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Zur Volkszählung Davids

gibt es zwei Berichte, eine so genannte Dublette, bei denen die Abweichung im ersten Satz besonders auffällt, da einmal Satan als der Verführer genannt wird und einmal der HERR, also Jahwe (oder besser übersetzt mit Jahuwah). Sind diese beiden identisch, was belegen würde, dass an so einigen Stellen der hebräischen Schriften unter dem HERRN Satan steckt oder sich verbirgt, oder aber wir müssen annehmen, dass dieser Gott mit Satan Händelchen macht, also gemeinsame Sache. Das lässt sich leider nicht übersehen und war mir schon immer suspekt. Aber lasst uns mal genauer hinschauen und ich werde  mich wagen einige Überlegungen laut auszusprechen, ja sogar aufzuschreiben, denn der Spruch: Stütze dich nicht auf deinen Verstand! Spr.3:5 – hat bei mir ausgedient.

 

2.Sam.24:1

Und wieder entbrannte der Zorn des HERRN wider Israel.

Und er reizte David gegen sie auf zu sagen: Geh hin, zähle Israel und Juda!

Gott versucht hier eindeutig zum Bösen! Das geht aus dem Parallelbericht 1.Chron.21:7 klar hervor!
Ist das unser Gott, der Vater des Herrn Jaschua (Jesus Christus)?

Schrieb nicht Jakobus in 1:13
Niemand sage (oder: meine), wenn er (zum Bösen) versucht wird: »Von Gott werde ich versucht«; denn Gott kann nicht vom Bösen (oder: zum Bösen) versucht werden, versucht aber auch seinerseits niemand.

Oder ist das der Gott, den die abgefallenen Priester den Juden als den Allmächtigen verkauft hatten und der sehr wohl zum Bösen verführte, denn das ist sein Bestreben seit Eden!

 

1.Chron.21:1

Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, Israel zu zählen.

Ist Satan hier nur der „Gehilfe Gottes“ bei der Verführung Davids zur verbotenen Volkszählung , oder ist Satan hier sogar mit dem HERRN identisch, wie einige vermuten?

Laut der hebräischen Bibel tritt der Satan an wenigen Stellen in Erscheinung und darin durchgängig als himmlischer Staatsanwalt, der Missstände in der Götterversammlung anprangert und bei Uneinigkeit zwischen Gott und seiner Anklage Versuchungen und Prüfungen fordert, die den wahren Charakter aufdecken sollen. (Vgl. Sach.3:1, 2.Sam.19:22f)

Das waren die Vorstellungen Israels zur damaligen Zeit, welche sich in den Anekdoten oder Weisheitsliteratur widerspiegeln, was besonders gut aus 2.Sam.19:23 hervorgeht. Aufgrund dessen könnte man auch folgenden Schluss ziehen:

Da dem Schreiber der Chronik die Versuchung Davids durch Gott, wie sie in Samuel steht, anscheinend zu ungeheuerlich vorkam, schrieb er einige Jahrhunderte später seine Version des Ereignisses dem Versucher Satan zu, von dem man ja wusste, dass er der Versucher ist.

Liebe Geschwister, habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, ob nicht auch die Eden-Versuchung eine solche Geschichte ist?  Nun, eigentlich ist dies nicht ganz das Thema hier, aber lasst mich noch einige Überlegungen dazu formulieren, die ihr dann selbst in eurem Geist bewegen könnt:


Möglicherweise gab es damals einen Hauptgott Israels, einen Engelsfürst über Israel (vlg. in Daniel den Kampf des Erzengel Michael mit dem Fürst von Persien, der ihm in einem Himmelsbereich den Weg versperrte und vgl. auch Eph.6:12), der vom Allmächtigen eingesetzt war, Israel stellvertretend zu bewachen und zu regieren. Dieser hieß vielleicht gar nicht Jahwe, doch falsche Priester schrieben diesem zornigen, rachsüchtigen Gott diesen Namen zu und nannten ihn einfach Jahwe, um den wahren Jahwe (Jahuwah) zu denunzieren und ihm die Anbetung abspenstig zu machen?
Darüber hinaus hätte sich aber dann auch ein gewisser Satansengel als himmlischer Staatsanwalt hervorgetan. Warum sonst sollte sich der Gott Hiobs auf ihn eingelassen haben? Offensichtlich gab es von Zeit zu Zeit eine Götterversammlung der stellvertretenden Götter des einen heiligen, allmächtigen Gottes, in der beraten wurde, was aber auch einfach einer Vorstellung der damaligen Menschen entsprungen sein könnte, die reine Phantasie war. Sie kommt in Hiob 1:6; 15:8 und 1.Kö.22:19 vor.

 

Irgendein großes Verwirrspiel ist da gelaufen! Die Israeliten (10 Stämme Israel und 2 Stämme Juda und Benjamin) waren von Gott bereits verworfen, als diese Priestersekte nach vielen Jahren durch Esra und Nehemia und den Fund des 2. Gesetzbuches alles wieder neu belebten. War das aber wirklich der wahre Gott, der Heilige, der hinter diesem Vorhaben stand? Oder war es Satan oder ein Gott, der unter falschem Namen auftrat, der sich das zu Nutzen machte, um eine Imitation „Auserwähltes Volk“ ins Dasein zu rufen, das ihn anbetete ohne es zu ahnen? Eine falsche Priesterschaft unter seiner Leitung, falsche Propheten und Schriftgelehrte, die Lügen aufschrieben und ein ahnungsloses Volk, das sich willig zeigte, mit „ihrem Gott“ noch mal neu anzufangen, wenngleich es auch jeweils nie lange dauerte, bis sie doch wieder Frauen aus den Nationen heirateten und in der Folge deren Götter anbeteten.
Durch die obige doppelt erzählte Geschichte könnte der Lügenschreiber sich verraten haben? War das Absicht?

 

Wenn man sich die ganze Geschichte anschaut und diese Eigenschaften „des HERRN“ verfolgt, dann fragt man sich schon, ob hier wirklich der heilige Charakter Gottes widergespiegelt ist.

Ein Gott, der seinen Kindern das gibt, was er für falsch hält, einen menschlichen König > FN 1, und sie dann in der Folge zum Bösen verführt, damit er Grund genug hat, sie zu strafen und zwar mit der Tötung von 70 000 Mann!

Wenn man dem Bericht Glauben schenken kann, dann hat sogar David Zweifel an Gottes Gerechtigkeit und befragt ihn deswegen (anscheinend persönlich). 1.Chron.21:17 und 2.Sam.24:17

Was ich auch beachtenswert finde, sind die Vorgaben, die Gott dem David nach der Straftat macht. 2.Sam.24:12-13 Denn er legt ihm dreierlei Strafen vor, unter denen dieser wählen solle. Eine hätte ihn selbst betroffen, die anderen beiden das ganze Volk. David wählte natürlich nicht seine eigene Strafe, beschwerte sich dann aber später bei Gott, warum er nicht einfach ihn und das Haus seines Vaters gestraft hat. 2.Sam.24:17

Die Strafe wird dann also geändert, aber nicht so, dass nun die unschuldig Ermordeten wieder auferstehen – nein, der Irrtum bleibt eben wie er ist. Wer der Theorie des freien Willens nachhängt, sollte sich an dieser Tatsache einmal neu überdenken. Aber die kommenden Jahre Davids sind voller familiärer Probleme. Sein geliebter  Sohn Absalom erschlägt seinen Bruder, weil dieser mit der eigenen Schwester schlief. Absalom geht „vor den Augen des ganzen Volks zu den Nebenfrauen seines Vaters ein“. Weitere Frauengeschichten folgen.

Es sterben also die Söhne für die Sünde des Vaters! Ganz im Gegenteil zu dem, was Jahwe (Jahuwah) in Hes.18 zum Ausdruck bringt, der es als ein Sprichwort Israels bezeichnet, dass „die Väter unreife Trauben essen und die Zähne der Söhne stumpf werden“:

Sein Vater aber, der Bedrückung verübt und Erpressung am Bruder begangen und inmitten seiner Volksgenossen nicht gut gehandelt hat: fürwahr, der soll wegen seiner Verschuldung sterben! 19 Wenn ihr aber fragt: ›Warum soll der Sohn die Schuld seines Vaters nicht mittragen?‹, so bedenkt wohl: Der Sohn hat doch Recht und Gerechtigkeit geübt, hat alle meine Satzungen beobachtet und nach ihnen gehandelt: darum soll er am Leben bleiben!

Da muss man sich fragen, ob der Gott Israel schizophren ist? Was sind das denn für Widersprüche?! Entsetzlich! Woher kamen also die Sprichwörter Israels? Haben sie es denn nicht genau so erlebt, wie sie es im Sprichwort zum Ausdruck bringen? Doch der Gott, der durch Hesekiel hier spricht, scheint ein anderer zu sein? Mein Gott, wo finden wir in dieser Bibel Wahrheit?

 

Ø  FN 1 Dazu sollte man ein wenig die Vorgeschichte kennen: Das Volk wollte unbedingt einen menschlichen König, wie die Heidennationen um sie herum. Es lehnte aber damit JaHuWaH (Jahwe), seinen himmlischen König ab. 2. Mose 15:18 , Ps.29:10, 47:3 Nachdem Israel Gott YHWH als König verworfen hatte, war dieser sehr verärgert. Doch er gab ihnen den König, warnte sie jedoch gleichzeitig lt. 1.Sam. 8:18-20 davor, weil er dann nicht mehr ihre Hilfe sein könne. Auch aus Hos.13:9,11 sehen wir, dass Gottes Verärgerung über Israels Entscheidung gegen ihn viel größer war, als er dies in 1.Sam.8:18 angekündigt hatte und deshalb strafte er ihre Ablehnung und Verwerfung seiner Autorität mit einem vernichtenden Gericht. 1.Chron.21:14

 

 

Ein Lügengeist für Ahab

 

Ein ähnliches Beispiel findest du in 2.Chron.18:18-22 und 2.Kö.19:7

Gott kann nicht lügen! – heißt es im NT

Aber hier ist Gott im Himmel anscheinend von Geistwesen umgeben, die Lügen können und die er dann auch benutzt, um sein Gericht an Ahab, dem König Israels, auszuführen.

Ist hier vom allmächtigen Schöpfer die Rede? Wohl eher nicht!

Es könnte sich aber um eine Versammlung des Stellvertreter-Gottes, dem Herrscher über Israel handeln, der sich mit seinen Helfershelfern berät und sich als ein regelrechter LISTENSCHMIED erweist. So nennt Mohammed übrigens den Gott Allah im Koran. Auch die Moslems haben Abraham zum Stammvater und mit ihm dessen Gott, der im Koran allerdings behauptet, dass Ismael der Sohn der Wahl Gottes gewesen sei und nicht Isaak. Na, was sagst du nun, der Lügen sind kein Ende!

Aus Liebe zur Wahrheit

JedidaMD

 

 

 

 

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Liebe Leser!

Liebe WAHRHEITSSUCHENDE!
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Du bist hier auf dieser Homepage gelandet, weil es Gottes Führung ist! Es ist sein Geist, der dich führt und nicht der Geist Satans! Gott weiß seine Kinder zu bewahren - hab also keine Angst! Nimm seine Führung an und schau dich hier um im Vertrauen auf IHN, den URQUELL allen Seins! Vertraue IHM, dass er gute Absichten damit hat, auch wenn es erst einmal schmerzen sollte.
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Viel Erkenntnis und neues Bewusstsein!

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Maggie Dörr
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