Namen machen“ etwas genauer aus.

 

Nach Sitchin ist das Wort shem in der Bibel falsch übersetzt worden, denn shem leitet sich von shamah ab, das heißt „das, was nach oben geht“. Shems der Frühzeit waren die Obelisken, die in vielen alten Kulturen so weit verbreitet waren. Als Modell für diese shems oder Obelisken dienten die raketenförmigen Gefährte, in denen die „Anunnaki-Götter“ herumgeflogen sein sollen. Deshalb glaubt Sitchin auch, dass das Wort shem in mesopotamischen Texten mit „Himmelsfahrzeug“ übersetzt werden sollte. Übernimmt man diese Übersetzung in die vorstehend Textstelle in der Bibel, stellt man fest, dass die alten Babylonier nicht versuchten, sich einen Namen im Sinne von Ansehen zu verschaffen, sondern dass sie mit Hilfe Marduks versuchten, eine Abschussrampe und ein „Himmelsfahrzeug“ zu bauen!

 

Aber die anderen Götter billigten diesen Vorstoß des Menschen ins Raumzeitalter nicht. Es passt eigentlich ganz gut zu dem für Christen unverständlichen Vorhaben, das in Genesis beschrieben ist:

6 Da sagte der HERR (Jahwe): »Fürwahr, sie sind ein einziges Volk und haben alle dieselbe Sprache, und dies ist erst der Anfang ihres Unternehmens: hinfort wird ihnen nichts mehr unausführbar sein, was sie sich vornehmen.

Hier hört es sich so an, als sei die Sprache und ein hoher Turm eine so gigantische Sache, dass ihnen von da an alles gelingen würde, was sie sich vornehmen. Dies ist wie gesagt unverständlich. Legt man aber die alten Quellen zugrunde, dann ergibt sich ein begründeter Sinn des ganzen Unternehmens. Alle Vorstellungen und Bilder sind daher wahrscheinlich einfach falsch, weil sie auf einen Turm „bis in den Himmel“ gründen; gemeint ist aber eine bauliche Anlage, die es ermöglichen würde, von dort Raumschiffe „in den Himmel“ zu schießen!

Sitichin schreibt, dass der Name Babel deshalb bedeutungsvoll ist, weil dieser Ort des Geschehens ursprünglich der akkadische Name Bab-Ili war, was „Tor der Götter“ bedeutet.
Eventuell im Sinne von „Tor der Götter zum Himmel“???

 

Auch Wiki weiß etwas dazu:

Die Existenz eines Turms in Babylon ist seit 1913 archäologisch nachgewiesen. Es handelt sich um eine Zikkurat in Babylon, deren Fundamente der deutsche Architekt und Archäologe Robert Koldewey freigelegt hat.

Sargon von Akkad ließ Babylon um 2300 v. Chr. zerstören, Hammurapi machte es etwa 600 Jahre später zur Hauptstadt des Babylonischen Reiches. Er erhob den Stadtgott Marduk (Altes Testament: Merodach) zur höchsten Gottheit des babylonischen Reichs.

 

Siehe auch hier:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sumerische_Religion.html

https://www.youtube.com/watch?v=7hcnAyNeQcU

 

Aus Liebe zur Wahrheit – Mut zur Wahrheit!

Maggie D.

 

 

 

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